HP Spectre 13 im Test – Man ist das Ding flach

Ich persönlich suche gerade einen neuen Laptop, da mein alter MSI Laptop fast 10 Jahre sehr gute Dienste geleistet hat aber eben auch nicht jünger wird. Daher haben wir jetzt hier einen HP Spectre 13 und ich muss auf Anhieb sagen, vom Design her ist das ein echtes Schmankerl.

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Das Design und die die Anschlüsse

Beim Design vom HP Spectre 13 kann man hier wirklich keine Abstriche machen. Der Laptop ist genau so flach wie mein Samsung Tablet und ist für einen Laptop leicht wie eine Feder. Die Tastatur ist beleuchtet und diese Beleuchtung kann man ein- oder ausschalten. Der Hauptteil, sowie der Deckel des Laptops bestehen aus stabilen Aluminium. Die Farbe ist relativ Grau gehalten und wird als Dark Ash Silver bezeichnet. Als sehr guten Kontrast werden die herausstehenden Scharniere in Gold gehalten. Die Scharniere wurden mit Absicht gewählt, da bei normalen Scharnieren, nicht das Flache Design erreicht wurde. Allerdings kann man dadurch den Bildschirm nicht soweit nach hinten klappen, was mich allerdings in keinster Weise störte.

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Auch beim Soundsystem wurde ein namhafter Hersteller mit in das Boot geholt. Hier wurden Bang & Olufsen Boxen verbaut. Bei der Softwareunterstützung ist von Haus aus ein Equalizer vorhanden, dem man nach eigenen Geschmack einstellen kann. Bei den Anschlüssen finden wir nicht viel. Es gibt 3 USB Typ-C Anschlüsse und einen kombinierter Audioanschluss. Der Laptop kann mit allen Anschlüssen geladen werden, einer davon ist aber speziell gekennzeichnet. Im Lieferumfang finden wir hier vorbildlicherweise einen USB-C auf USB-A Adapter.

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Tastatur und Touchpad

Ich fand die Tastatur so angenehm, dass ich alle meine Artikel während des Testzeitraums auf dem Laptop geschrieben habe. Durch das geringe Gewicht, von knapp über einem Kilo, konnte man das Notebook schnell und einfach überall mit hinnehmen. Bei anderen Notebooks in der Größe werden die Tastaturen verkleinert, dies ist hier nicht der Fall. Dazu kommt noch die sehr angenehme Hintergrundbeleuchtung der Tastatur vom HP Spectre 13.

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Das Touchpad wiederum ist ein wenig kleiner, wie bei anderen Notebooks dieser Größe. Es besteht aus Glas und man hat auf dem Pad ein sehr angenehmes Gefühl. In anderen Tests wurde das Touchpad für zu klein empfunden, dies kann ich nicht bestätigen. Es ist zwar relativ klein aber dennoch ausreichend. Man kann damit auch sehr genau arbeiten.

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Das Display vom HP Spectre 13

Hier haben wir ein 13,3″ IPS-Panel mit einer Full-HD Auflösung, welches die Farben sehr angenehm gesättigt rüber bringt. Das Lesen, Schreiben und Arbeiten mit dem Display ist sehr angenehm und das Display weist einen sehr guten Blickwinkel vor. Die Helligkeit ist in Ordnung, könnte aber noch ein wenig heller einstellbar sein. Dies hat auch seinen Grund. Das Display ist mit einer Gorilla Glasscheibe geschützt und dieses reflektiert blöderweise. Dies ist hier ein echter negativer Punkt. Wenn man einen Artikel schreibt und die Sonne scheint durch das Fenster auf die Couch, sieht man mehr die Sonne auf der Couch als den Text auf dem Display. Dies ist nicht nur nervend, sondern macht teilweise an dieser Position das Arbeiten unmöglich.

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Die technischen Spezifikationen

Hier hat HP einen Intel® Core™ i7-Prozessor der 7. Generation verbaut. Beim Speicherplatz stehen 8 GB RAM und eine 512 GB SSD Festplatte zur Verfügung. Für dieses kleine Notebook ist dies schon ordentlich Power. Bei normalen Office Tätigkeiten oder bei einer kleinen Bildbearbeitung konnte ich auch keinen Ruckler oder Ähnliches feststellen. Auch als Mediengerät kann man keine Einschränkungen feststellen. Full-HD Videos werden beispielsweise mit Leichtigkeit abgespielt. Bei der Grafikkarte wurde eine Intel® HD-Grafikkarte 620 verbaut. Diese ist auch wieder vollkommen ausreichen für das kleine HP Spectre 13. Sicherlich kann man damit kein GTA V in voller Auflösung zocken, aber dafür ist das Notebook auch nicht gedacht. Ich fand die Leistung für meine Arbeitstätigkeit vollkommen in Ordnung.

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Einen negativen Punkt muss ich dennoch erwähnen. Dies ist die Lautstärke der Lüfter. Wenn man mal ein paar mehr Programme offen hatte oder im Firefox mit mehreren Tabs gearbeitet hat, sprang der Lüfter an und wenn dieser auf höchster Geschwindigkeit läuft, war dies doch relativ nervend. Wahrscheinlich ist hier ein sehr kleiner Lüfter verbaut, der dann eine ordentliche Drehzahl hat. Hier könnte HP überlegen auf eine passive Kühlmethode mit Gehäuse umzusteigen oder einen größeren Lüfter, der dann einfach langsamer dreht, zu verbauen. Allerdings ist dies bei den Maßen bestimmt schwer umzusetzen. Hier die Maße vom HP Spectre 13: 32,5 x 22,9 x 1,04 cm.

Die Lautsprecher

Hier wurde ein namhafter Hersteller mit ins Boot geholt. Bang & Olufsen stellt hier 4 Lautsprecher zu Verfügung. Bei dem Treiber ist auch ein Equalizer mit verfügbar. Hier kann man das Audio-System nach seinen Wünschen einstellen. Ich finde klang super und der Name hält was er verspricht. Die Höhen und Tiefen passen und das man vom Bass nicht viel erwarten kann, ist bereits vorher klar. Vor allem wenn man hier an den knappen Zentimeter Höhe denkt.

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Der Akku vom HP Spectre 13

Ein wichtiges Bestandteil von jedem Notebook ist der Akku. Hier kommt ein 4 Zellen Li-Ion-Akku mit 38 Wattstunden zum Einsatz. Im normalen Office Betrieb hab ich das HP Spectre 13 Notebook ca 6 bis 7 Stunden in Betrieb gehabt. Der Hersteller gibt hier bis zu 10 Stunden an. Unter Last hält der Akku dann nur 2 bis 3 Stunden. Wie ich finde, ist diese eine normale Laufzeit des Akkus.

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Mein Fazit

Das Design ist echter ein Knüller und dieses Notebook kann ganz locker mit Apfel Geräten mithalten. Das Gewicht von ca. 1 Kilo und die Höhe von 1.04 cm macht das Notebook universell einsetzbar. Wenn man mit dem ab und zu laut werdenden Lüfter leben kann, darf man sich in das Gerät „verlieben“. Die Arbeiten im Office Bereich gehen flüssig und für Multimedia Anwendungen ist auch noch genug Power vorhanden. Auch kleinere Bilder konnten problemlos bearbeitet werden. Den einzigen negativen Punkt, den ich hier vergeben muss, ist das spiegelnde Display bei Sonnen- bzw. Lichteinstrahlung. Hier muss HP auf jeden Fall nacharbeiten, da ich hier teilweise den Arbeitsplatz wechseln musste, da dies so krass gespiegelt hatte.

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Bei der SSD Platte konnte ich an der Performance auch keine Einschränkungen feststellen. Die Tastatur und das Touchpad sind gut verarbeitet und damit lässt sich gut arbeiten. Alles in allem kann ich dieses Gerät nur weiterempfehlen. Diese gute Qualität hat natürlich auch Ihren Preis. So kann man für das HP Spectre 13 momentan zwischen 1.400 und 1.600 Euro ausgeben.

Vielen Dank an HP für die Bereitstellung des Testgerätes!
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