Google Drive ist da – 5GB kostenloser Speicher in der Cloud für alle

Google-Drive Google Drive ist da - 5GB kostenloser Speicher in der Cloud für alle Google Netzwelt

Gestern habe ich noch prophezeiht, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis Google Drive offiziell verfügbar sein würde und gestern nachmittag ging der Dienst online. Doch was kann er? Ich habe ihn einmal für euch unter die Lupe genommen.

Wie auf einem vor längerer Zeit geleakten Bild ist Google Drive nun Bestandteil von Google Docs oder besser gesagt Google Docs eher ein Bestandteil von Google Drive. In der Zugriffsleiste von Google hat der Link zu Drive den Documents-Link ersetzt. Für Smartphones sieht es ähnlich aus. Google Drive ersetzt die “Texte und Tabellen” App von Google. Wer sie bereits installiert hat, muss sie nur updaten um Google Drive zu bekommen.

Möchte man Google Drive auf dem Rechner nutzen, hat man wie bei Dropbox zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man die normale Weboberfläche unter https://drive.google.com/ verwenden und zum anderen ein Programm herunterladen, das einen Sharing-Ordner auf dem Computer anlegt, mit dem man die Daten zwischen dem Computer und dem Online-Speicher synchronisieren kann.

Wer vorher nur Dropbox verwendet hat, muss sich kaum groß umgewöhnen, da beide Programme sehr ähnlich funktionieren – selbst die Statusanzeige ist beinahe identisch.

[youtube wKJ9KzGQq0w]

Dropbox vs. Google Drive (Was kann was?)

Kostenloser Speicherplatz: Wenn man sich für einen der Dienste anmeldet (Google Drive bekommt man bereits mit einem Google Account) bekommt man als Start kostenlosen Speicherplatz. Bei Dropbox sind das 2 GB und bei Google Drive sind es 5GB. Im Gegensatz zu Google Drive kann man bei Dropbox den Speicher durch verschiedene Aktionen aufstocken.

Preise: Hier sind die Unterschiede recht deutlich, denn Google Drive ist schon sehr viel günstiger als Dropbox. Möchte man seinen Speicher auf 100GB aufstocken bezahlt man bei Google 4,99 Dollar im Monat, bei Dropbox kostet dieses Paket 19,99 Dollar. Zwar hat man bei Dropbox die Möglichkeit noch einmal bis zu 32 GB über Mitgliederwerbung dazu zubekommen, aber selbst dafür ist es immer noch teurer als Google Drive. 32GB Extraspeicher den man sich über 32 Mitgliederwerbungen verdienen muss, können 15 Dollar mehr nicht unbedingt rechtfertigen.

Kauft man weiteren Speicherplatz für Google Drive, sollte man auch bedenken, dass dieser für Picasa mitgenutzt werden kann und umgekehrt.

Mitgliederzahlen: Auch wenn Dropbox sehr verbreitet ist, sollte Google Drive hier vorn liegen, denn durch die Tatsache, dass jeder Google-Nutzer nun auch einen Zugang zu Drive bekommen hat, ist jeder Google-Nutzer auch ein Drive-Nutzer.  Das macht das Sharing untereinander deutlich einfacher. Auf ein “Hast du einen Dropbox-Account” kam schon häufiger ein “Nein” als auf ein “Hast du einen Google Account?”

Kleinere Vorteile: Man kann bei Google Drive zum Beispiel zu Bildern Kommentare hinterlassen, wenn man ein Bild mit anderen teilt. Es geht vermutlich auch mit anderen Dateitypen, aber ich habe es nur mit einem Bild probiert.

Drive Google Drive ist da - 5GB kostenloser Speicher in der Cloud für alle Google Netzwelt

Teilt man Dateien mit einer anderen Person wird von ihrem Google Drive Konto so lang kein Speicher abgezogen, bis sie die Dateien in ihrem eigenen Drive hochlädt. Bei Dropbox war das anders, auch wenn es dort Links zum Teilen von Dateien gibt, die man jedem auch ohne Dropbox-Account geben kann. Dennoch ist das direkte Teilen natürlich komfortabler.

 

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facebook_CarstenLehnertz
10 Jahre zuvor

Hört sich auf jeden Fall sehr viel versprechend an. Ich nutze DropBox mittlerweile täglich :)) Is einfach super praktisch .. und die Einbindung in Windows sowie die App für iOS sind einfach so wie ich mir sowas wünsche. Easy und unkompliziert 😀
Bin schon gespannt das Ganze testen zu dürfen :))

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