HP Envy 14 Spectre Ultrabook im Praxistest: Design, Verarbeitung, Akkulaufzeit und Beats Audio

HP-Spectre-Front HP Envy 14 Spectre Ultrabook im Praxistest: Design, Verarbeitung, Akkulaufzeit und Beats Audio HP Inc.
Wie einige von euch wissen, teste ich gerade das neue HP Envy 14 Spectre Ultrabook (an dieser Stelle auch nochmal ein herzliches Dankeschön an HP) . Meinen ersten Eindruck kennt ihr ja bereits und nach knapp zwei Wochen ist es nun an der Zeit, die einzelnen Facetten des Ultrabooks von HP etwas näher zu beleuchten. Los geht es heute mit den Themen Design, Verarbeitung, Akkulaufzeit und Beats Audio. Zu berichten habe ich einiges, denn seit das HP Envy 14 Spectre hier angekommen ist, hat es im Arbeitsalltag sämtliche Aufgaben meines Macbook Airs übernommen.

Design und Verarbeitung

Ich lege bei Technik nicht nur Wert auf die Leistung des jeweiligen Geräts, sondern auch auf das Design. Gerade bei einem Notebook, mit dem man täglich mehrere Stunden arbeitet, erachte ich das als sehr wichtig – schließlich kann man dem Notebook während der Arbeit keine Tüte überstülpen. Das war bislang eben auch mein Problem mit den meisten Windows-Notebooks: ein Gehäuse aus billigem Plastik, eine Verarbeitung wie ein IKEA-Regal und ein Design wie vor 20 Jahren.

Diesen Fehler hat HP beim Spectre nicht gemacht, denn schon auf den ersten Blick wirkt das Ultrabook durch und durch hochwertig. Auch bei genauerer Betrachtung bestätigt sich dieser erste Eindruck. Primär liegt das mit Sicherheit an der Glasoberfläche, die HP sowohl für die Displayrückseite, als auch für die Handballenablage des Spectre gewählt hat. Die schwarze Farbe kombiniert dem leuchtenden Logo von HP (nein, kein Apfel) machen das stylische und zugleich elegante Design perfekt.

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Einziger Nachteil: man sieht wirklich jeden Fingerabdruck. Das kann zwar sehr störend sein, lässt sich aber leicht umgehen, in dem man sich schlichtweg angewöhnt, die Displayrückseite erst gar nicht zu berühren. Wir ihr auf dem Bild schon sehen könnt, mangelt es dem HP Envy 14 Spectre nicht an Anschlüssen (HDMI, Ethernet, USB, usw.). Diese sind sauber ins Gehäuse integriert und geben ebenfalls keinen Anlass zu Kritik. Das Schreiben auf der Tastatur gestaltet sich recht angenehm, was unter anderem auch daran liegt, dass diese beleuchtet ist. Etwas nervig finde ich die WiFi-Taste (F12), auf der eine dauerhaft aktivierte LED-Leuchte den Status des W-LANs anzeigt. Eine gute Idee ist dagegen der integrierte Sensor, der die Tastaturbeleuchtung automatisch deaktiviert, wenn man sich vom Notebook entfernt.

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Das HP Envy 14 Spectre kann in puncto Design und Verarbeitung voll und ganz überzeugen. Wie so oft, hat alles Schöne auch hier seine Schattenseiten: für ein Ultrabook, das unter anderem als Konkurrent zum MacBook Air von Apple konzipiert wurde, ist das Spectre mit 1,81 kg (MacBook Air 1,35 kg) doch recht schwer (daran dürfte wohl die Glasoberfläche Schuld sein) und die Unterbringung der zahlreichen Ports macht es auch nicht gerade dünn (20 mm im Vergleich zu 3 bis 17 mm beim Macbook Air). Verglichen mit herkömmlichen Windows-Notebooks ist das Spectre freilich ein Mobilitätswunder.

Akkulaufzeit

Wenn wir schon beim Thema Mobilitätswunder sind, darf natürlich auch der Blick auf die Akkulaufzeit nicht fehlen. Vorneweg möchte ich aber noch das loswerden, was ich den Leuten immer dann sage, wenn es um die Akkulaufzeit von Smartphones geht: es kommt ganz auf den Nutzer an! Selbiges gilt auch für Notebooks beziehungsweise Ultrabooks.

Irgendwo habe ich gelesen, dass es das HP Envy 14 Spectre auf bis zu neun Stunden Akkulaufzeit bringen soll und mit Verlaub, das ist illusorisch. Setzt man sich aktiv mit den verschiedenen Energiesparmodi auseinander und verwendet diese auch, kann man problemlos sechs bis sieben Stunden mit dem Spectre arbeiten (im Internet surfen, E-Mails checken, Textverabeitung, etc.), danach ist dann aber Feierabend. Vielleicht schafft man es auch irgendwie auf acht Stunden, aber wenn ich dafür die Displayhelligkeit komplett herunterregeln und mir zwei Mal überlegen muss, ob ich diesen oder jenen Task ausführen kann, dann verzichte ich lieber auf die eine Stunde.

Wer es darauf anlegt, der kann nicht nur einen Toyota Prius mit 20 l auf 100 km fahren, sondern auch den Akku des Spectre in unter zwei Stunden leer kriegen (Displayhelligkeit hochfahren, Tastaturbeleuchtung an und dazu noch einen Film neben dem HD-Video-Schnitt laufen lassen). Wie gesagt, bei normaler Benutzung sind sechs Stunden realistisch, was in meinen Augen auch in Ordnung ist.

Beats Audio

Das HP Envy 14 Spectre kommt mit Beats Audio daher. Zum Einen beschert das dem Benutzer eine weitere nervende Lichtquelle, denn auch das Beats Audio Logo erstrahlt dauerhaft in einem leuchtenden Rot. Zum anderen – und das ist natürlich wesentlich wichtiger – bietet das Spectre dem audiophilen Nutzer einen Sound, der deutlich besser als der übliche Notebook-Sound ist. Rechts unten am Gehäuse befinden sich drei Tasten, um den Sound optimal zu steuern: Sound On / Off, Lautstärkeregler (der ist wirklich extrem praktisch) und Beats Audio Steuerung. Letztere bietet euch zahlreiche Einstellungen und einen Equalizer für das optimale Sounderlebnis.

HP-Spectre-Beats-e1335723690108 HP Envy 14 Spectre Ultrabook im Praxistest: Design, Verarbeitung, Akkulaufzeit und Beats Audio HP Inc.

Zwischenfazit

Das HP Envy 14 Spectre ist ein gelungenes Ultrabook, das zwar nicht durch Leichtigkeit und ein dünnes Gehäuse glänzt, dafür aber sehr hochwertig verarbeitet und ein echter Hingucker ist. Die Akkulaufzeit fällt mit runden sechs Stunden (im Durchschnitt) ganz ordentlich aus. Beats Audio grenzt das Spectre von der Konkurrenz ab und wer auf guten Sound steht, der wird das Ultrabook von HP lieben.

Der zweite Teil des Praxistests folgt in Kürze. Bis dahin beantworte ich euch gerne all eure Fragen. Also her damit 😉

piwik HP Envy 14 Spectre Ultrabook im Praxistest: Design, Verarbeitung, Akkulaufzeit und Beats Audio HP Inc.

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Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

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facebook_Anno007
10 Jahre zuvor

Habe irgendwo gelesen, dass die USB Ports zu nah beieinander liegen. Du schreibst die Ports sind ohne Mängel. Was meinst du, zu nah oder nicht?

Anno07
10 Jahre zuvor
Reply to  Frank Feil

Ich danke dir!

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