[IFA 2016] ASUS zeigt ZenWatch 3, ZenBook 3, Transformer 3 (Pro) und ZenPad 3S 10

ASUS brachte drei neue PCs, ein neues Tablet und seine erste runde Smartwatch mit Android Wear mit zur Pressekonferenz anlässlich der IFA.

ASUS ZenWatch 3

Die ZenWatch 3 sieht für meinenGeschmack etwas gewöhnungsbedürftig aus und eine Spur zu pompös. Was im Teaservideo durch einen 3D-Effekt noch wie eine analoge Uhr mit digitalen Komplikationen aussah, stellte sich als normale Smartwatch mit Android Wear heraus.

Sie ist nicht spürbar flacher als andere Uhren und die drei Knöpfe fügen der Protzigkeit noch ihren eigenen Charme hinzu.

ASUS ZenWatch 3

Unter den rechteckigen Wearables gefiel mir die ZenWatch und später die ZenWatch 2 immer am Besten. Schade, dass ASUS hier den eigenen Weg vorerst nicht weiter geht.

Unter dem Gorilla Glass, mit 2,5D-Biegung zum Rand, arbeitet ein Qualcomm Snapdragon Wear 2100 Prozessor (auch in den neuen Fossils) und die verbauten Sensoren sollen die Präzision beim Aktivitätstracking auf 95% steigern. Dank HyperCharge-Schnelladetechnologie sind in 15 Minuten, 60% des 340-mAh-Akkus wieder geladen.

ASUS ZenWatch 3 - Knöpfe

ASUS ZenWatch 3 - ZenFit ASUS ZenWatch 3 - HyperCharge

Technische Daten
Modell ASUS ZenWatch 3 (WI503Q)
Prozessor Qualcomm Snapdragon Wear 2100
Betriebssystem Android Wear
Arbeitsspeicher 512 MB RAM LDDR3
Hauptspeicher 4 GB eMMC Flash
Display AMOLED 1,39 Zoll (3,53 cm), 400 x 400, 287 ppi, Touch: 2 Finger Multi-Touch
Kommunikation Bluetooth 4.1 + Wi-Fi
Uhrenglas 2.5D abgerundetes Corning Gorilla Glas 3
Sensoren 6-Achsen (G+A) mit Sensor-Hub, Umgebungslichtsensor
Batterie 340 mAh Schnellladen (60% in 15 min), Batterielaufzeit: 1-2 Tage. externer Zusatzakku: 200 mA (optional)
Aufladen Magnetisches Ladekabel
Wasserfest IP67
Farbe Gunmetal, Silber, Roségold
Armband Kautschuk oder Leder in Beige oder Dunkelbraun
Größe Durchmesser: ≦ 45 mm, Höhe: 9,95-10,65 mm

ASUS ZenWatch 3 - Zubehör ASUS ZenWatch 3 - Preis

Mit Lederarmband kostet die ZenWatch 3 349 Euro (UVP) und mit Sportarmband (Kautschuk) 229 Euro (UVP). Bisher ist geplant, die ZenWatch 3 im Oktober in den Verkauf zu bringen.

ASUS ZenWatch 3 - Dicke ASUS ZenWatch 3 - Rückseite

Das ZenBook 3 war für mich das wahre Highlight der Vorstellungen. Insbesondere das Dunkelblaue Modell mit Goldrand sieht fantastisch aus. Im echten Leben noch viel mehr als auf Fotos. Natürlich gibt es auch die zwei anderen Farboptionen für andere Geschmäcker.

ASUS ZenBook 3 ASUS ZenBook 3 - Varianten

Das auch in das ZenBook 3 Audio von Harman/Kardon gewandert ist – wie scheinbar in jedes computing Device auf der IFA – lasse ich mal außen vor, denn darauf kann man sich tatsächlich nicht so viel einbilden. ASUS integriert einen Fingerabdrucksensor für Windows Hello – also zur passwortfreien Anmeldung in Windows 10 – in das Trackpad des ZenBook 3. Es wiegt nur 910 Gramm.

ASUS ZenBook 3 - Fingerprint ASUS ZenBook 3

Man bildet sich bei ASUS auch sehr viel auf seine „Screen-To-Bezel-Ratio“ ein, also das Verhältnis von Bildschirm zu umgebendem Rand. Sie schlagen sowohl MacBook Air als auch MacBook. Dass man es mit Dells XPS-Laptops hier nicht aufnehmen kann, wird jedoch verschwiegen.

ASUS ZenBook 3 - Rand ASUS ZenBook 3 - komplett

Das ZenBook 3 ist voraussichtlich ab Oktober in Deutschland erhältlich und soll ab 1.499 Euro (UVP) kosten.

ASUS ZenBook 3 - Spezifikationen

Spezifikationen

  • Dicke: 11,9 Millimeter
  • Gewicht: 910 Gramm
  • Material: Aluminium-Legierung (50% widerstandsfähiger als Standardlegierungen von Laptops)
  • Farben: Royal Blue, Rose Gold und Quartz Grey + goldene, eloxierte Akzente am diamantgeschliffenen Rahmen
  • Prozessor: Siebte Generation der Intel Core i7 Prozessoren
  • Speicher: 16 GB RAM (2.133 MHz) + bis zu 1 TB SSD (PCIe 3.0 x4)
  • Port: 1 x USB Type-C
  • Audio: Quad-Speaker Audiosystem von Harman Kardon
  • Display: 12,5ʹʹ mit 72% der NTSC-Farbskala, bedeckt mit Corning Gorilla Glass 4
  • Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis: 82%
  • Innovatives Kühlsystem: schmalster Ventilator der Welt (3 mm)
  • Tastatur: Hintergrundbeleuchtung, 19,8 mm Tastenabstand und 0,8 mm Tastenhub
  • Touchpad: glasgeschützt, mit Palm-Rejection-Technologie, Smart Gestures, Handschrift-Unterstützung, integrierter Fingerprint-Leser
  • Akku: bis zu neun Stunden Laufzeit, Fast-Charge-Technologie (in 49 min auf 60% Kapazität)

ASUS ZenBook 3 - Akku ASUS ZenBook 3 - Lüfter

Nach dem Notebook darf das Tablet natürlich nicht fehlen und so hat auch ASUS seinen Transformer der dritten Generation in zwei Varianten vorgestellt.

ASUS Transformer 3 Pro ASUS Transformer 3

Das ASUS Transformer 3 ähnelt sehr deutlich dem iPad Pro von Apple und das ASUS Transformer 3 Pro ähnelt sehr deutlich dem Surface 4 von Microsoft.

ASUS Transfomer 3 Pro - Konnektivität

Während das Transformer Pro 3 mit eingebautem Kickstand daherkommt (s.u. links), ist das Transformer 3 ohne Pro einfach nur ein Tablet, dass mit der optionalen Tastatur überhaupt erst aufstellbar wird. Bei ihm konzentriert man sich auf die Minimierung des Bildschirmrandes (s.u. rechts).

ASUS Transfomer 3 Pro - Kickstand ASUS Transfomer 3 - Screen

Sowohl Transformer 3 als auch Transformer 3 Pro können mit externem Zubehör erweitert werden. So gibt es ein Dock mit externer Grafikkarte (ROG XG Station 2), ein Universaldock, um aus dem jeweils vorhandenen Thunderbolt-3-Port das Meiste herauszuholen, einen Bluetooth-Lautsprecher (Audio Pod) für besseren Klang und den eigenen ASUS Pen für die Kreativen und Handschriftschreiber.

ASUS Transfomer 3 Pro - Zubehör ASUS Transfomer 3 Pro - Pen

Das Transformer 3 besitzt einen Fingerprint-Reader an der Oberseite. Die Ähnlichkeit zum Gerät von Apple wird durch die ständigen Vergleiche noch verstärkt.

ASUS Transfomer 3 - Fingerprint ASUS Transfomer 3 - PPI

Bei der Performance siegt das Pro-Gerät (s.u. rechts) mit bis zu doppeltem und schnellerem Speicherplatz, schnelleren i7-Prozessoren und bis zu 16 GB RAM. Thunderbolt bringen beide, wie schon erwähnt, als universellen Port mit. Das ASUS Transformer 3 Pro hat zusätzlich noch HDMI und USB 3.0.

ASUS Transfomer 3 - Stats ASUS Transfomer 3 Pro - Stats

Technische Daten
Modell ASUS Transfomer 3 ASUS Transfomer 3 Pro
Prozessor Siebte Generation der Intel Core Prozessoren max. Intel Core i7 Prozessor (Generation unklar)
Betriebssystem Windows 10
Arbeitsspeicher max. 8 GB RAM max. 16 GB RAM
Hauptspeicher 512 GB SSD 1 TB SSD
Display 12,6″ mit 2880 x 1920 (3K, 275 ppi), 121% sRGB, 450 cd/m² Helligkeit
Ports USB-C (USB 3.1 Gen 2) + Thunderbolt 3 USB-C (USB 3.1 Gen 2) + Thunderbolt 3, HDMI, USB 3.0
Preis ab 1.099 Euro (ab Oktober verfügbar) ab 1.199 Euro (ab September verfügbar)
Farben Icicle Gold, Glacier Gray
Audio Quad-Speaker Audiosystem von Harman Kardon  Smart Amp von Harman Kardon

Zu guter Letzt gab es noch ein Android-Tablet mit 9,7-Zoll-Display – das ASUS ZenPad 3s 10. Das wurde bereits im Juni in Taiwan vorgestellt. Dies ist sein Europastart.

ASUS ZenPad 3s 10

Das Android-Tablet besicht durch sein 2K-Display (2048 x 1536) und sein Audiosystem aus zwei Stereolautsprechern mit je fünf Magneten. Das ZenPad 3s 10 kann sowohl Hi-Res Audio in der Geschmacksrichtung 24 bit / 192 kHz wiedergeben, als auch DTS Headphone:X und damit virtuellen 7.1-Surround-Sound für angeschlossene Kopfhörer erzeugen.

ASUS ZenPad 3s 10 - Audio

Der Hexa-Core-Prozessor MediaTek 8176 und 4 GB RAM sollen ausreichend Leistung für Videos und Spiele liefern. Das ZenPad 3s 10 wird bis zu 64 GB Speicher anbieten, der mit maximal 128 GB einer microSD erweitert werden kann. Der 5.900-mAh-Akku soll 10 Stunden halten und wird über USB-C und Qualcomms QuickCharge 3 schnell (in ca. 3h komplett) geladen. Ein Fingerprintsensor rundet das System ab. Optional kann der ASUS Stylus mit dem ZenPad 3s 10 benutzt werden.

ASUS ZenPad 3s 10

Das ZenPad 3s 10 ist ab sofort erhältlich und kostet (für 16 GB) 379 Euro. Die nicht gezeigte, kleinere Variante mit 8 Zoll – das ZenPad 3 8.0 – ist auch ab sofort erhältlich und kostet 279 Euro.

Wer sich die ganze Show noch einmal ansehen möchte, kann das hier tun:

https://www.youtube.com/watch?v=4rrirmg3kyg

Michael S.
Folgt mir 🙂

Michael S.

Bloggt über Technik und kritisiert andernorts Filme. Versucht das Wesentliche vom Unsinn zu trennen und ist passionierter Burgerfotograf.
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