Google Buzz für Google Mail vorgestellt

Google-Buzz Google Buzz für Google Mail vorgestellt Google Technology Web Web 2.0

Google hat heute auf einer Pressekonferenz in Mountain View, Kalifornien eine Erweiterung für Google Mail vorgestellt. Mit dieser, Google Buzz genannt, sollen einige interessant Features im Zuge der Social Media Welle eingebracht werden. Außerdem will der Suchmaschinenriese wohl auch Twitter sowie Facebook die Stirn bieten.

Mithilfe dieses neuen Tools können in Zukunft – sogar quasi ab sofort  – Statusnachrichten abgesetzt sowie Videos, Links und Fotos etc. geteilt werden. Google Buzz besteht aus fünf Teilen:

1. Auto-following: Automatisches verfolgen seiner Kontakte aus dem Adressbuch. Somit verfolgt man von Anfang an seine bereits existierenden Kontakte.

2. Rich, fast sharing experience. Teilen von Videos, Fotos ansehen in einem speziell entwickelten Viewer. Das Teilen von  Links erfolgt mit Vorschau von Inhalten der verlinkten Seite.

3. Public and private sharing:  Wenn man ‚Privat‚ auswählt,  lassen sich die Inhalte nach Usergruppen aus seinen Kontakten freistellen. Im Falle der Einstellung ‚Public‚ ist der Link für alle im eigenen öffentlichen Google Profil einsehbar. Auf jedes geteilte Posting kann reagiert werden – diese Antworten werden als eine Unterhaltung wie in Google Mail dargestellt.

4 . Inbox integration: Auch die Buzz-Kommunikation ist wie eine Mail in der Google Mail-Inbox zu finden – alles wird in Echtzeit veröffentlicht und aktualisiert. Benachrichtigt wird man über drei Wege: Wenn ein eigenes Posting kommentiert wird, wenn Personen die Kommentare kommentieren und wenn Personen @reply nutzen.

5. „Just the good stuff“ ist ein lernender Filter, um Inhalte nach eigenen Interessen auszuwählen. Wenn man beispielsweise eine öffentliche Nachricht als uninteressant einstuft, werden im Laufe der Zeit ähnliche Nachrichten nicht mehr angezeigt, bzw. nach unten geschoben.

Dieser neue Service ist wirklich genau das, was ich vermisst habe. Ich nutze den Google Reader täglich intensiv. Wenn ich eine Nachricht teilen möchte, kann ich diesen lediglich mit allen teilen oder muss umständlich eine Mail mit dem Link an die betreffenden Personen senden. Mit Buzz geht es definitiv schneller. Da ich ohnehin schon Usergruppen eingerichtet habe, könnte ich gleich loslegen. Zudem lassen sich alle bereits genutzten Websites mit einbinden. Sobald Buzz freigeschaltet ist, kann man den eigenen Content aus Twitter, Picasa, flickr und eben auch dem Google Reader importieren.

Neben der Desktop basierten Applikation kann Buzz auch auf Smartphones über Google.com, buzz.google.com und Google Maps for Mobile genutzt werden. Dieses Feature wird für Android und das iPhone sowie für Windows Mobile und Symbian erhältlich sein. Diese ermöglichen ja bekanntlich Geotagging, was Buzz in seinem Dienst ebenso anbietet. So kann man zusätzlich  zu seinem Status auch gleich angeben, wo genau man sich gerade befindet.

Liebend gerne würde ich ein wenig mit Google Buzz rumspielen, doch bei mir ist es noch nicht freigeschaltet. Vielleicht ja morgen.

Hier das traditionelle Google Video zum Produkt:

[youtube width=“560″ height=“340″]https://www.youtube.com/watch?v=yi50KlsCBio[/youtube]

[via cnet.com]

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