Flash Player 10.1: Bereit für Android, Blackberry & Co. – Apple nicht dabei.

Adobe Flash Player 10.1: Bereit für Android, Blackberry & Co. - Apple nicht dabei. Technologie

Der Adobe Flash Player 10.1 ist da. Zwei Wochen nach dem Update der Desktop Version steht die erste Version des Flash Players für mobile Endgeräte bereit. Einsetzbar ist der Flash Player dabei auf Palms WebOS , Android und Blackberry Geräten. In naher Zukunft gilt dann gleiches für Symbian, Windows Phone, MeeGo und LiMo.

Auch wenn der “Flash Player 10.1 for Mobile” nun offiziell freigegeben ist, steht er vorerst nur Geräteherstellern ab sofort zur Verfügung. Die Nutzer können es aber noch nicht sofort installieren und müssen sich damit noch gedulden. Der Flash Player 10.1 für Android soll dabei zusammen mit der kommenden Android-Version 2.2 aka Froyo zum Download angeboten werden. Dort steht weiterhin nur die Betaversion des Flash Players bereit. Der Flash Player 10.1 soll in nächster Zeit auf den verschiedenen Geräten ausgeliefert werden und per Over-the-Air-Download auf ältere Geräte verteilt werden. Ziel ist es bis 2012 bei über der Hälfte der Smartphones installiert zu sein.

Für den mobilen Einsatz wurde der Flash Player an einigen zentralen Stellen einer Überarbeitung unterzogen. Zum Beispiel werden jetzt neue Eingabemethoden unterstützt, damit die Bedienung auf Geräten mit Touch-Funktion gelingt. Der Beschleunigungssensor ist dabei behilflich, Flash-Inhalte horizontal oder vertikal darzustellen. Mithilfe des Flash Player Smart Zoomings, lassen sich Flash-Applikationen zudem auf die volle Displaygröße vergrößern. Ferner macht sich die Zusammenarbeit mit den Chipherstellern bezahlt. Eine beschleunigte Wiedergabe von Videoinhalten ist nun möglich. Vorher war dies aufgrund der in der Regel zu schwachen CPUs der mobilen Geräte nicht möglich, was sich zudem positiv auf die Akkulaufzeiten auswirkt. Weitere Stromsparfunktionen sind enthalten. So werden mithilfe des Smart Renderings Flash-Inhalte nur dann abgespielt, wenn man sie auf dem Display sieht. Wenn ein Endgerät den Bildschirmschoner aktiviert, so verlangsamt nun auch Flash die Ausführung und sorgt so für weitere Ressourceneinsparungen. Ferner dient die automatische Speicherreduktion dazu die Belastungen zu reduzieren und damit deutlich weniger RAM zu verbrauchen.

Eine Plattform fehlt natürlich: Apple ‘s iOS4. Apple CEO Steve Jobs hat beschlossen, dass Flash einfach nicht gut genug sei, um auf seinen Geräte zu laufen , so dass Flash wahrscheinlich nie auf einem iPhone oder einem iPad laufen wird. Allerdings kann sich dieses Blatt auch wieder wenden, wenn Adobe beweist, dass man gut genug für die neue, leistungsfähige Generation der Smartphones ist. Wer weiß, was dann in ein paar Jahren passiert? Vielleicht überdenkt Apple seine ablehnende Haltung dann nochmals?

[via VentureBeat; Foto: Flickr/marcopoko]

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Micha :D
11 Jahre zuvor

Hi Leute wo gibt es eigentlich den Download ???

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