Handpresso: die stylische Espressomaschine für unterwegs im Test

Handpresso Handpresso: die stylische Espressomaschine für unterwegs im Test Technologie

Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich ein leidenschaftlicher Kaffee- beziehungsweise Espressotrinker bin. Den Weg vom Schreibtisch zum Kaffeevollautomaten in der Küche kann ich quasi schon blind laufen. Ich habe schon alles ausprobiert, von der normalen Kaffeemaschine, über die Padmaschine, bis hin zum Kaffeevollautomaten. Nicht bekannt war mir allerdings bis vor ein paar Wochen, dass es inzwischen auch schon so etwas wie eine Espressomaschine für unterwegs gibt: Handpresso.

Auf den ersten Blick erinnert die Handpresso etwas an eine Fahrradpumpe und das ist kein Zufall: um den zur Herstellung des Espresso nötigen Druck von 16 bar zu erzeugen, muss man selbst Hand anlegen und kräftig pumpen. Danach füllt man heißes Wasser in den dafür vorgesehenen Tank (50 ml), legt das E.S.E. Pads (Easy Serving Espresso) ein und verschließt das ganze. Tasse unterstellen, Knopf drücken, genießen.

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Zweifelsohne hat die Handpresso Wild E.S.E einen sehr hohen Stylefaktor, da es einfach etwas ist, das nicht jeder daheim oder unterwegs dabei hat. Dazu kommt die hochwertige Verarbeitung. Man merkt sofort, dass bei den verwendeten Materialien nicht gespart wurde. Und der Geschmack des Espresso? Für mein Empfinden sehr gut, aber Geschmäcker sind ja bekanntermaßen verschieden.

Alles in allem ist die Handpresso wohl vor allem für diejenigen interessant, die viel unterwegs sind und gerne auch mal in der freien Natur einen leckeren Espresso genießen wollen. Der Preis von 79 € erscheint mir angemessen – 8,90 € beziehungsweise 9,90 € (je nach Sorte) für 25 Pads ist ebenfalls ok.

Ja wie, gibt es denn kein Manko? Doch, denn bei all dem schicken Design, der hochwertigen Verarbeitung und dem guten Geschmack des fertigen Espressos bleibt ein großes Problem: das heiße Wasser. Genau das muss man nämlich bei sich haben oder am Lagerfeuer selbst kochen. Irgendeinen Kompromiss muss man leider immer eingehen.

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Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. [quote]Ich habe schon alles ausprobiert, von der normalen Kaffeemaschine, über die Padmaschine, bis hin zum Kaffeevollautomaten.[/quote]

    Wer so etwas schreibt und sich gleichzeitig als leidenschaftlicher Espressotrinker sieht, dem sei gesagt, die wirkliche Espresso-Leidenschaft fängt erst jenseits des Vollautomaten an.

    Daher wage ich am geschmacklichen Urteil des Autors bzgl. der „Espresso“-Qualität des Handpresso zu zweifeln.

  2. Hallo! Leider muss ich mich RM anschließen, was den Zweifel an der Bewertung der Handpresso angeht. Im Sinne der blogfreundschaftlichen Konstruktivität möchte ich dich und deine Leserinnen und Leser jedoch auf ein Kaffee-Setup verweisen, das ich mir „geleistet“ habe und mit dem du um knapp 20 Euro weniger als die Handpresso wesentlich besseren Kaffee auch unterwegs herstellen kannst. Ich habe zu meinem Setup aus Aeropress und Hario Slim ohnehin einen Artikel geschrieben, den man unter https://3th.be/2012/07/24/hallo-aeropress/ finden kann. Ich hoffe, der eine oder andere (vor allem aber du selbst!) wird dort fündig.

    Das „gut“ in Zusammenhang mit der Handpresso halte ich eher lediglich in Bezug auf die Vermarktung, sicherlich aber nicht iBa den Geschmack angebracht…

  3. @RM,

    ich bin mir bewusst, dass man einen wirklich herausragenden Espresso nicht mit einem Vollautomaten, sondern nur mit einer echten Espressomaschine hinbekommt. Allerdings habe ich ja an erster Stelle die Leidenschaft für Kaffee genannt, während Espresso erst danach kommt. Von daher habe ich mich bislang noch nicht zum Kauf einer reinen Espressomaschine durchringen können.

    Am guten Geschmack der Handpresso ändert das allerdings nichts, da ich immer davon ausgehe, was die Handpresso leisten soll: Espresso unterwegs, wenn man auf keine anderen Möglichkeiten zurückgreifen kann. Vor diesem Hintergrund ist der Geschmack „gut“ bis „sehr gut“. Wenn man das natürlich ins Verhältnis mit Maschinen setzt, die weit über 1000 Euro kosten, ist der Geschmack natürlich nur noch Mittelmaß.

    @Michael: ich möchte gerne mal wissen, mit welchem Recht du Zweifel an der Bewertung der Handpresso äußerst, hast du diese selbst getestet?

    Zu der Aeropress: 66 Euro für zwei Plastikzylinder, vermarketet über eine Website, die aussieht wie aus dem Jahr 1995. Sorry, aber das stellt für mich keinen Vergleich zu der Handpresso dar 😉

  4. Pingback: Velopresso: Fahrrad und Espressobar in einem › @frankfeil

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