Flickrs Printdruck über Snapfish nun auch in Deutschland

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Als Plattform für das Fotosharing hat sich Flickr ja bereits einen Namen gemacht. Nun ermöglicht es das Yahoo-Unternehmen den Usern, sich Abzüge bequem nach Hause zu bestellen. Mitverantwortlich ist der Ableger Snapfish von Hewlett Packard (HP).

In den USA können die Nutzer schon seit längerem Fotos bestellen, die auf Flickr online gestellt wurden. Nun sorgt die erweiterte Kooperation mit Snapfish in 22 Ländern für diese Möglichkeit. Dadurch soll die Vision unterstrichen werden, “der Mittelpunkt der Online-Aktivitäten der Menschen zu sein und (…) eine nahtlose Verbindung zwischen der digitalen Welt und der Offline-Welt“ zu schaffen, so Daniel Eiba (Head of Global Business Development von Flickr).

Der Nutzer hat die Wahl zwischen den Standardgrößen von 9 x 13 cm bis 20 x 30 cm. Um aber keine unangenehmen Ergebnisse nach Hause geliefert zu bekommen, zeigt das Programm die nötige Größe des Bildes für eine klare Darstellung an. Sind Bilder zu klein, müssen diese mit einer speziellen Software bearbeitet werden. So können auch sie von Unschärfeeffekten, pixeligen Darstellung und Randstörungen befreit werden. Neben Abzügen von Bildern lassen sich auch Bücher, Grußkarten, Collagen, Kalender und Leinwandabdrucke bestellen.

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Die Benutzerfreundlichkeit zeigt sich durch die Integration der „Druckfunktion“ in die Alben- und Fotoseiten. So muss zum Bestellen von Bildern lediglich auf das Symbol “Order Prints” in der Werkzeugleiste geklickt werden. Alternativ kann auch der Flickr Organizr verwendet werden, der um den neuen Bereich “Drucken & Erstellen” erweitert wurde.

Unter „Profileinstellungen“ kann jeder User die Freigabe der Fotos bestimmen. Bislang waren die individuellen Einstellungen ja bereits für die Downloaderlaubnis von Bildern möglich. Im gleichen Maße wird diese Funktion nun auch für die Online-Abzüge verwendet. Nach einem ersten Test konnte ich feststellen, dass die Standardeinstellung eine Fotobestellung von Dritten unterbindet. Ich musste also meinen Kontakten also erst erlauben, meine Fotos auch bestellen zu dürfen. Vorbildlich hinsichtlich der ganzen Datenschutzdiskussion bei sozialen Netzwerken wie ich finde.

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12 Jahre zuvor

schön wäre es ja, wenn die fotografen an den gewinnen, die sich durch die entwicklugn der bilder realisieren lassn, beteiligt würden. in den meisten fällen wird es zwar bei minibeträgen bleiben, aber kleinphi macht bekanntlich ja auch mist

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