Freemium funktioniert: CSR-Racer verdient mit In-App-Käufen 12 Millionen Dollar monatlich

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Von vielen Seiten wird das Freemium-Prinzip angezweifelt. Viele Entwickler setzen immer noch auf die Variante des festen Bezahlpreises bei Apps. Und das obwohl sich immer wieder zeigt, dass Freemium Potenzial hat und lukrativer ist. Zusätzlich ist die Piraterie-Rate erheblich niedriger, als bei Spielen, die zu einem Festpreis verkauft werden.

Ihr kennt das Prinzip Freemium nicht?

Hierbei wird das Spiel in seiner Basis-Version kostenlos auf den Markt gebracht. Nutzer können dieses Spiel kostenlos spielen und müssen nichts bezahlen, wenn sie nicht wollen. Um das Spielgeschehen jedoch zu vereinfachen, kann man sich so genannte Premium-Inhalte kaufen. Hierbei handelt es sich dann entweder um virtuelle Gegenstände, mit denen man besondere Fähigkeiten kommt oder mit den Nachteile verringert werden. Es kann aber auch sein, dass man eine virtuelle Währung aufladen kann und über diese Gegenstände bezieht. Diese zusätzlichen Inhalte, die allerdings den Spielablauf nur erleichtern, kosten Geld. Dieses Geld wird von den Nutzern bereitwillig bezahlt, denn Spiele wie CSR-Racer kommen zu Einnahmen bis zu 12 Millionen Dollar monatlich. Diese Summe muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 12 Millionen Dollar jeden Monat.

Ein anderes Spiel – Infinity Blade – verdient nicht ganz so viel, kommt allerdings trotzdem noch auf 5 Millionen Dollar monatlich. Wer dann noch behauptet, dass das Prinzip Freemium nicht funktioniert, muss entweder blind oder ignorant sein.

Im Gegensatz zu anderen Spieleherstellern verfolgt NaturalMotion, Hersteller von CSR-Racer keine aggressive Werbepolitik. Die User werden zwar darauf hingewiesen, dass sie zusätzliche Inhalte kaufen können, aber nicht aufdringlich. Das scheint bei den Usern gut anzukommen. Man muss hierbei allerdings auch erwähnen, dass das Spiel auf der Apple Keynote präsentiert wurde und daher einen sehr großen Push durch Apple bekommen hat. Trotzdem zeigt es, dass es durchaus möglich ist mit einer guten App viel Geld zu machen, ohne dass jeder User dafür bezahlen muss. Das Prinzip Freemium funktioniert. Liebe Entwickler, lernt daraus.

– via Caschys Blog

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Ley
10 Jahre zuvor

Was soll man da noch sagen…. 12 Millionen im Monat mit einem Rennspiel. Irgendwas mach ich falsch in meinem Leben. 😉

Appflash
10 Jahre zuvor

12Mio? Monatlich? Das kann ich mir nicht vorstellen, mit einer App?
Niemals! Was macht dann Gameloft? Im Jahr vllt, aber nicht monatlich, oder doch?

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