iFixit haben das iPhone 5 zerlegt und bieten einen Einblick ins Innenleben

iphoneteas iFixit haben das iPhone 5 zerlegt und bieten einen Einblick ins Innenleben Technologie

Das iPhone 5 befindet sich bereits jetzt in den Händen der ersten glücklichen Kunden und passend dazu hat der Reparaturdienst iFixit, die sich jedem Apple-Produkt annehmen, daran gemacht, das neue Smartphone unter die Lupe zu nehmen. Zum 4s gibt es einige Änderungen, die auch den Kunden interessieren werden, wenn er einmal etwas reparieren lassen möchte.

Greifen wir das Fazit voraus. Es ist deutlich einfacher geworden, Komponenten auszutauschen und damit ein beschädigtes iPhone zu reparieren. Allerdings sind viele der Komponenten nun fest zusammenhängend und verursachen bei der Reparatur höhere Kosten als die Vorgängermodelle. Hier ist vor allem das Frontglas zu beachten, denn dieses hängt mit dem Digitizer und LCD-Screen zusammen. Ist das Frontglas zerbrochen müssen alle drei Komponenten ausgetauscht werden.

Viele kleinere Komponenten im Gerät selbst hängen ebenfalls zusammen, sodass man sie nur komplett tauschen kann. Auch hier werden die Kosten für den Nutzer erhöht. Das iPhone also am besten weder fallen lassen noch sonst unbedarft damit umgehen.

Gefunden wurden im Einzelnen drei verschiedene Mikrophone, von dem eines auf der Rückseite zur Geräuschunterdrückung verwendet wurde. Das von der Technik befreite Gehäuse des iPhone 5 ist extrem leicht.

Beim Motor für den Vibrationsalarm ist Apple wieder zurück zu dem rotierenden Modell zurückgekehrt. Dieser ist lauter. Auf den linearen des letzten Modells wurde  – für das Team von iFixit unverständlicherweise – verzichtet.

vibrationsmotoro iFixit haben das iPhone 5 zerlegt und bieten einen Einblick ins Innenleben Technologie

Bei der Kamera hat man zu einem lichtstärkeren Modell gegriffen. Sie soll zudem auch noch schneller als das Vorgängermodell sein.

kamera iFixit haben das iPhone 5 zerlegt und bieten einen Einblick ins Innenleben Technologie

Das Abdeckglas der Kamera ließ sich zumindest mit einer Metallzange nicht zerkratzen. Das spricht für eine hochwertige Abdeckung.  Bei dem verbauten Akku handelt es sich um einen 1440mAh Akku von Sony, der nur durch einen Reparaturdienst ausgetauscht werden kann. Beim 1GB RAM setzt man nicht auf Samsung – und das ist eine kleine Überraschung – sondern auf Elpida. Der speziell angepasste A6 Prozessor soll laut ersten Tests ca. 150% der Leistung des Vorgängermodells bringen. Hier konnte Apple definitiv eine Steigerung herausholen.

Wer sich den Auseinanderbau noch einmal detailliert ansehen möchte, kann dies in folgendem Video tun.

– Quelle: ifixit
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