HowTo: Frühjahrsputz auf Facebook

Facebook HowTo: Frühjahrsputz auf Facebook Howto Web

Mit einem Anstieg der Facebook-Freunde und den vielen installierten Apps, können die persönlichen Facebook-Newsfeeds und die eigene Startseite rasch in einem einzigem Chaos versinken. Es ist sicher schön mit seinen wahren Freunden zu kommunizieren. Wenn man aber nützliche Beiträge und wirkliche Freunde unter all den dummen Apps und unbekannten Menschen, mit denen man sich schon virtuell angefreundet hat, nicht mehr wiederfinden kann, dann  ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man sein Facebook-Profil aufräumen sollte!

Marc Zuckerberg’s Plattform bietet seinen Mitgliedern ein umfangreiches Spektrum zur Feinabstimmung der einzelnen Anwendungen und was von den virtuellen Freunden auf dem eigenen Facebook-Profil zu sehen sein soll. Da Facebook in letzter Zeit aber so einiges änderte, hat der ein oder andere womöglich schon den Überblick verloren. Aus diesem Grund möchte ich Euch eine Übersicht über die effizientesten Möglichkeiten geben, um euer persönliches Facebook Abenteuer entspannter zu genießen.

Feeds

Der schnellste und einfachste Weg auszublenden, was einem in den News-Feeds angezeigt wird, ist ein Klick auf den Button “verbergen“. Dazu klickt man das entsprechende Feld in einem Feed an, den man nicht mehr sehen möchte. Nach einer Rückfrage von Facebook, ob man die Person oder die Seite verstecken wolle, muss man hier kurz bestätigen, und wird zukünftig nichts mehr von der entsprechenden Seite sehen.

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Aber keine Panik. Einmal versteckte Inhalte lassen sich auch schnell wieder zurückholen  Nachdem man etwas versteckt, bekommt man nämlich die Nachricht “XYZ wurde aus Ihrem News-Feed ausgeblendet“. Über die Edit-Optionen sieht man eine Liste aller Personen und Seiten, die man versteckt hat. Hier kann man die verborgenen Objekte auch wieder sichtbar machen.

Freundeslisten

Genau wie StudiVZ, soll Facebook ein Ort für Freunde sein. Ist man jedoch ehrlich, so kann man wohl nur eine kleine Anzahl von Freunden bei Facebook als gute Freunde, abseits der virtuellen Welt bezeichnen. Darüber hinaus sammeln sich schnell auch Bekannte, Geschäftspartner oder Kollegen in der Freundesliste an oder gar Leute, die man überhaupt nicht kennt. Eine Lösung für diese Problematik sind die Freundeslisten. Mit den verschiedenen Listen lassen sich auch die eigenen News-Feeds und die Chat-Box filtern. Der Aufwand seine gesammelten Facebook Freunde in verschiedene Gruppen einzuteilen kann aus eigener Erfahrung heraus als öde bezeichnet werden. Der Unterschied ist aber groß, wenn man endlich wieder online gehen kann, da sich beispielsweise “ungeliebte” Gruppen rasch offline schalten lassen.

Die Listen findet man unter dem Menüpunkt „Freunde“ auf der persönlichen Facebook-Startseite. Klickt man darauf, so sieht man schnell alle Listen , die man erstellt hat. Zudem lassen sich die Freundeslisten schnell aufrufen, indem man oben rechts auf der Seite “Konto” anklickt und dann im Drop-Down-Menü „Freunde bearbeiten“ auswählt. In der präsentierten Liste kann man nun Facebook-Freunde rasch Listen hinzufügen, Listen löschen oder bei Bedarf neue erstellen.

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FB-Screenshots: Mashable

Klickt man nach der Anfertigung der Freundeslisten auf seiner persönlichen Startseite auf eine angelegte Facebook-Gruppe, bekommt man nur noch Nachrichten von Personen serviert, die in dieser speziellen Liste vermerkt wurden. Zum Beispiel habe ich eine Gruppe „meine Liebsten“ angefertigt. In dieser kleinen Gruppe habe ich nun immer den genauen Überblick, was gerade passiert. Sobald man eine gewisse Zahl an Freunden überschritten hat, wird auch die Liste in der Chat-Box immer länger. Nachdem man ein oder mehrere Listen angefertigt hat, erkennt man dies in seiner Chat –Box. Als schöner Effekt lassen sich jetzt einzelne Gruppen vom persönlichen Chat ausschließen. So kann man trotz einer großen Anzahl an Facebook-Freunden nur für eine ausgewählte Gruppe an „echten“ Freunden online sein.

Facebook Anwendungen

Nachdem die Freundeslisten nun geschafft sind, hat man schon Mal einiges für eine bessere Facebook-Organisation getan. Noch ist man aber nicht von allen Apps befreit, die die Freunde gerade spielen und die auf der eigenen Startseite alles zupflastern. Ein gutes Beispiel hierbei ist Farmville  für die wir bereits in jüngerer Vergangenheit ein HowTo angefertigt haben.

Auch hier hat man wieder die Möglichkeit der Feinabstimmung, um zu bestimmen was die  Apps im eigenem Profil dürfen. Das empfiehlt sich aber nicht nur aus Gründen einer besseren Übersichtlichkeit des eigenen Facebook-Profils, sondern auch aus Gründen der persönlichen Privatsphäre und der Sicherheit. Klickt also wieder auf “Konto” und wählt dieses Mal “Anwendungseinstellungen” aus. Hier wählt ihr dann im Drop-Down-Menü „autorisiert“ aus. Wahrscheinlich werdet ihr erstaunt sein, wie viele Anwendungen ihr im Laufe der Zeit autorisiert habt. Bei mir waren es über vierzig Apps!

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Es gibt verschiedene Optionen mit diesen Anwendungen umzugehen. Wenn Ihr eine App wirklich nicht braucht, können Ihr Sie einfach entfernen, indem man das X daneben anklickt. Das ist eher die drastische Methode. Alternativ kann man auch “Einstellungen bearbeiten” auswählen.  Hier kann man es der App beispielsweise untersagen, letzte Aktivitäten in der persönlichen “Wall” zu veröffentlichen. Darüber hinaus kann man auch die Sichtbarkeit der angewendeten App für  andere Personen limitieren

Nachdem man jetzt das eigene Profil auch um die häufig etwas öden Facebook-Spielchen bereinigt hat, wird man wohl weiter nervige Beiträge auf seinem Facebook-Profil wiederfinden. Dabei sollte man aber bedenken, dass die Aufräum-Aktion im Facebook Profil ein fortlaufender Prozess ist. Die Wahrscheinlichkeit ist schließlich hoch, dass man nach einer Weile neue Anwendungen wieder genehmigt , so dass das persönliche Facebook-Profil wieder mit Sachen überfüllt ist, die man nicht wirklich benötigt. Der Königsweg wäre daher eine regelmäßige Wartung des Facebook-Profil.

Ich hoffe Ihr habt, wenn Ihr den Hilfestellungen in diesem Artikel gefolgt seid, eine bessere Organisation eures Facebook Profils erreicht und habt wieder mehr Spaß beim virtuellen vernetzen auf Facebook. Falls Ihr weitere Tipps für eine optimale Verwaltung des persönlichen Facebook Profils habt, dann lasst es gerne auch die anderen erfahren, indem ihr hier im Artikel einen Kommentar hinterlasst.

[via Mashable]

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Karl
12 Jahre zuvor

Schöner Artikel Oliver,

noch schöner allerdings wär eine Erwähnung von Mashable von denen die Idee für den Artikel stammt und die Bilder einfach so kopiert wurden:

https://mashable.com/2010/04/08/clean-up-facebook/

Fair wäre es wenn du für die Idee den Autor nennen würdest und unter jedes einzelne Bild den rechtmäßigen Autor als Credit, auch wenn es nur Screenshots sind.

Beste Grüße Karl

[…] sollte, ist dies natürlich mehr als bedauerlich und zeigt nochmals wie wichtig es ist, die Einstellungen der Privatsphäre bei Facebook sorgsam […]

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