iFrogz Coda Wireless Headphones im Test

Nachdem nnch euch kürzlich erst die iFrogz Coda In-Ears vorstellen durfte folgt heute ein weiteres Exemplar aus der Coda Wireless Serie – die Headphones. Im Gegensatz zu dem bereits vorgestellten Modell handelt es sich hierbei um On-Ear Kopfhörer.

Lieferumfang

In der wirklich grau schwarzen Verpackung liegen gut verstaut die Kopfhörer nebst einem 3,5mm Klinkenkabel, einem micro USB Ladekabel und den üblichen Bedienungs- und Garantiekram. Leider hat man hier keine Tasche beigelegt, was in dem Fall aber OK ist. Irgendwie muss man ja auf den Preis kommen.

Coda Wireless Headphones Design & Verarbeitung

Das mir vorliegende Testgerät ist die schwarze Variante. iFrogz bietet aber für jeden Geschmack etwas an. Wer sich die Kopfhörer bestellen möchte, kann aus einem Fundus von insgesamt vier verschiedenen Farbvarianten wählen – Schwarz, Blau, Rot und Rosé-gold.

Das Design des iFrogz Coda Wireless ist nicht wirklich aufregend oder besonders – muss es ja auch nicht. Während andere Konkurrenten mit einem seltsam anmutenden Muster und einer ovalen Ohrmuschel oder ähnlichen ausgestattet sind, findet man bei den Kopfhörern hier eher Standard vor. Runde Ohrmuscheln mit einem weichen Bezug und einen normalen nicht übermaßig dicken Bügel, welcher gummiert wurde. Simpel, relativ angenehm und zweckmäßig – das trifft es wahrscheinlich. Wer es aufregend und gewagt mag, muss sich eben woanders umsehen.
Verarbeitungstechnisch kann man bei den Kopfhörern keine Schwäche ausmachen. Die Abdeckungen knarzen nicht und auch sonst ist alles ziemlich sauber zusammengesetzt worden. Die gewählten Materialien fühlen sich dann eben doch etwas preiswerter an. Vor allem die Hochglanzabdeckungen an der Ohrmuschel machen keine gute Figur. In Anbetracht des Preises sollte man sich hier aber nicht wundern.

Was mir persönlich leider fehlt ist die Faltbarkeit. Kopfhörer von Jabra oder anderen Herstellern kann man zusammenklappen und somit relativ kompakt verstauen. Das ist hier leider nicht der Fall. Somit nimmt der Coda Wireless immer etwas mehr Platz im Rucksack weg, als eigentlich nötig wäre, wenn man noch Scharniere eingebaut hätte.

Komfort beim Tragen

Der Klang ist für viele Nutzer von Kopfhörern meist ausschlaggebend. Für mich ist der Tragekomfort aber Argument Nummer 1 oder dem Klang zumindest ebenbürtig! Die Kopfhörer können noch so gut klingen – nützt nur nix, wenn man die Dinger nach einer halben Stunde wieder absetzen muss, weil einem die Ohren glühen. Aber wie sieht das denn nun bei den Coda Wireless aus?

Da es sich hier um ein On-Ear Modell handelt, sitzen die Kopfhörer auf den Ohren und umschließen diese nicht. Das mir vorliegende Testgerät lag relativ gut auf den Ohren! Das ist aber nur die ersten paar Minuten so. Ich sollte an dieser Stelle erwähnen, dass ich Brillenträger bin und On-Ear Modelle da eh selten gut sitzen, wenn sie aus dem niedrig-preisigen Segment kommen. Die Form meiner Ohren scheint sich außerdem nicht besonders gut mit den Ohrmuscheln der Coda Wireless zu vertragen. In meinem Fall begannen die Headphones schon nach kurzer Zeit zu drücken. Vor allem im oberen Bereich der Ohren ist das der Fal -> Stichwort Brille. Hier sollte jeder mal probieren. Für meinen Geschmack könnte das Schaumgummi der Ohrmuscheln etwas dicker und weicher sein.

Bedienung der Coda Wireless

Der Hersteller hat seinen Coda Wireless eine Steuerung an die Hand gegeben, welche sich an der rechten Ohrmuschel wiederfindet. Dort hat man drei nicht besonders gut fühlbare Knöpfe angebracht, die eine doppelte Belegung haben.

Der obere Knopf mit dem Pfeil nach oben steht dabei für Lauter oder zum Überspringen von Musiktiteln. Der Button mit dem Pfeil nach unten stellt die Musik leiser und kann zum Zurückspringen genutzt werden. Der kleine Knopf wird für das An/Ausschalten, für Play/Pause und für Annehmen/Auflegen benutzt. Einfach und intuitiv! Klar bieten andere Hersteller hier innovativere Steuerungsmethoden über Wischgesten oder ähnliches an. Auch Apps zum Einstellen gibt es für bestimmte Modelle. Die findet man aber nicht in dem Preissegment!

An der rechten Ohrmuschel befindet sich neben den Buttons auch noch ein microUSB Anschluss, über den man die Kopfhörer laden kann. Laut Hersteller soll der verbaute Akku bei normaler Lautstärke bis zu 10 Stunden durchhalten. Ich bin im Schnitt auf ca. 8 Stunden gekommen. Eine Status-LED (drei Punkte bspw.) für den Ladestand wäre übrigens nett gewesen! Geht den Coda Wireless aber doch mal die Puste aus, könnt ihr das mitgelieferte 3,5 mm Klinken-Kabel anstecken und schon habt ihr einen Kabel-gebundenen Kopfhörer, welcher weiter genutzt werden kann.

Man kann die Coda Wireless übrigens auch als Headset verwenden, denn iFrogz hat auch ein Mikrofon verbaut. Die Sprachqualität ist dabei absolut okay.

Klang

Kommen wir zu dem Klang – neben dem Tragekomfort die wichtigste Eigenschaft von Kopfhörern. Der Coda Wireless ist ein Bluetooth Kopfhörer der Einsteigerklasse. Was kann man hier also erwarten? Theoretisch nicht so viel. Also Kopfhörer aufsetzen, Musik anschalten und los!

Was dem audiophilen Anwender dann entgegen geworfen wird ist ganz gut. Die Klangqualität des Gerätes kann auch mit etwas teureren Modellen mithalten. Der Sound ist dabei etwas basslastig. Die Bässe sind gut, wirken teilweise aber etwas dumpf. Die Höhen sind präsent aber nicht zu quietschig. Auch den On-Ear mangelt es vor allem in den Mitten etwas an Präzision und Punch. Wer auf dieses Klangbild steht findet hier einen klasse Kopfhörer für schmales Geld.

Fazit zum iFrogz Coda Wireless Headphones

Der iFrogz Coda Wireless ist ein Kopfhörer der Einstiegsklasse, welcher aber mit einem meiner Meinung nach guten Preis-Leistungsverhältnis punkten kann. Die gewählten Materialien sind dem Preis entsprechend und gut verarbeitet. Im Tragekomfort gibt es zumindest im Zusammenspiel mit meinen Ohren Minuspunkte. Das Klangprofil kann bei Liebhabern basslastiger Klänge sicherlich gut ankommen. In den Mitten könnte der Kopfhörer aber etwas schlagkräftiger sein. Lust bekommen und 30 Euro zur Hand? Dann könnt ihr die Teile für eben jenen Preis HIER bestellen.

Vielen Dank an iFrogz für die Bereitstellung des Testgerätes!

Olli
Folgt mir ^^

Olli

Ist beruflich im SAP Geschäft tätig, seit 2015 nach langer Pause aber wieder in der Blogosphäre unterwegs. Hat eine attestierte „Technik-Macke“ mit einer Vorliebe für Apple-Produkte.
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