Google Wave ist wie Email – nur besser!

google-wave Google Wave ist wie Email - nur besser! Web Was Google auf seiner alljährlichen Entwicklerkonferenz I/O vorgestellt hat lässt sich kaum in Worte fassen. Viele Funktionen, die man im Internet bisher genutzt hat vereint Google Wave unter einer Oberfläche und lässt sie intelligent zusammenarbeiten.

Programmierer Lars Rasmussen hatte bei der Vorstellung von Google Wave Schwierigkeiten die richtigen Worte zu finden, die beschreiben könnten, was er vorstellen wollte. Eines ist klar: die neue Software könnte Email und Zusammenarbeit in Gruppen revolutionieren. Auf Youtube gibt es ein Video der Präsentation, dass das ambitionierte Projekt ausführlich zeigt.

Google möchte mit Wave eine art Plattform schaffen, um Gruppen zusammenkommen zu lassen. Email und Chatten werden sozusagen vereint. Wichtigste Änderung ist allerdings, dass die Kommunikation nicht wie bei einem Ping-Pong spiel abläuft. Der Verlauf einer Unterhaltung wird gespeichert und kann von autorisierten Personen mit Kommentaren versehen werden. Jederzeit können neue Gesprächspartner dazu geholt werden. Diese können sich die bisherige Kommunikation zum Beispiel als Film abspielen lassen. Wird eine Anmerkung vorgenommen, so sehen alle beteiligten diese sofort. Zusätzlich soll die Möglichkeit bestehen, Texte, Tabellen, Bilder und vieles mehr einzubinden. Somit kann man auch alle Google-Werkzeuge sinnvoll weiter benutzen. Neu bei Google Wave ist, dass die Software kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll. Jeder soll sie auf einem Server mit Datenbank installieren können und frei benutzen. Außerdem schlägt Google einen – meiner Meinung nach – sehr cleveren Weg ein: Programmierer werden aufgefordert selbst Erweiterungen und Ideen in Google Wave einfließen zu lassen. Das neue System soll über offene Schnittstellen verfügen und als Open Source veröffentlicht werden. So könnten freie Entwickler Google Wave zum Erfolg verhelfen.

Auf der Entwicklerkonferenz wurden viele Ideen vorgestellt, die zum Ausdruck bringen, wie mächtig das neue Tool eigentlich ist. So ist es zum Beispiel möglich so genannte Waves (Dokumente/Unterhaltungen) auf anderen Webseiten einzubinden. Beiträge könnten zentral gespeichert werden und an verschiedenen Stellen verfügbar gemacht werden. Onlinespiele könnten in einer Wave eingebunden werden um so beispielsweise bei einem Schachspiel Spielzüge protokollieren zu können. Selbst Webseiten wie Wikipedia ließen sich mit Wave realisieren – sagt zumindest Lars Rasmussen. Und auch die Frage, ob Google Wave die Email ablösen könnte, beantwortet er mit einem „ja“.

Wie der Datenschutz bei diesem System aussieht ist eine Sache, die kritisch hinterfragt werden sollte. Ein wichtiger Schritt ist auf jeden Fall damit getan, dass man nicht mehr auf den Servern von Google arbeiten muss. Ich kann mir vorstellen, dass Google Wave auf lange Sicht sehr erfolgreich sein wird. Die Möglichkeiten sind einfach zu vielfältig und praktisch, als dass man drüber hinweg gehen könnte.

12 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich habe mir gestern das Video reingezogen und muss sagen, dass ich wirklich gespannt auf diese neue Form der Kommunikation bin. Die Steuerung von Wave scheint wirklich sehr inutiv und einfach verständlich zu sein. Könnte klappen!

  2. Ich bin genau dieser Meinung.Google Wave ist so ähnliche Sache wie die E-Mail. Nur ein bisschen besser,die Funktionen sind besser.Tolle Seite, weiter so!

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  5. Freue mich, wenn das Ding dann endlich mal zum testen reif ist! Scheint wirklich sehr interessant zu sein.

    Aber etwas frage ich mich: Wo ist der Hacken? Google hat einen riesigen Aufwand mit dem Teil, aber wo kommt Geld rein? Werbung? GoogleAds?

    Da scheint mir Etwas im Busch, dass mir etwas Unbehagen einflösst…

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