KIN One & KIN Two – Microsoft enthüllt das Project Pink

Kin-Cover KIN One & KIN Two - Microsoft enthüllt das Project Pink Handys Technologie

Gestern Abend war es soweit. Microsoft hat seine eigene Handy-Reihe vorgestellt. Die ursprünglich als „Pure“ und „Turtle“ deklarierten Mobiltelefone tragen jetzt die offiziellen Namen KIN One und KIN Two. Die neuen „Social Phones“ Geräte sollen laut Microsoft für alle gedacht sein, die viel in sozialen Netzwerken agieren und großen Wert auf eine einfache Bedienung legen. Wer sich von komplizierter Menüführung und einem Icon-Chaos lösen möchte, ist also laut Microsoft mit einem der KIN-Telefone richtig bedient.

Das KIN One hat das perfekte Hosentaschenformat und lässt sich bequem mit einer Hand bedienen. Hier ein paar technische Eckdaten:

–         Touch-Screen
–         QWERTZ Tastatur
–         5 MP Kamera
–         Mono-Speaker
–         Zune Media-Player

Das KIN Two bietet einen größeres Display, kann Videos in HD aufzunehmen und bietet zusätzlich:

–         Touch-Screen
–         QWERTZ Tastatur
–         8 MP Kamera
–         Stereo-Speaker
–         Zune Media-Player

Beide Telefone wurden wirklich von Sharp hergestellt und verfügen über einen nicht erweiterbaren, internen Speicher. Beim „One“ sind es 4GB und beim „Two“ ganze 8GB. Die Möglichkeit, den Speicher per Speicherkarte zu erweitern, besteht nicht. Laut Microsoft ist das auch überhaupt nicht nötig. Videos und Bilder können direkt getwittert oder auf Facebook und MySpace gespeichert werden. Sollten Sachen nicht für die Allgemeinheit bestimmt sein, können diese per Cloud-Computing online gespeichert werden. Diesen Dienst nennt Microsoft KIN Studio. Hierüber stellt Microsoft KIN-Nutzern ausreichend Onlinespeicher zur Verfügung. Hier können neben Kontakten auch Nachrichten und Anruflisten gespeichert werden. Die Bedienung der Geräte wurde von Microsoft bewusst einfach gehalten. Microsoft habe absichtlich auf komplizierte Menüs oder einen App-Store verzichtet. Alles was Anwender wünschen, soll sich schon auf dem KIN befinden. Die Software beider Telefone kommt, auch das wurde schon spekuliert, von Danger. Microsoft hatte Danger Inc. bereits 2008 übernommen. Nun sind die Früchte dieser Übernahme in Form des Betriebssystems der Telefone präsent. Der Homescreen der Geräte, genannt KIN Loop, zeigt immer up-to-date was sich im social Network des Benutzers gerade tut. Durch einfaches Bedienen des Touchpads lassen sich Fotos und Videos auf die eigene Facebook-Seite übertragen, eine andere Bewegung öffnet z. B. den Zune Musik-Player.

Der offizielle Werbe-Clip zum Microsoft Kin:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=40z2Wl-7lSQ[/youtube]

Ab Mai wird, wie schon durchgesickert, Verizon die beiden Geräte online vertreiben. In den Shops sind sie Ende Mai verfügbar. Vodafone wird der europäische Provider werden und das KIN One und das KIN Two vorerst in Deutschland, England, Spanien und Italien ab Herbst 2010, vertreiben. Die Preise für das KIN One und das KIN Two stehen weder für die US-Geräte noch für den europäischen Markt fest.

Doch Sidekick-Fans aufgepasst, T-Mobile will Hard- und Software der in den USA so beliebten Geräte updaten. Allerdings wird auf diesen Geräten nicht die Danger Software Einzug halten.

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[…] Microsoft seine beiden neuen KIN-Modelle präsentierte, zeigte sich Nokia ziemlich unbeeindruckt und stellte am darauf folgenden Tag […]

[…] einmal etwas von Microsoft: Anfang des Monats wurden die social Network Phones der Serie KIN präsentiert. Allerdings sind nicht viele Informationen über die Hardware ans Tageslicht […]

[…] Handys scheinen im Augenblick gerade groß in Mode zu sein. Erst bringt Microsoft mit dem Kin One einen solchen Quadratriegel in die Welt, anschließend Motorola mit dem Flipout. Nun reiht […]

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