i’m Watch im Test: schicke Smartwatch mit Touchscreen und angepassten Apps

im-Watch i'm Watch im Test: schicke Smartwatch mit Touchscreen und angepassten Apps Gadgets Technologie

61705_12409_892914_61866_50948_1 i'm Watch im Test: schicke Smartwatch mit Touchscreen und angepassten Apps Gadgets Technologie

Vor ein paar Jahren, als Smartphones noch Handys hießen und Snake ein mobiles Spiele-Highlight war, dachte niemand daran, dass man mit einer Armbanduhr telefonieren oder im Internet surfen kann – außer vielleicht James Bond. Inzwischen hat sich so einiges verändert und immer häufiger betreten so genannte Smartwatches die Bühne. Eine davon kam am Montag bei mir an: die i’m Watch.

Made in Italy

Die i’m Watch kommt aus Italien und wird derzeit auf der CES 2013 in Las Vegas gezeigt. Ich bin ja immer skeptisch, wenn von einer Smartwatch die Rede ist, aber in diesem Fall wird die Uhr dieser Bezeichnung gerecht: Touchscreen, Android-basiertes Betriebssystem (iDroid 2) und ein App Store (i’market) mit eigens angepassten Apps. Ohne Letztere würde es auch gar nicht gehen, denn auf dem nur 1,54″ großen Farb-TFT-Display ist kein Platz für Standard-Android-Apps. Trotz der geringen Größe erlaubt der Touchsreen aber dennoch eine erstaunlich intuitive und einfache Bedienung.

Kein Stand-Alone-Smartphone

In meinen Augen der wichtigste Punkt, über den sich auch jeder im Klaren sein sollte, ist folgender: die i’m Watch verfügt weder über einen SIM-Karten-Slot noch über WiFi oder ähnliches und ist zur Nutzung sämtlicher Online-Dienste (Facebook, Instagram, Wetter, etc.) auf eine Bluetooth-Verbindung samt Tethering mit einem iPhone oder einem Android-Smartphone angewiesen. Über diese Bluetooth-Verbindung laufen auch die Anrufe, der Zugriff auf das Adressbuch und das Lesen eingehender SMS. Wenn ihr also über das integrierte Mikrofon und den integrierten Lautsprecher der Uhr telefoniert nutzt ihr diese als Bluetooth-Freisprecheinrichtung für euer Smartphone.

imWatch-e1357926487564 i'm Watch im Test: schicke Smartwatch mit Touchscreen und angepassten Apps Gadgets Technologie

Funktionen und Dienste in Hülle und Fülle

Es ist wirklich beeindruckend, was die Jungs und Mädels von i’m da auf die Beine gestellt haben, denn zum Ökosystem der i’m Watch gehören nicht nur ein angepasstes Betriebssystem und ein eigener App Store, sondern auch i’m Cloud, i’music und vieles, vieles mehr – ganz wie bei einem richtigen Smartphone.

Habe ich schon erwähnt, dass die i’m Watch auch über einen Magnetometer und einen Beschleuningungsmesser verfügt? Das komplette Datenblatt findet ihr hier.

Die i’m Watch im Alltag

Nachdem ich ein Bild der i’m Watch auf Facebook gepostet hatte, kamen viele Leute auf mich zu und wollten wissen, wie sich die i’m Watch im Alltag schlägt. Meiner Meinung nach lässt sich diese Frage pauschal nur sehr schwer beantworten. Die i’m Watch hat mit Sicherheit das gewisse Etwas oder besser gesagt den Must-Have-Faktor, der die Augen von Technikliebhabern zum Leuchten bringt. Aber man bekommt eben auch ein Gadget und keine Armbanduhr: um sich die Uhrzeit anzeigen zu lassen, muss das Display – ganz wie beim Smartphone – zuvor eingeschaltet werden, denn ansonsten wäre aufgrund des Farb-TFT-Displays der Akku schon nach kurzer Zeit leer. Ohnehin hält dieser bei aktivierter Bluetooth-Verbindung selbst im Stand-by nur 24 Stunden.

Wem es darum geht, ein hochmodernes Gadget am Handgelenk zu tragen, das eine perfekte Symbiose mit dem eigenen Smartphone eingeht, der ist bei der i’m Watch genau richitg. Die Akkulaufzeit von 24 Stunden mag zwar auf den ersten Blick nicht wirklich berauschend sein, aber wenn man sich vor Augen führt, wie viel Technik hier auf engstem Raum verbaut ist, dann geht das schon in Ordnung. Oder wie viele Uhren kennt ihr, die über 4 GB Flash-Speicher und 128 MB Arbeitsspeicher verfügen? 😉

Die Basis-Version der i’m Watch liegt bei 299 €. Für 799 €  gibt’s ein Gehäuse aus Titan und wer 14.999 € auf den Tisch legt bekommt sogar Weißgold und Diamanten.

Habt ihr noch Fragen zur i’m Watch? Dann her damit!

gesponserter Artikel

Veröffentlicht von

Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

0 0 votes
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
7 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
Chris Lietze
8 Jahre zuvor

Haste ma n Bild von der Uhr am Arm? Am besten noch ne normale Uhr als Vergleich daneben? Bin schon lange auf der Suche nach was neuem, das Dislplay meiner Sony MBW 150 Executive wird immer dunkler, da muss was neues her …

[…] dem Bild oben seht ihr die so genannten i’m Watch, die ich euch bereits vor ein paar Wochen vorgestellt habe. Ein vollwertiges Betriebssystem, ein […]

[…] Test und Gewinnspiel: CBS Flo Dynamic Monitorarm mit … Testbericht: Sol Republic Tracks On Ear V8 Kopfhörer … evasi0n 1.2: Update für iOS 6.1 Jailbreak für … Nokia Lumia 920 im Test: das Windows Phone 8-Flaggschiff i’m Watch im Test: schicke Smartwatch mit Touchscreen … […]

Mario
8 Jahre zuvor

Hallo!
Ich habe die i’m Watch seit heute und bin nun auf der Suche nach Berichten und Erfahrungen.
Weil die Freisprechfunktion via Bluetooth unter aller Kanone ist, mache ich mir nun Gedanken ob das generell der Fall bei diesem schönen Gadget ist oder nur bei meinem Modell?

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Gruß Mario

[…] Thema aktuell mehr Aufmerksamkeit genießt als jemals zuvor. Ich selbst konnte bislang nur die i’m Watch testen, während viele andere zu der inzwischen in Deutschland mit einem Einfuhrverbot belegten […]

[…] Winkelkranz, einem Objektiv, einem Pendel sowie einem Stromanschluss, vermutete man zuerst ein Magnetometer, denn Ähnlichkeiten zu einem solchen, das von Carl Friedrich Gauß 1832 entwickelt worden ist, […]

Clark Jacobs
4 Jahre zuvor

Ist es möglich um die kontaktadresse in i’m Watch zu erweiteren

Grússe,

Clark Jacobs

7
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x