Honor stellt das Honor Play für Westeuropa auf der gamescom vor

Soeben hat Honor auf der gamescom 2018 in Köln das Honor Play für den europäischen Markt vorgestellt. Preise und Verfügbarkeit werden anlässlich der IFA 2018, am 30. August genannt.

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Gaming-Smartphones sind ja der Trend in der Smartphone-Brache und nach Razer, Xiaomi, Nubia und ASUS beglückt uns nun Honor mit ihrer Idee zu mobilem Spielspaß. Honor verspricht sich mit dem sog. GPU Turbo, einer Software von HUAWEI, die den Grafikprozessor der Kirin-SoCs beschleunigt, einen Vorteil ggü. anderen Gaming-Smartphones. Der GPU-Turbo wanderte als Softwareupdate inzwischen schon auf Geräte der Mate10-Serie und der P20-Serie von HUAWEI, sowie auf das Honor 10 und Honor View 10. Jetzt im August ist das Honor 7X dran und ab September die Vorgängergeräte (via HUAWEI.blog).

GPU Turbo

Der GPU Turbo verspricht eine Effizienzsteigerung um 60%, mit gleichzeitiger Senkung des Energieverbrauchs um 30%. Dadurch hält der 3.750-mAh-Akku des Honor Play länger durch – tatsächlich soll man problemlos 1,5 Tage schaffen, selbst beim Spielen und Netflixschauen am laufenden Band. Der GPU Turbo soll auch die durchschnittliche Framerate eines Spiel steigern und so ein flüssiges Spielerlebnis garantieren. Der Bildschirm des Honor Play ist, wie jetzt üblich, auch ein FullView-Display, das mit 6,3 Zoll auf der durchaus großen Seite liegt. Das Bildformat ist etwas krude mit 19,5:9 (statt 2:1) und das Frontglas ist mit 2.5D zum Metallgehäuse hin abgerundet.

4D-Spielerlebnis

Beim Sound setzt auch Honor weiterhin auf die Histen 3D-Audiotechnologie, die virtuellen 3D Surround Sound erzeugt – sowohl bei drahtlosen Kopfhörern, als auch Kabelkopfhörern.

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Um den Spieler noch tiefer ins Spielgeschehen eintauchen zu lassen, hat Honor beim Honor Play am Vibrationsmotor geschraubt und verpasst dem Gerät eine Art Force-Feedback- oder Rumble-Funktion, die entsprechende Momente im Spiel auch haptisch untermalt. Honor nennt das 4D-Smart-Shock-Technologie.

weitere Spezifikationen

  • Kirin 970 SoC (10nm, Octacore)
  • Android 8.1 mit EMUI 8.2
  • 4 GB RAM + 64 GB interner Speicher (erweiterbar)
  • USB Typ-C (USB-2.0-Geschwindigkeit)
  • 3,5 mm – Kopfhöreranschluss
  • Akku mit 3.750 mAh und 18 Watt FastCharge

In China gibt es noch ein leistungsstärkeres Modell mit 6 GB RAM.

AI-Kamera

Natürlich darf die im Honor 10 debütierte AI-Kamera auch im Honor Play nicht fehlen. Diesmal ist die Dual-Kamera wie bei der P20-Serie, oder dem iPhone X, hochkant angeordnet. Leider handelt es sich aber um die „Sparvariante“ einer Dualkamera. Während Honor 10 und Honor Note 10 mit einer Kombination aus Farb- und Monochromsensor arbeiten, kommt hier lediglich ein 16-Megapixel-Farbsensor zum Einsatz, der von einem 2-Megapixel-Sensor zur Erfassung von Tiefeninformationen unterstützt wird. Das hatte man beim Honor 6X schon so und deutet nicht nur darauf hin, dass der Fokus bei dem Gerät nicht auf der Kamera liegt, sondern auch, dass es ein günstigeres Gerät wird, oder der Preis dann im Display steckt.

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Die AI-Erkennung kann zwischen 500 unterschiedlichen Szenerien aus 22 Kategorien unterscheiden und demnach ein Foto anpassen. Der Portraitmodus hebt mit künstlicher Beleuchtung Gesichter hervor und wenn man mit dem Bokeh-Effekt sorgsam umgeht, kann man einen Hintergrund realistisch unscharf erscheinen lassen und den Fokus auf das Subjekt visuell verstärken.

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Die Selfiekamera wurde mit etwas mehr Aufmerksamkeit bedacht und hat ebenfalls 16 Megapixel. Damit gelingt auch hier die 3D-Erkennung von Gesichtern für eine virtuelle Portraitbeleuchtung oder Gesichtsoptimierung.

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Leistungstechnisch ist es gleich auf mit Honor 10 und Honor Note 10. Größentechnisch liegt es auf halber Strecke dazwischen, wobei es die Kameraanordnung vom Note 10 und den Notch vom Honor 10 erbt. Es setzt dabei jedoch auf einen günstigeren Unibody aus Aluminium, statt einen Rahmen, der vorn und hinten Glas einfasst. Damit dürfte es 20% günstiger werden als die anderen Beiden, die bei gleicher Speicherausstattung bei 400 Euro liegen. Das Honor Note 10 gibt es nur in China.

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Wenn ich wetten müsste, würde ich sagen, dass in Deutschland nur das schwarze und das blaue Modell kommen werden. Wer das Honor Play noch vor Marktstart ausprobieren möchte, kann das in Halle 10.1 der Koelnmesse – im „gamescom Mobile Games Park“ machen.

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weiterführender Link: Honor-Homepage

 

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Michael S.

Bloggt über Technik und kritisiert andernorts Filme. Versucht das Wesentliche vom Unsinn zu trennen und ist passionierter Burgerfotograf.
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