iPhone ade – Adobe bevorzugt künftig Android

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Apple hat sich nicht nur einmal gegen Flash und für HTML5 ausgesprochen. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis Adobe sich zu Wort melden wird. Apple sieht in HTML5 die Zukunft der Browser. Adobe sieht das natürlich anders und kündigt an, künftig nicht mehr für das iPhone zu entwickeln.

Apple verweigert strikt Flash auf dem iPhone und macht Entwicklern, die während der Programmierung auf eben dieses setzen, einen Strich durch die Rechnung. Der angebliche Grund ist ein Fehler im Plugin von Adobe. Allerdings steht Adobes Flash für alles, was Apple eben nicht möchte. Die CS5 Flash-Tools beweisen, dass Flash sicher auf dem iPhone laufen würde, wenn Apple seine Plattform nicht so einschränken würde. Mit dem  Adobe Flash-Packager ist es möglich, unkompliziert und schnell Flash-Anwendungen in iPhone-Apps umwandeln. Mit Einführung des iPhone OS 4 wird Apple aber kein sogenannter Cross-Compiler mehr zulassen.

„Flash steht für Cross-Browser- und systemübergreifende Entwicklung. Coole Web-Spiele können gezielt auf mehreren Plattformen und Geräten bereitgestellt werden. Dies ist jedoch das genaue Gegenteil von dem was Apple will. Sie wollen ihre Entwickler an ihre Plattform binden, beschränken die Möglichkeiten und erschweren für Entwickler den Zugang zu anderen Plattformen.“

So Mike Chambers, Produktmanager von Adobe. Er sagt außerdem, dass man sich auf die Entwicklung für Android und andere mobile Plattformen konzentrieren will.

“Wir stehen am Anfang einer wesentlichen Änderung in der Branche und ich glaube, dass letztlich offene Plattformen, über geschlossene Plattformen, wie Apple sie gerade schafft, siegen werden.“

Die Flash-Portierung aus CS5 will man laut Adobe beibehalten, allerdings wird man nicht weiter in die Entwicklung investieren. Dennoch zieht Adobe nach eigenen Angaben auch Nutzen aus der Sache und kann eine Menge der Entwicklungserfahrungen auch auf die Android-Plattform portieren.

[via electronista.com]

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12 Jahre zuvor

der schritt von adobe ist strategisch für das unternehmen sehr wichtig. ich glaube kaum, dass man apple dazu bringen könnte flash nicht auszusperren. die android-plattform ist der nächstlogische schritt. keine andere plattform wird in der zukunft so populär sein wie dei von google – dafür wird deren marketing abteilung schon sorgen.

Mit ein wenig feingefühl von google und adobe und man kann auch mehr entwickler anziehen.

12 Jahre zuvor

win grund für apple sich gegen flash auszusprechen, ist die installation von software, die nicht über itunes geladen wurde. eine wichtige Einnahmequelle wäre damit angeschlagen. zu dumm nur, dass bereits an html5 software entwickelt wird. sperrt apple dann auch diesen neuen standard aus?

Für google, wie auch für adobe ist es eine wichtige Entscheidung sich zu unterstützen. android ist auf dem aufsteigenden ast und wird apple mit seiner restriktiven politik vermutlich über kurz oder lang den rang ablaufen…

[…] Thunder wird, anders als das iPhone, auch Flash unterstützen. Dell wird das neue Android-Flaggschiff vermutlich im 4. Quartal auf den Markt […]

[…] Browsers ziemlich zeitgleich mit dem offenen Brief von Steve Jobs kommt, in dem er sich erneut gegen Flash-Inhalte auf mobilen Geräten ausspricht, ist schon recht amüsant. Denn der mobile Browser Skyfire […]

[…] allzu lange dauern. Das könnte zu einem weiteren Pluspunkt für Android und Adobe in der Auseinandersetzung mit Apple um Marktanteile werden. Im Juli ist übrigens eine Vorab-Version von AIR aufgetaucht, die man […]

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