Google Streetview bekommt Konkurrenz

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In Deutschland sind zurzeit Kamerawagen von Google unterwegs. Diese sollen Fotos für den Dienst „Streetview“ erstellen. Das Konzept ist denkbar simpel: Ein Wagen fährt durch Straßen und erstellt in regelmäßigen Abständen Fotos. Diese werden dann mit dem Kartenmaterial in „Google Earth“ verknüpft und bieten dem Benutzer so die Möglichkeit, einen besseren Eindruck von den örtlichen Gegebenheiten zu erlangen. Da erfolgreiche Dienste schon immer Nachahmer gefunden haben, ist  es nicht verwunderlich, dass Microsoft nun einen Konkurrenzdienst startet.

Das neue an Microsofts Dienst ist, dass die Nutzer (und kein Kamerawagen) Fotos erstellen und hochladen sollen. Microsoft hat hierfür mit Photosynth die optimale Software im Angebot. Mit diesem Programm kann der Benutzer eine unbegrenzte Anzahl von Bildern zu einem 3D-Panorama verknüpfen. Die Bilder werden hierfür auf gemeinsame Schnittpunkte untersucht und zu einem 3D-Modell zusammengesetzt. Hierbei kommt es nicht auf besonders gute Fotos an – vielmehr ist hier eine große Menge gefragt. Microsoft kann mit seinem Dienst zwar flächendeckend nicht sehr viel Material anbieten, dürfte aber schnell über ausreichend Fotos von den interessantesten Plätzen der Erde verfügen. Und genau diese sind es ja wahrscheinlich, die die Nutzer betrachten wollen. Es scheint, als hätte der Konzern aus Redmond Google etwas voraus. Dessen ist man sich anscheinend bewusst und veröffentlicht auf Youtube Videos, die unter anderem Kanäle in Venedig zeigen. Hier kann beim besten Willen kein Kamerawagen hingelangen. Ich finde es interessant, was die Software von Microsoft kann. Allerdings bezweifle ich, dass Microsoft sich im Moment gegen die Massen an Streetview-Bildern von Google durchsetzen kann.

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