Google Stadia geht am 18. Januar offline – der Controller bekommt ein letztes Update

Google stellt den Game-Streamingdienst am 18. Januar ein. Für die Controller gibt es ein letztes Update. 

Im Herbst gab Google bekannt, Google Stadia einstellen zu wollen. Allen Kunden wurden die gekauften Inhalte bereits im Dezember erstattet. Ärgerlicherweise war ein Export der Spielstände nicht möglich.. Am 18. Januar zieht Google final den Stecker. Ab dann ist der Dienst nicht mehr erreichbar.  Da die Controller über WLAN direkt mit dem Server kommunizieren, können sie ausschließlich mit Stadia genutzt werden. Das soll sich nun ändern, um die Weiternutzung nach dem Ende des Dienstes sicherzustellen.

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Bild zum Tweet von Google

Google kündigt in einem Tweet an, den Controller mit einem selve-serve tool mit Bluetooth ausstatten zu wollen. Wahrscheinlich wird Google dieses Update durch einen in Chrome integrierten Service durchführen. Mit welchen Geräten der Controller nach dem Update kompatibel sein soll, hat Google noch nicht verraten. Wahrscheinlich wird der Controller mit Android Smartphones, Chromebooks und vielleicht sogar Windows-Geräten funktionieren. Viele Nutzer:innen wünschen sich eine Offenlegung des Codes, mit dem der Stadia Controller arbeitet. Google hätte hier die Chance eine tolle Open-Source Platform aus obsolet gewordenen Geräte zu erschaffen. Die Abschaltung von Stadia zeigt allerdings auch, was die Gefahren von Hardware sind, die ausschließlich mit einem Cloud Dienst funktionieren. In Zukunft könnte das bei vielen weiteren Produktkategorien zum Problem werden.

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