Huawei P30 Pro im Test: Auf Tauchstation mit dem Snorkeling Case [Anzeige]

Die Kamera des Huawei P30 Pro ist außergewöhnlich – das wurde inzwischen in vielen Tests belegt. Aber wie schlägt sich das „Fotowunder“ unter Wasser? Ich habe das P30 Pro mit dem Huawei Snorkeling Case in Hurghada auf die Probe gestellt.

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Im Jahr 2006 war ich im Mexiko-Urlaub noch mit einer DSLR und zwei Objektiven „bewaffnet“. Ich wollte auf jede Eventualität vorbereitet sein. Manche Motive fängt man am besten mit einem Weitwinkel ein, für andere braucht man zwingend ein Zoom-Objektiv. Sogar ein Aufsteckblitz war in meiner Kameratasche verstaut, die mich überall hin begleitete.

Heute, knapp 13 Jahre später, bleibt die Kameratasche samt DSLR und Objektiven im Urlaub zuhause. Stattdessen ist das Huawei P30 Pro mein ständiger Begleiter. Vermisse ich manchmal meine DSLR? Nicht im Geringsten. Mit dem Huawei P30 Pro habe ich DSLR, Weitwinkel und Zoom stets in der Hosentasche. Zudem kann ich meine Aufnahmen direkt in Lightroom importieren, sie dort verwalten und bearbeiten. Es ist durchaus beindruckend, was die Kamera des P30 Pro leistet – sowohl mit aktivierter AI als auch im Pro-Modus (Stichwort RAW).

Hier ein paar Beispiele für euch:

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Die Sache mit dem Zoom und der Bildqualität

Auf Twitter wurde ich nach einem Post darauf hingewiesen, dass die Bildqualität bei 5-fachem und 10-fachem Zoom etwas schlechter sei. Im konkreten Fall lag das tatsächlich daran, dass Twitter die Bilder beim Upload komprimiert hatte. Aber es gibt natürlich auch Situationen, in denen man mit einer DSLR und einem lichtstarken Objektiv im Vorteil ist. Das gilt insbesondere dann, wenn man bei schlechten Lichtverhältnissen weit entfernte Motive einfangen und die Fotos daheim großformatig rahmen lassen möchte. In diesen Fällen gerät der Smartphone-Zoom irgendwann an seine Grenzen. Logisch. Aus meiner Sicht sind das allerdings eher Ausnahmen, und nicht die Regel.

Ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, dass die Mehrheit der Nutzer mit dem P30 Pro dank AI deutlich bessere Fotos macht, als mit einer teueren DSLR. Denn mit letzterer muss man sich beschäftigen, um wirklich gute Aufnahmen zu machen. Wer schon einmal gesehen hat, wie Menschen im Burj Khalifa das nächtliche Dubai mit einer High-End-Kamera fotografieren und dabei durch die Scheibe blitzen, weiß was ich meine.

Das Huawei P30 Pro Snorkeling Case

Bevor ich jetzt gleich etwas detaillierter in das Thema Unterwasser-Fotografie einsteige, noch ein wichtiger Hinweis: Egal, was für ein Smartphone ihr habt, und unabhängig davon, über welche IP-Zertifizierungen dieses verfügt, ihr braucht immer ein spezielles Unterwasser-Case, wenn ihr damit im Meer oder Ozean Fotos machen wollt. Denn „wasserdicht“ bedeutet nicht, dass ein Smartphone über längere Zeit Salz- oder stark chlorhaltigem Wasser ausgesetzt sein darf.

Huawei hat aus diesem Grund das Huawei P30 Pro Snorkeling Case im Angebot. Für rund 60 Euro schützt das Gehäuse euer P30 Pro nicht nur vor Salzwasser, sondern auch vor Stößen, Stürzen und Kratzern. Das Huawei Snorkeling Case kann für eine Stunde in bis zu 10 Metern Tiefe beim Schnorcheln, Tauchen oder anderen Wassersportarten genutzt werden. Eine lohnende Investition für all diejenigen, die in Ländern Urlaub machen, die eine farbenfrohe Unterwasserlandschaft zu bieten haben – oder einfach nur coole Bilder am Strand machen wollen, ohne Angst haben zu müssen, dass das P30 Pro Schaden nimmt.

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Das Unterwasser-Gehäuse von Huawei ist hochwertig verarbeitet, äußerst stabil und in wenigen Sekunden einsatzbereit. Vor dem Tauchgang legt ihr das P30 Pro ganz einfach hinein, klappt den Deckel zu und verschließt das Snorkeling Case mit dem dafür vorgesehenen Hebel an der Unterseite. Im Anschluss sollte man einmal mit dem Finger über die Ränder streichen, um überschüssige Luft zu entfernen.

Wer abenteuerlustig ist, kann jetzt theoretisch direkt ins Wasser springen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der testet zuerst in einem Waschbecken oder Eimer mit Süßwasser, ob auch wirklich alles dicht ist, oder irgendwo Luft entweicht. Diese Prüfung empfiehlt auch Huawei, da natürlich nie ausgeschlossen werden kann, dass Sand oder Schmutz die Dichtigkeit des Gehäuses beeinträchtigen.

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Mit dem Huawei P30 Pro unter Wasser fotografieren

So, jetzt kann es losgehen. Da es für mich die erste Unterwasser-Fototour überhaupt war, musste ich mich langsam an das Thema herantasten. Ich entschied mich deshalb für den Unterwasser-Modus des Huawei P30 Pro (zu finden unter „Mehr“ in der Kamera), der alles automatisch regelt:

  • Lauter-Taste: Fotos aufnehmen
  • Leister-Taste: Videos aufnehmen
  • Ein-/Aus-Taste: Bildschirm aktivieren/deaktivieren

Genau diese drei Tasten können über das Snorkeling Case auch bequem bedient werden. Leider konnte ich in diesem Modus keine wirklich guten Ergebnisse erzielen, da die sich am Riff ständig verändernden Lichtverhältnisse und Reflexionen dazu geführt haben, dass viele Fotos überbelichtet waren. Also habe ich den Handschuh-Modus aktiviert, um das P30 Pro oberhalb der Wasserfläche bedienen zu können, und bin in den Pro-Modus gewechselt.

Am Roten Meer war während unseres Aufenthalts nicht eine Wolke am Himmel. Permanent schien die Sonne – und somit war es auch unter Wasser sehr hell. Es galt somit im Pro-Modus so wenig Licht wie möglich in die Kamera zu lassen. Da man an der Blende jedoch nichts verändern kann, blieben nur folgende Einstellungsmöglichkeiten:

  • ISO: 50
  • Belichtungszeit: 1/4000
  • EV: -4,0

Und siehe da, auf einmal waren die Bilder perfekt belichtet. Allerdings stand ich plötzlich vor einer neuen Herausforderung: Da der Handschuh-Modus aktiviert war, erkannte das Display des P30 Pro zum Teil auch den Druck unter Wasser als Berührung, was dazu führte, dass der Autofokus verrückt spielte. Die Lösung? Manuell fokussieren. Grundsätzlich ist das kein Problem, da man aber unter Wasser nicht mehr nachfokussieren kann, muss man sich vorab Gedanken machen, welchen Fokusbereich man nutzen möchte.

Pro-Tipp: Fotografiert im RAW-Format. Das gibt euch die Möglichkeit, nachträglich aus einem Foto (etwa mit Adobe Lightroom) noch wesentlich mehr rauszuholen. Denn gerade unter Wasser ist es nicht immer ganz so einfach, auf Anhieb ein perfektes Foto zu schießen.

Und jetzt ist es an der Zeit für ein paar Unterwasser-Aufnahmen 😉

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Fazit: Unterwasser-Aufnahmen mit dem Huawei P30 Pro

Huawei beschreibt das P30 Pro als „Fotowunder“ – und das meiner Meinung nach völlig zurecht. Insbesondere beim Zoom sowie der Performance bei Nacht kann dem P30 Pro aktuell kein anderes Smartphone das Wasser reichen. Aus diesem Grund war ich auch so gespannt, wie sich die Kamera beim Schnorcheln schlagen wird. Wie bereits erwähnt, kommt man unter Wasser mit der AI beziehungsweise dem Automatik-Modus nicht sonderlich weit – das hatte ich mir aber auch schon gedacht, denn wir sprechen hier von einem sehr speziellen Bereich der Fotografie.

Also bleibt noch der Pro-Modus. Auf den ein oder anderen mag dieser auf den ersten Blick etwas kompliziert wirken. In der Praxis muss man sich jedoch nur vor dem ersten Tauchgang ein paar Minuten damit auseinandersetzen, die richtigen Einstellungen finden – und schon kann es losgehen. Hier genügen zwei, drei Testbilder, um die richtige ISO respektive Belichtungszeit zu finden. Die oben genannten Einstellungen haben beispielsweise unter der prallen Mittagssonne Ägyptens gut funktioniert. Wer allerdings frühmorgens oder erst am späten Nachmittag auf Tauchstation geht, muss gegebenenfalls nachjustieren.

Ihr habt noch Fragen zum Huawei Snorkeling Case oder zum Thema Unterwasser-Fotografie mit dem Huawei P30 Pro? Dann ab damit in die Kommentare! 🙂

Veröffentlicht von

Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Huawei P30 Pro im Test: Auf Tauchstation mit dem Snorkeling Case [Anzeige] – HandyBiZZ.de

  2. Hi Frank, das hört sich doch sehr gut an, zumal ich in Kürze nach Hurghada zum Schnorcheln fliege.
    Aber was ich in meinen Einstellungen entdeckt habe ist der Blendenmodus. Wenn ich dann mit geschlossener Blende fotografieren würde, würde sich normal der ISO Wert erhöhen und die Belichtungszeit.

    Vielleicht kannst du zu diesem Modus nochmal einen Nachtrag schreiben.

    Gruß Markus

  3. Pingback: [IFA 2019] HUAWEI bringt P30 Pro in zwei neuen Farben, FreeBuds 3 und Ausblick auf Mate30-Serie | STEREOPOLY

  4. Hi,
    Great review!

    I would just like to confirm:
    1. if the video in youtube is raw or not post processed?
    2. if the video settings used is the default setup?
    3. if the field of view is somewhat magnified because of water?

    Thank you.

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