Google Buzz bietet nun mehr Privatsphäre und weitere feine Funktionen

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In Googles neuem social Network-Dienst Buzz gibt es einiges an der Privatsphäre zu meckern – jeder Buzz-Kontakt kann die Kontakte anderer verbundener User einsehen. Das sollte wohl nicht sein. Ein wenig Datenschutz kann nicht schaden. Google hat rasch nachgebessert. …Und es gibt noch einige interessante Optionen.

Privatsphäre

In den ersten Tag mit Buzz habe ich gemerkt, wie schnell sich durch diese Offenheit Spam einschleust. Sicherlich lässt sich durch diese Open Door Policy sehr schnell ein großes Netzwerk aufbauen, weshalb Google wohl auch diesen Schritt gewählt hat, allerdings ist das nicht im Interesse vieler Nutzer. Daher gab es bereits einiges an Kritik. Doch innerhalb kurzer Zeit hat Google darauf reagiert und zum einen im persönlichen Profil ein Feld eingebaut, in dem sich einstellen lässt ob man seine Kontakte offen zeigen möchte oder nicht. Das ist schon mal ein Fortschritt. Zum anderen lassen sich nun auch direkt im Buzz Personen blockieren, von denen man nicht möchte, dass sie einem folgen.

Google Reader import

Viele von Euch wissen sicherlich, dass man seine Feeds aus dem Google Reader über die Button „teilen“ auch im Buzz erscheinen lassen kann. Nun ist es sogar möglich per RSS-Funktion die Buzz-Inhalte von einzelnen Personen im Google Reader einzublenden. Dafür geht ihr lediglich auf die Profilseite der einzubindenden Person und klickt auf das RSS-Icon rechts in der Adressleiste des Browsers.

Buzz per Email

Mann kann einen Buzz direkt per Email versenden, dabei ist nur wichtig, dass man seinen Buzz über den Email-Account versendet, mit dem man bei Google Buzz angemeldet ist. Den Buzz sendet ihr einfach an die Adresse buzz@gmail.com und schon landet er dort, wo er hinsoll.

Für Freunde der Privatsphäre: Ihr könnt nach dem ersten Email-Buzz sogleich einstellen, ob diese Nachrichten öffentlich oder privat sein sollen. Dafür geht Ihr in die Einstellungen „Connected Sites“ (sorry habe meine Einstellungen auf Englisch) und wählt wie bei Twitter und Co. Eure Voreinstellungen aus.

Browser Plug-Ins

Plug-Ins für Eure Browser wie Chrome und Firefox sind bereits verfügbar. Leider habe ich erst einen Blick auf das Chrome Plug-In werfen können. Dieses zeigt die neuesten Updates in einem kleinen Fenster an und erscheint recht praktisch für den kleinen Blick zwischendurch. Mehr dazu HIER.

Das Firefox Plug-In heißt Buzz It! Dieses Plug-In ermöglicht ein Update des eigenen Status über den Google Mail-Account inklusive eines Links und des Titels der gerade besuchten Website.

[via ReadWriteWeb]

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11 Jahre zuvor

sehr gute tips und gut aufbereitet 🙂
danke
es ist schön, dass die rädchen bei google zwischen reader und mail jetzt noch besser zusammenpassen. andererseits entsteht auf beiden seiten ein rauschen, dass viel zeit kostet. wäre nicht schlecht, wenn beispielsweise etwas als gelesen markiertes bei buzz (und also auch gmail) erst dann (wenn überhaupt) auftaucht, wenn andere inhalte hinzugefügt (vulgo: kommentiert) haben. nun aber bei buzz und reader zweimal etwas wegzuklicken oder -scrollen ist etwas lästig.

[…] Dabei spielen sowohl die Konkurrenzsituation mit Facebook und Twitter als auch die Problematik der Privatsphäre eine Rolle, der Google sich mittlerweile angenommen […]

[…] beteiligen. Google hat sich in der Zwischenzeit für die Datenschutzprobleme entschuldigt und bei Buzz einiges verbessert. Trotzdem droht nun weiteres Ungemach. Das Electronic Privacy Information Center (EPIC) hat […]

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