In den letzten Tagen hat sich wieder einiges an Gerüchten über das iPhone 5 zusammengebraut. Denn der Analyst Ming-Chi Kuo von Concord Securities hat sich bei den Komponentenherstellern von Apple umgehorcht und anhand dessen interessante Schlussfolgerungen gezogen, die teilweise das bestätigen, was in den letzten Wochen und Monaten so an Spekulationen zusammengekommen ist.
Kuos Recherchen haben ergeben, dass es sich beim iPhone 5 nicht um eine vollständige Runderneuerung handeln wird, sondern lediglich um kleine Optimierungen am Design des iPhone 4. Im Grunde ist dies naheliegend, denn das Design des aktuellen iPhones ist erst eine Generation alt – wieso sollte Apple auch schon so früh davon abweichen.
Was die inneren Werte anbelangt, wird Apple auf den A5-Chip setzen, der bereits im iPad 2 steckt, so Kuo. Zudem meint er, dass eine 8 Megapixel-Kamera im kommenden iPhone zum Einsatz kommt. Diese könnte von Sony stammen und der ähneln, die im Sony Ericsson Xperia arc verwendet wird. Hier könnte er unter Umständen allerdings falsch liegen, denn der aktuelle Kameralieferant für das iPhone 4, Omnivision, hat kürzlich erst eine 12,6 Megapixel-Kamera vorgestellt, welche Apple für sein iPhone 5 einsetzen könnte. Diese ist in der Lage, 1080p-Videos mit 60fps aufzunehmen und selbst bei voller Auflösung von 4224 x 3000 Pixeln Bilder mit 15 fps in rascher Abfolge aufnehmen, was zurzeit mit keinem Smartphone möglich ist. Ob Apple dem Megapixelwahn frönen wird oder eine gute 8 Megapixel-Kamera wählt, ist bislang nicht bekannt. Ich persönlich würde die Kamera mit der geringeren Pixelanzahl wählen. Schon die aktuellen 5MP des iPhone 4 würden mir genügen.
Der Analyst hat des Weiteren herausgefunden, dass Apple auf einen Qualcomm-Baseband-Chip setze, mit dem es möglich ist, alle benötigten Netze abzudecken – also GSM und CDMA. Zusätzlich erhält die Antenne eine Überarbeitung, damit der Empfang auch wieder stabil ist und nicht bei falscher Haltung zum Abbau der Signalstärke kommt. Nach Kuos Schätzung wird das iPhone 5 ab August im Testlauf produziert und erst im September in Massenproduktion gehen. Damit bestätigt er die Gerüchte über einen verspäteten Marktstart.
Der Analyst Ming-Chi Kuo war bereits einige Male mit seinen Analysen recht treffsicher. So hatte er die Auflösung in Bezug auf die verbauten Kameras des iPad 2 korrekt vorhergesagt. Außerdem sagte er voraus, dass das weiße iPhone 4 im April kommen wird, was auch der Fall ist. Allerdings geht er davon aus – und das passt gar nicht zu Apple – dass das iPhone 5 bereits im Juni auf dem WWDC vorgestellt wird, also drei Monate vor dem Verkaufsstart. Diese Aktion wäre sehr untypisch für Apples bisherige Taktik, Produkte kurz nach der Vorstellung auch auf den Markt zu bringen.
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– via AppleInsider-
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