Google Reader gibt’s nun auch zum Spielen: Reader Play

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Google hat gestern eine alternative Variante zu seinem effizienten und äußerst praktischen RSS-Feedreader Google Reader vorgestellt. Google Reader Play bietet die aggregierten Feeds in einer mehr auf Bilder und Videos reduzierten Form an.

Das experimentelle Produkt soll neue Nutzer an Bord ziehen, denen das Aufsetzen des normalen Readers zu aufwendig ist und vorzugsweise Informationen wie im Fernsehen konsumieren möchten: mit wenig Text und viel Bild. Zur Steuerung lassen sich entweder die Pfeile links und rechts des News-Feldes nutzen oder man startet einfach eine Slideshow und bekommt so alles automatisch vorgesetzt.

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Die Inhalte sollen laut Google möglichst personalisiert erscheinen. Um dies zu erreichen, lassen sich Kategorien wie Kunst, Business, Unterhaltung und andere auswählen. Außerdem existieren die Kategorien „Shared“ und „Recommended“, die sich aus den News der Leute deren Feed man folgt, zusammensetzt. Um seine vorgesetzten Feeds inhaltlich weiter einzugrenzen, sollten man die Icons unter den dargestellten Neuigkeiten nutzen. Damit kann man entweder die gerade angezeigten Inhalte mit seinen Freunden und Followern teilen (Share), zeigen was einem gefällt (Like) oder mit einem Stern versehen, um sich so die News so für ein späteres Lesen aufsparen.

Wer bereits seinen Reader aufgesetzt hat und im Grunde sehr damit zufrieden ist, sollte dennoch einmal ausprobieren, wie das neue Werk funktioniert. Indem ihr im klassichen Reader auf den Button rechts neben einem eurer abonnierten Feeds klickt, besteht die Möglichkeit diesen im Reader Play zu öffnen.

Da der Google Reader in meinem Augen eine ungeheure Zeitersparnis darstellt, um alle News-Seiten abzugrasen, halte ich diesen neue Player für absolut überflüssig. Er bewirkt im Grunde genau das Gegenteil und ist ein Zeitfresser. Durch den bisherigen Reader kann ich in relativ kurzer Zeit alle Seiten abscannen und interessante Artikel lesen. Die Bilder und Videos sind für mich zumeist erst einmal zweitrangig. Daher kommt für mich der Einsatz dieses neuen Spielzeugs nicht in Frage, obwohl der „Stache Dog“ schon irrsinnig komisch aussieht. Ohne Play hätte ich den wohl nie zu Gesicht bekommen.

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