Google Music: Die Präsentation zusammengefasst

Google-Music-Event Google Music: Die Präsentation zusammengefasst Google Technologie

Gesten Abend um 23 Uhr hat Google eine Pressekonferenz zu Google Music gehalten. Für alle, die schon im Land der Träume waren, findet ihr hier eine Zusammenfassung des Events und der News rund um Google Music.

Beginnen wir mit der schlechten Nachricht: US-Only. Ob und wann andere Länder folgen, wurde nicht erwähnt. Wer Google Music hier in Deutschland nutzen möchte, findet bei Caschy eine entsprechende Anleitung.

Jamie Rosenberg leitete das Event mit einem kleinen Rückblick und einigen Zahlen ein. Im Mai wurde Google Music als Cloud-Dienst gestartet. Zugang bekam man nur über Einladungen. Der Beta-Test wurde mit insgesamt 1 Million Mitglieder durchgeführt. Diese haben im Schnitt 2,5 Stunden Streaming pro Tag genutzt. Sehr beliebt war dabei vor allem die Weboberfläche von Google Music.

Auch zu Googles Betriebssystem gab es beeindruckende Zahlen. Waren es im Mai noch 100 Millionen aktivierte Android Geräte, sind es im November schon 200 Millionen Stück. Das macht 550.000 Aktivierungen pro Tag.

Zurück zu Google Music. Die Invite-Only-Phase wurde beendet und jeder (US-Bürger) kann sich nun bei Google Music anmelden.

Google verkauft Musik

Neben dem Cloud-Dienst, in den man 20.000 Songs kostenlos hochladen kann, verkauft Google nun auch Musik.

Nicht wirklich überraschend, aber nun offiziell: Im Google Market sind nun auch MP3s erhältlich. Diese kosten in der Regel $0,99-$1,29. Die MP3s haben eine Bitrate von 320kbps und kommen ohne Kopierschutzmechanismen. Der Download der MP3s ist direkt im Browser möglich. Man kann alle gekauften Songs aber auch automatisch vom Google Music Manager herunterladen lassen. Der Kauf ist übrigens nicht nur mit Google Checkout möglich, sondern auch via Mobilfunkrechnung. Zumindest für Kunden von T-Mobile USA.

Direkt zum Start gibt es schon ein ganz ordentliches Angebot von 13 Millionen Songs. Google arbeitet bereits mit den Major-Labels EMI, Sony Music und Universal zusammen. Hinzu kommen viele Independent-Labels.

Indipendent-Labels-Google-Music Google Music: Die Präsentation zusammengefasst Google Technologie

Täglich wird es einen kostenlosen Song  geben. Daneben gibt es mehrere hundert kostenlose Songs, mit denen man seine Sammlung quasi starten kann.

Im Market wurden für Bands eigene Seiten angelegt, auf denen man sich mit jeder Menge Infos versorgen kann.

Rebecca-580 Google Music: Die Präsentation zusammengefasst Google Technologie

 

Freunde können mithören

Soweit also eigentlich nicht wirklich was neues. Was aber ziemlich cool ist: Nach dem Kauf eines Songs, kann man diesen auf Google+ Sharen. Freunde können sich das Lied dann ein mal gratis anhören. Sieht so aus:

Google+-Share-Google-Music Google Music: Die Präsentation zusammengefasst Google Technologie

Dank der US-Beschränkung, kommen meine deutschen Freunde leider nicht in den Genuss des Gratis-Songs und können nur der 1:30 lange Hörprobe lauschen.

Zusammenfassung: Introducing Google Music

Hier noch mal alle Fakten im Video von Google zusammengefasst:

Artist Hub: Musiker können Google Music zum Verkauf von Musik auch ohne Label nutzen

Während Google Music sich für den Endkunden bisher kaum von der Konkurenz abheben kann, bietet man mit dem Artist Hub eine großartige Plattform für Bands ohne eigenes Label an.

Nach einer einmaligen Registrierungsgebühr von $25 legt Google eine Artist Page an und der Verkauf von Musik kann losgehen. Google schüttet 70% der Einnahmen an Bands aus. Natürlich kann man auch Gratis-Songs anbieten.

Mehr Infos zum Artist Hub im Video von Google:

[youtube 3lv1xras-zM]

Tja, das wars dann auch schon. Dann warten wir mal, wann Google die Music auch in Deutschland spielen lässt.

Veröffentlicht von

https://gilly.berlin

Blogger, Social-Media- und Community-Manager, Katzen-Nerd und Hobby-Fotograf aus Berlin.

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Nico
9 Jahre zuvor

das ist ja alles schön und gut, aber ich bin gespannt wann google stöhnt wenn apple eine suchmaschine ins netz bringt

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