Googles 5 Prinzipien der Privatsphäre

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Der als böse Datenkrake verschriene Suchmaschinengigant Google gibt passend zum International Data Privacy Day 2010 seine Prinzipien des Datenschutzes preis. Klar ist, das Google sich von dem Schmuddelimage, dass es besonders gerade in Deutschland hat, reinwaschen will.

Mit diesen Prinzipien will Google seine Firmenphilosophie Don’t be evil unterstreichen und das Vertrauen eventuell vergraulter User wiederherstellen.

Hier die 5 Prinzipien:

1. Die gesammelten Informationen werden nur zur Bereitstellung von Services und Produkten genutzt.

2. Die entwickelten Produkte entsprechen strikten Standards zum Erhalt der Privatsphäre.

3. Die Sammlung von persönlichen Daten soll so transparent wie möglich gestaltet werden.

4. Usern soll ein angemessenes und sinnvolles Spektrum an Optionen zur Wahrung der Privatsphäre bereitgestellt werden.

5. Google geht vertrauens- und verantwortungsvoll mit den gesammelten Daten um.

Alan Eustace, Senior Vize Präsident des Bereichs Technik und Forschung legt großen Wert darauf, dass diese 5 Punkte quasi zur Firmenphilosophie gehören. Wie auch die hauseigenen Richtlinien zum Design und Software, so fungieren auch die der Privatsphäre als Leitbild für alle Projekte Googles. Um Google für seine User transparenter zu gestalten, wurden solche Projekte wie das Google Dashboard, die Data Liberation Front sowie den Ads Preferences Manager ins Leben gerufen, so Eustace. Da Google sich darüber im Klaren ist, dass das noch nicht ausreicht, um eine angemessene Transparenz über die genutzten Daten zu liefern, sollen noch mehr von diesen Services im Laufe des Jahres bereitgestellt werden.

Ich halte es für absolut notwendig, dass solch ein riesiges, Daten sammelndes Unternehmen solche Richtlinien besitzt, aber es sollte sich aber auch daran halten. Bei all den von Google entwickelten und eingesetzten Technologien – begonnen mit der Suchmaschine über Google Analytics, Google Mail bis hin zu Goggles ist es ein Leichtes, sich ein Bild der User zu machen und dieses zu missbrauchen. Sicherlich liegt dies Erhaltung der Privatsphäre bei der Daten sammelnden Instanz, allerdings auch bei jedem einzelnen, der die Dienste von Google nutzt.

Hier wieder mal ein nettes Google Video zum Thema:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=5fvL3mNtl1g[/youtube]

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12 Jahre zuvor

Ich glaube und vertraue Google, aber niemand weiß, wer in Zukunft die Macht über die gesammelten Daten haben wird. Eine staatliche Hintertür für die US-Regierung scheint ja zu existieren und dass Google mal anderen Eignern mit weniger Skrupel gehören könnte, ist auch nicht abwegig: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Gruender-planen-Aktienverkauf-in-Milliardenhoehe-911735.html

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