Die Suche nach einer Soundbar für den PC [Vergleichstest]

Sound am Computer – egal ob Mac oder PC – wird oft den integrierten Lautsprechern überlassen, durch Kopfhörer direkt ins Hirn geleitet, oder durch zwei klassische Boxen von den typischen Peripherie-Herstellern gelöst. Nun gibt es aber auch Soundbars, die in allerlei Kombinationen unter Fernsehern, oder Heimkino-Setups heutzutage gern genommen werden. Dank viel Funk in dem Bereich, ersetzen sie klassische verkabelte Surround-Systeme. Geht das nicht auch am Computer? Lasst es uns herausfinden!

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Bei einer meiner alten SoundBlaster-Karten (ja, früher musste man am PC zwingend eine Soundkarte nachkaufen – onboard gab es da nichts) waren sogar mal ein Paar Boxen dabei, die sich auch über die Röhrenmonitor-Ära gehalten haben, bis mein erster Flachbildschirm zwei Lautsprecher im Sockel hatte. Diese Zeiten sind lange vorbei und schaut man sich die High-End-Monitore so an, zu denen ich auch meine letzte Errungenschaft in dem Bereich zählen würde, lassen die Hersteller integrierten Boxen wieder weg. Der Bildschirm wird immer größer, aber der Platz für Boxen an den Seiten ist schon seit langer Zeit verschwunden. Sicher, ich könnte mein Home-Office auch komplett neu arrangieren, aber dann gäbe es diesen Test hier nicht. Außerdem mag ich es, direkt neben dem Bildschirm ein Fenster zu haben, um die Augen mal in die Ferne (gut, bis zum Gartenzaun) schweifen zu lassen und die Boten zu sehen, die neue Gadgets bringen. 😉

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Ich machte mich also auf die Suche nach kompakten Soundbars – den tatsächlich kompaktesten Soundbars von namhaften Herstellern. Seit Mitte Juli trudelten dann nach und nach meine vier Kandidaten hier ein und es wird Zeit für einen Testbericht. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass bei einer entsprechenden Suche auf Amazon, eine schier endlose Zahl von PC-Soundbars erscheint, die sicher auch irgendwie bis akzeptabel klingen, aber von irgendwelchen Buden kommen, die alle ihre Kisten am Ende eines Fließbandes abgestellt und ihren Namen draufgedruckt haben. Ich möchte schon Geräte in dem Bereich ausprobieren, in die ein gewisses Maß an Erfahrung und Forschung & Entwicklung geflossen sind, genauso wie bei Kopfhörern, die ich hier ja auch sehr gern vorstelle. Wer wenig Geld hat und einfach irgendwas braucht, der wird da fündig und vielleicht auch glücklich, ich persönlich würde das nicht. Deshalb ist z.B. Elegiant hier auch nicht vertreten, die laut Twitter zwar gute Ergebnisse liefern, mir aber einfach zu billig aussehen. Ich muss hier jeden Tag drauf schauen und dann möchte ich auch, dass da etwas steht, das mich auch durch seine Verarbeitungsqualität überzeugt und ich – ganz subjektiv – für schön halte. Denn wenn es danach geht, könnte man auch jeden beliebigen Bluetooth-Lautsprecher von JBL oder Ultimate Ears unter den Bildschirm legen.

Einleitung

Ein paar weitere Worte vorne weg. Mein Test-Szenario ist sehr spezifisch und daher sind hier Soundbars nicht vertreten, die für euer eigenes Setup vielleicht auch eine Lösung wären. Ich habe einen neuen (curved) Monitor mit 27″ und darunter sollte eine Soundbar passen, weil zwei klassische Boxen links und rechts daneben keinen Platz haben und der Monitor keine eingebauten Lautsprecher hat. Der Vorgänger-Monitor hatte das noch, aber der Samsung Odyssey G7 ist eben ein Gaming-Monitor (vielleicht kommt hierzu mal ein separater Testbericht), der auf die Verwendung mit Kopfhörern ausgelegt ist. Er kann das Audiosignal vom HDMI- oder DisplayPort-Input nur an einem 3.5 mm Anschluss für Kopfhörer ausgeben. Er hat sogar einen Haken auf der Rückseite, über den man sein Gaming-Headset hängen soll. Unter einen 32″- oder gar 49″-Monitor wie den Odyssey G9 passt natürlich auch eine deutlich breitere Soundbar. Selbes gilt für Multi-Monitor-Setups: Zwei Monitore mit 24 Zoll und mehr an VESA-Armen haben natürlich auch mehr Freiraum.

Wer Videoschnitt macht oder gar Musik produziert, hat wieder ganz andere Anforderungen und hat dann wahrscheinlich mindestens zwei größere Monitorboxen da stehen. Ich selbst wollte einfach maximal guten Klang auf kleinstem Raum und mal sehen was es da gibt. Vielleicht bin ich da ja nicht der Einzige.

Es geht hier also um besonders kompakte Soundbars mit maximal 45 cm Breite. Die vier hier vorgestellten Soundbars wurden in erster Linie also nicht nach ihren Features ausgewählt, sondern nach diesem einen Konstruktionsmerkmal. Was die Hersteller dann fähig waren, auf diesem Raum unterzubringen ist die Überraschung für mich und euch. Leider sind klassische Audio-Hersteller wie z.B. Sony, Yamaha oder Harman Kardon hier direkt herausgefallen, weil auch deren kompakteste Soundbar (z.B. Sony HT-MT300 mit 50 cm) eben immer zu breit war. Wer z.B. 58 cm Platz hat kann sich auch mal die Sony HT-SF200 ansehen, die tolle Features hat und garantiert nicht schlecht klingt. Ebenso fiel – als irgendwie typisch erste Anlaufstelle für Peripherie – Logitech raus, da die sich komplett auf Stereo-Boxen, bis hin zu echten 5.1-Systemen, konzentrieren. Sie haben mit den Lautsprechern für ihr Rally-Videokonferenzsystem im Business-Bereich ein schönes Design eines Lautsprechers, den man auch „hinlegen“ könnte, aber der wäre dann nur Mono und funktioniert leider ausschließlich über den Hub des Konferenzsystems.

Am Ende stehen jetzt vier Soundbars im Wechsel vor mir unter dem Monitor. In Reihenfolge des Eintreffens: Teufel Cinebar One, Creative Stage Air, Panasonic SC-HTB200 und Polk MagniFi Mini.

Drei der Soundbars gibt es mit einem optionalen Tieftöner (engl. Subwoofer, kurz „Sub“). Bei der Polk MagniFi Mini ist dieser grundsätzlich im Lieferumfang enthalten – sie gibt es nicht ohne Sub – man kann sie aber auch ohne ihn verwenden. Als Cinebar One+ verkauft Teufel den T 6 Subwoofer mit der eigentlichen Soundbar im Bundle. Wobei der Aufpreis für das Bundle von ca. 98 Euro deutlich niedriger ausfällt, als wenn man beide Produkte einzeln kauft. Panasonic hat unter der Bezeichnung SC-HTB254 ein Paket aus der Soundbar und einem Sub im Angebot, dass ca. 78 Euro mehr kostet, als die Soundbar allein. Die dazugehörige Fernbedienung hat zusätzliche Bedienelemente für den Sub, aber die Soundbar ist die selbe. Die Subs sind alle drei wireless, werden also über eine Funkverbindung mit ihrer jeweiligen Soundbar gekoppelt. Strom brauchen sie natürlich trotzdem noch. Der Vorteil der Tieftöner ist, dass man sie irgendwo im Raum platzieren und auch hinlegen kann (z.B. unter eine Couch). Sie müssen also nicht direkt neben den Bildschirm. Diese separaten Tieftöner sollen für den Klang in diesem Test aus Fairnessgründen keine Rolle spielen, aber natürlich ist es sofort verständlich, dass eine Soundbar mehr für die Höhen und Mitten leisten kann, wenn ihr die Bässe abgenommen werden.

Teufel Cinebar One

Mein erstes Testobjekt war die Cinebar One von Teufel. Diese wird direkt für die Nutzung am Computer beworben und war so auch am schnellsten gefunden. Außerdem habe ich sie schon mal im Teufel-Store stehen sehen und wusste so, dass sie mit ihren 35 cm Breite passen würde. Dank ihrer Form, insbesondere Dank der abgeschrägten Kanten an der Rückseite, eignet sie sich bestens für eine Positionierung vor einem Monitorfuß, wie man auch im folgenden Video sehen kann.

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Für eine Verbindung mit dem PC oder Mac hat sie das Killerfeature schlechthin: Eine eingebaute USB-Soundkarte und den dazugehörigen USB-Anschluss (Mikro-USB) für die Verbindung mit dem jeweiligen Computer. Windows 10 hat die Cinebar One sofort als Wiedergabegerät erkannt und eingestellt, noch bevor sie überhaupt selbst am Strom hing. Die weitere Nutzung ist dank, aber auch nur mit, der Fernbedienung unproblematisch und selbsterklärend. Natürlich kann man die Lautstärke über die Lautstärkekontrolle des Computers regeln, aber die Wahl der drei Equalizer-Presets für Film, Musik und Stimme benötigen die Fernbedienung.

Will man den Eingang wechseln, wenn man z.B. gleichzeitig noch andere Endgeräte an der Soundbar hängen hat, ist auch die Fernbedienung von Nöten. Bei den Kabelverbindungen stehen noch HDMI (ARC), ein optischer Eingang (TOSLINK) und AUX (also 3,5 mm) zur Verfügung. Abgerundet wird das durch ein Bluetooth-Modul, bei dem insbesondere Android-Nutzer – mit einem entsprechend ausgestatteten Smartphone – Qualcomms aptX Codec zur Übertragung an die Cinebar One nutzen können. Keine andere Soundbar im Test hat aptX.

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Die Besonderheit der Teufel Cinebar One auf audiotechnischer Ebene liegt aber im eigenen virtuellen Surround-System „Dynamore Ultra“. Dabei werden die vier verbauten Breitbandlautsprecher (zwei feuern zur Seite) mit virtuellem „Stereo Widening“ zu einem Produkt das viel größer klingt, als es ist. Dass zur Seite gerichtete Lautsprecher ohne die entsprechende Software im Hintergrund nicht so viel bringen, hört man z.B. bei der MagniFi Mini von Polk. Die hat auch zwei zur Seite strahlende Breitbandlautsprecher, aber eben ohne einen eigenen DSP wie Teufels Dynamore Ultra, dass diese Konfiguration für sich zu nutzen weiß.

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Die Cinebar One gibt es wahlweise mit schwarzem oder weißem Gehäuse. Das Metallgitter vor den Lautsprechern ist aber immer schwarz. Sie hat ein sich sehr gut anfühlendes Gewicht und ist massiv verarbeitet. Der matte Kunststoff des Gehäuses fühlt sich wertig an. Sie ist derzeit für 243 Euro zu haben. Schön wäre es gewesen, wenn die Logos da am Rand auf einem Sticker sind, den man abziehen kann. Bei Polk und Panasonic war das kein Problem.

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Bevorzugte Verbindung zum PC: USB

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weiterführender Link: Teufel-Produktseite

Creative Stage Air

Die Creative Stage Air ist die Soundbar im Test, die auf Bluetooth-Nutzung ausgelegt ist, wie keine andere. Ihr integrierter Akku und ihre Leichtigkeit könnten sie zu einem Unikat machen. Um so enttäuschender ist es, dass auch sie mit SBC lediglich den kleinsten gemeinsamen Nenner im Codec-Universum bedient. Bei ihr könnte man erwarten, dass aptX HD, oder wenigstens noch AAC am Start sind. Irgendwas eben, um zumindest das theoretische Klangerlebnis über Bluetooth zu verbessern.

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Aber nein, leider gar nicht. Absurd ist halt, dass es von Creative selbst den USB-C-Dongle BT-W3 gibt, für den direkt am Ende der Produktseite der Stage Air geworben wird. Das ist ein Bluetooth-5.0-Audiotransmitter, der an ein Endgerät (z.B. einen PC) gesteckt wird und der neben SBC gleich drei aptX-Codecs mitbringt (aptX LL, aptX HD, aptX). Wenn der Dongle der Stage Air beiläge und die auch BT 5.0 mit einem der aptX-Codecs sprechen könnte, dann wäre hier eine ganz andere Bewertung am Start.

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Der Akku reicht für knapp 6 Stunden, aber am PC wird man die Stage Air wohl einfach dauerhaft angestöpselt lassen. Sie bezieht ihren Strom über Mikro-USB (5V/2A), kann (und muss) also direkt an den PC angeschlossen werden. Ein Netzteil bzw. Stromstecker liegt auch gar nicht erst bei. Auf Dauer wird das dem Akku wahrscheinlich nicht so gut bekommen, aber so ist es nun einmal gelöst. Neben der Bluetooth-Verbindung kann man sie auch mit einem normalen Audiokabel (3,5 mm) über AUX mit dem Lautsprecher-Output des PCs verbinden. So ein Kabel liegt bei.

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Sie kann im Gegensatz zu allen anderen Soundbars im Test direkt von einem USB-Stick MP3s abspielen. Dieser muss FAT32 formatiert sein und darf maximal 32 GB haben. Eine LED auf der Front zeigt den Verbindungsstatus an (Bluetooth, AUX oder USB) und auf der Rückseite zeigt eine weitere LED den Zustand des Akkus an.

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Die Creative Stage Air hat natürlich einen entscheidenden Vorteil gegenüber den anderen Soundbars: Sie ist mit derzeitigen Preisen von um die 40 Euro vergleichsweise günstig in der Anschaffung und hat dank der mittigen Bassmembran trotzdem schönen Wumms, ganz ohne Bassreflexkanal und zusätzlichen Sub. Die beiden Breitbandlautsprecher haben allerdings nur je 5 Watt Leistung, was man gerade im direkten Vergleich mit den anderen drei Soundbars deutlich spürt. Der Sound bleibt viel enger und die hellen Töne wirken sogar etwas blechern.

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Creative hat zwei weitere Soundbars mit deutlich mehr Features. Zum einen ist da die „normale“ Creative Stage und die speziell für Gaming-Setups erdachte Sound BlasterX Katana (inklusive RGB-Beleuchtung und USB-Verbindung wie bei Teufel), aber die sind mit 55 bzw. 60 cm Breite eben leider nicht so kompakt. Wieder gilt: Wer den Platz hat, bekommt dann auch bei den Creative-Soundbars die Anschlussmöglichkeiten der anderen Soundbars hier im Test und je einen Sub obendrauf.

Bevorzugte Verbindung zum PC: Bluetooth

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weiterführender Link: Creative-Produktseite

Panasonic SC-HTB200

Die Panasonic SC-HTB200 hat den wohl schönsten Namen im Testfeld. Panasonic nennt sie auch „2.0 Soundbar mit Bluetooth“. Da mich Panasonic schon bei den Smart Speakern mit Google Assistant von der Klangqualität und den Features überzeugen konnte, war ich sehr erfreut dort eine kompakte Soundbar zu finden. Mit ihren 45 cm Breite ist sie die ausladendste Soundbar im Test und sie passt auch gerade noch so hier hin, ohne unproportional zu wirken. Ihre flache Oberseite ist als Ablageort nicht ungeeignet. Die elementaren Bedienelemente befinden sich, wie bei der Creative Stage Air, an ihrer rechten Seite.

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Das folgende Video zeigt das Kombiprodukt SC-HTB254, das aus der Soundbar und einem schnurlos gekoppelten Subwoofer besteht. Die Funktionen der Soundbar sind identisch zum Einzelprodukt. Die zwei großen Breitbandlautsprecher der HTB200, mit je 40 Watt, werden durch einen Bassreflexkanal unterstützt, der bei entsprechendem Soundmaterial auch ordentlich liefert. Die 13,5 cm Tiefe der HTB200 werden von ihm wirklich genutzt. Sie hat keine schräg zur Seite abstrahlenden Lautsprecher und daher auch nicht die Möglichkeit, Sound so im Raum zu verteilen wie die Cinebar One oder die MagniFi Mini.

Besonders bei Dolby-Digital- und dts-Inhalten kann die Panasonic-Soundbar auch ohne Subwoofer überzeugen. dts-Inhalte am PC gibt es nun aber leider gar nicht mal so viele, so dass hier lediglich Technologie-Trailer für die Demo herhalten konnten. Streaming-Inhalte gibt es leider noch gar keine im Web, da ist Dolby bei Netflix und Co deutlich voraus. Am PC funktionierten auch nur die oben verlinkten lossless-Trailer in der Windows-eigenen App „Filme & TV“, die dafür völlig problemlos damit umgehen konnte. Von den lossless-Trailern selbst konnten dann aber alle Geschmacksrichtungen von dts (5.1 / HD / MA / X) wiedergegeben werden und wurden von der Soundbar auch als dts-Ton erkannt. Die klingen echt noch Mal eine Spur krasser als Dolby und die HTB200 zuckt dabei mit keiner Wimper. Ich konnte auch bei höherer Lautstärke keine Verzerrungen ausmachen. Das klang einfach immer nur sauber und präzise. Schon erstaunlich für eine 2.0 Soundbar.

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Wie schön das auch ist, so selten wird man von der dts-Dekodierung in unserem Test-Einsatzzweck etwas haben. Es gibt zwar inzwischen das Projekt „IMAX Enhanced„, doch das steckt noch in den Kinderschuhen. In Europa ist der einzige Anbieter dieser Inhalte mit dts-Tonspur und IMAX-Bild Rakuten TV. Diese Inhalte werden allerdings bisher nur direkt an Geräte mit der Rakuten-TV-App gestreamt (zur Zeit sind das neun Bravia-TVs von Sony und auf der CES 2020 angekündigte, aber nicht verfügbare 8K-QLED-Fernseher der X91-Serie von TCL) und nicht auf der Webseite von Rakuten TV zur Verfügung gestellt. Jedenfalls wurde bei meinem Versuch „Spider-Man: Far from Home“ übers Web zu gucken, keine dts-Tonspur von der Soundbar erkannt. Jemand mit einer MKV-Sammlung mit dts-Tonspuren hat evtl. mehr davon. Natürlich ist auch sie leicht genug, um sie auch mal zum BluRay-Player zu tragen.

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Die Fernbedienung ist zum Wechsel der Equalizer-Presets und zum Aktivieren des Dimmers für die LEDs am Gerät notwendig, alle anderen Funktionen (An/Aus, Input-Auswahl, Lautstärke und Bluetooth-Kopplung) können auch an der rechten Seite der Soundbar geschaltet werden (s.o.). Die Fernbedienung gehört zur einfachen Sorte und erfüllt ihren Zweck. Einen Schönheitswettbewerb gewinnt sie nicht. Sie erinnert voll an die Fernbedienungen, die Panasonic auch für seine Projektoren baut, nur dass die weiß sind.

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Von den drei „großen“ Soundbars im Test ist sie die Einzige, deren Netzteil in das Gehäuse integriert ist und kein externer Backstein rumliegt. Die Creative Stage Air mit ihrem Akku hat den natürlich auch fest verbaut. Die Verarbeitungsqualität der Soundbar ist auch wieder erstklassig, da wackelt und scheppert nichts. Die dünne Stoffbespannung sieht allerdings schnell verstaubt aus. Für all die Features nehmen Teufel und Polk deutlich mehr Geld, denn sie ist inzwischen für um die 90 Euro zu haben, was sie zum klaren Preis-Leistungs-Sieger dieses Tests macht.

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Damit ist sie immerhin noch mehr als doppelt so teuer wie die Creative Stage Air, was genug Abstand für eine Kaufentscheidung ist. Nur um das hier festzuhalten: Als Panasonic SC-HTB254, also mit Sub, ist die Soundbar immer noch günstiger als die Teufel Cinebar One ohne Sub und als die Polk MagniFi Mini erst recht.

Bevorzugte Verbindung zum PC: Optisches Kabel (TOSLINK)

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weiterführender Link: Panasonic-Produktseite

Polk MagniFi Mini

Die Polk MagniFi Mini traf als letzte bei mir ein, aber die Erwartungen waren groß, denn sie ist mit 34,1 cm Breite, die schmalste Soundbar hier im Test. Dafür hat sie aber auch gleich sechs aktive Treiber in ihrem Gehäuse – mehr als jede andere. Vier Breitbandlautsprecher (Mitteltöner) und zwei Hochtöner streiten sich um den Platz, wobei die beiden äußeren Breitbandlautsprecher, wie bei der Teufel Cinebar One, schräg nach außen feuern, aber mit Dynamore Ultra nicht ganz mithalten können. Als Kirsche auf der Sahne bringt sie als einzige WLAN für Audio-Streaming mit.

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Dabei handelt sich es sich auch nicht nur um Wi-Fi b/g/n mit 2,4 GHz sondern auch Wi-Fi ac mit 5 GHz. Hat man eine Verkabelung im Haus, kann man fürs Streaming auch die Ethernet-Buchse am Gerät nutzen. Ebenso ist sie die einzige Soundbar der drei teuren, die ihre eigenen Kabel mitbringt. Irgendwie würde man das bei den Preisen bei allen erwarten, aber Teufel und Panasonic gehen davon aus, dass man die schon selber hat. Ein weiterer Unterschied zu den anderen Soundbars ist der „Zwang zum Sub“. Man hat hier leider nicht die Wahl, ob man einen Sub dazu haben möchte oder nicht und damit evtl. etwas günstiger fahren könnte. Es wird immer der Paketpreis von derzeit um die 280 Euro fällig.

Wie alle Soundbars hier im Test ist auch die Polk MagniFi Mini sparsam mit visuellem Feedback. Eine vertikale Reihe von fünf LEDs zeigen den Zustand bzw. eine Einstellungsänderung an. Ein sanftes oranges Licht glüht, wenn sie an ist, das zu Lila wechselt, wenn der Nachtmodus aktiv ist und grün leuchtet, sobald Dolby-Inhalte erkannt und dekodiert werden. Beim ändern der Lautstärke sind die LEDs weiß und zeigen einen ungefähren Stand in 20%-Schritten an. Das ist zwar nicht optimal, aber geht schon. Man hört ja wie laut es ist. Ändert man den Eingang oder das Preset, zeigt eine bestimmte Kombination aus LEDs den Wechsel an. Sehr angenehm ist, dass man neben der Lautstärke auch den Bass und die Stimmen („Voice Adjust„) separat regulieren kann. Dadurch lassen sich Dialoge in Filmen, oder eben gesprochene Inhalte wie Podcasts angenehm hervorheben, ohne die Gesamtlautstärke anzuheben.

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WLAN/Ethernet wird für Google Cast (früher „Chromecast built-in“) genutzt, wobei sich die MagniFi Mini wie jeder andere Google-Home- / Google-Nest-Lautsprecher in der Google Home App einrichten lässt. Jede kompatible App kann dann ihr Audiosignal direkt per Knopfdruck an die Soundbar schicken. Das ist hier natürlich nicht der Haupteinsatzzweck, aber das Feature ist ganz sicher nicht unwillkommen und macht die Soundbar mit dem großen Lächeln flexibler. Google Assistant läuft nicht auf der Soundbar; sie hat auch keine Mikrofone dafür. Die größere Polk Command Bar hat z.B. auch Alexa an Bord.

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Die Verarbeitung ist erste Klasse – schön massiv und trotzdem freundlich. Der Rahmen um die beiden Center-Mitteltöner lacht einen ja förmlich an. Der rundum mit Stoff bespannte Kunststoffrahmen ist schön stabil. Im Speziellen schmiegt sich das abgerundete Design der MagniFi Mini perfekt an den Standfuß und passt zu der Biegung meines Samsung Odyssey G7. Das ist schon ein kleines Fest fürs Auge. Auch wenn es banal klingt, die Fernbedienung ist auch die schönste im Line-up. Schön sind auch die griffigen Kontrollen an der Oberseite der Soundbar selbst, statt der Seite, die man in einer typischen Sitzposition am Rechner ja auch in Armeslänge leicht erreicht.

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Da die MagniFi Mini auf eine Nutzung mit ihrem Subwoofer ausgelegt ist, fehlen ihr allein deutlich die Kapazitäten für die tiefen Frequenzen. Können bei der Cinebar One und HTB200 Reflexkanäle geschickt für ausreichend Bass sorgen und bei der Stage Air die eigene breite Bassmembran, so müssen das hier Lautsprecher übernehmen, die nicht dafür ausgelegt sind. Hört man eher neutrale Sachen oder gesprochene Inhalte ist das okay, für eine Hip-Hop-Untermalung oder einen Film zwischendurch, fällt ihr das Atmen merklich schwerer. Zieht man die MagniFi Mini für sich in Betracht, sollte man auch den Platz für den Sub haben. Lässt man den dann in der Schachtel, wäre das auch rausgeworfenes Geld.

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Bevorzugte Verbindung zum PC: Optisches Kabel (TOSLINK)

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weiterführender Link: Polk-Produktseite

Fazit

Jede der vier hier vorgestellten Soundbars hat ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Das ist natürlich wenig überraschend, aber im Einzelnen dann doch entscheidend für die ganz persönlichen Vorlieben für eine Audiolösung am PC und ggf. ihre Flexibilität über diesen Einsatzzweck hinaus. Nutzt man z.B. zusätzlich gern ausgiebig Bluetooth von einem Android-Smartphone, das selbst aptX kann, dann will man vielleicht eine Soundbar, die diesen qualitativ besseren Codec auch versteht. Schaut man viel und gern Inhalte mit dts-Codierung, bleibt auch nur eine Wahl. Möchte man Musik und Co direkt aus dem Netz auf die Soundbar streamen, tendiert man wohl eher zu der Soundbar, die Google Cast kann (s.u.). Will man nicht zusätzlich einen Bluetooth-Lautsprecher anschaffen, um unabhängig von einer Steckdose sein Audiobuch oder Musik zu hören, dann ist die Soundbar mit dem geringsten Gewicht und eingebauten Akku interessant.

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Außerdem haben alle ihr ganz eigenes Design. Wem der kantige Teufel-Look nicht zusagt, dem ist dann evtl. auch aptX oder die USB-Soundkarte egal. Wer sich hingegen an den etwas altbackenen Rundungen der Polk MagniFi Mini stört, dem ist auch egal, dass hier auf der geringsten Breite sechs aktive Treiber (s.u.) den Sound ins Ohr schaufeln, und so weiter.

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Betrachtet man einzig den Einsatz am PC oder Mac, dann gewinnt die Teufel Cinebar One. Ihre integrierte Soundkarte, macht die Nutzung so unkompliziert, dass man einfach alles umgeht, was man so von On-Board-Soundkarte, oder vom Soundchip der Grafikkarte geliefert bekommt. USB-Kabel an einen beliebigen USB-Port anstecken und schon kann man sie als Sound Device (Wiedergabegerät) auswählen. Die Soundkarte weiß dann auch die Kodierungen zu handhaben und in die eigene Surround-Lösung Dynamore Ultra umzusetzen. Die zur Seite abstrahlenden Lautsprecher so dazuzuschalten lohnt sich auf jeden Fall. Man fühlt richtig wie die Soundstage aufgeht und den Raum erfüllt.

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Dass die Cinebar One keine Bedienelemente am Gerät selbst hat, kann man je nach Geschmack positiv oder negativ auslegen. Sollte die Fernbedienung mal mit leeren Batterien zu kämpfen haben, lässt sich nur noch die Lautstärke am Rechner selbst regulieren. Die Equalizer-Presets, Dynamore Ultra, die Wahl des Eingangs und die Regelung der Bassstärke sind von ihr abhängig. Andererseits hat die Cinebar One so einen unschlagbar sauberen Look und sie ist die Einzige, bei der sich der Grill einfach abnehmen lässt, wenn man das will. Die integrierte Soundkarte schlägt rechnerisch mit ca. 50 Euro zu Buche, die die Cinebar One im Bundle mit dem T 6 Sub mehr kostet, als die MagniFi Mini von Polk mit ihrem Sub.

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An zweiter Stelle sticht die Panasonic SC-HTB200 hervor, die ich als den absoluten Preis-Leistungs-Sieger dieses kleinen Wettbewerbs auszeichnen würde. Selbst als SC-HTB254 (also mit Subwoofer) ist sie deutlich günstiger als die Teufel Cinebar One+ oder die Polk MagniFi Mini, ohne klanglich ins Hintertreffen zu geraten. Sie hat außerdem als Einzige im Feld dts an Bord, das aber zugegebenermaßen ein vermutlich wenig genutztes Feature am PC ist, aber man kann sie ja z.B. auch zu einem Beamer tragen. Sie hat – bis auf die USB-Soundkarte – die selben vier Anschlussmöglichkeiten (HDMI, AUX, optisch, Bluetooth).

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Am komplettesten ausgestattet ist die Polk MagniFi Mini, die nicht nur die meisten Lautsprecher pro Quadratzentimeter hat, sondern auch als einzige mit einem vollen Satz Kabeln kommt, man hat bei ihr leider nicht die Wahl, sie auch ohne Sub zu erwerben. Ihre WLAN-Funktionalität macht sie zusätzlich zum perfekten Empfänger von Streaming-Audio aus dem Netz und in Kombination mit dem Nachtmodus und Voice Assist zu einem ganz tollen Gerät für Podcasts zum Einschlafen.

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Die Creative Stage Air liegt bei mir auf dem hintersten Platz, da ihr einfach Features fehlen, die die anderen kompakten Soundbars mitbringen. Wenigstens einen optischen Eingang hätte man ihr gönnen können. Sie wirkt auf mich etwas wie ein glorifizierter Bluetooth-Lautsprecher ohne in dem Feld aber besonders ausgestattet zu sein. In der Kategorie klingen (die natürlich wieder teureren) UE BOOM und Co dann auch noch streitbar besser. Optisch ist sie vergleichsweise auch etwas langweilig. Natürlich ist hier der Preis unschlagbar und der Sound für einen schmalen Geldbeutel auch hervorragend.

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Abschließend sei darauf hingewiesen, dass alle vier Soundbars schon einige Jahre am Markt sind (siehe Tabelle unten). Dieser Test war kein Test eines neuen Produkts direkt nach dessen Launch. Nun ist es so, dass sich Audio-Produkte oft deutlich länger halten, als z.B. Smartphones, denn Lautsprecher werden in der Regel nicht schlecht. Aber natürlich gibt es neue Technologien, die auch Audiohersteller gern in neue Produkte einbauen möchten um konkurrenzfähig zu bleiben. In letzter Zeit gehört dazu oft die direkte Integration von Google Assistant und/oder Alexa, auch wenn die in meinen Augen hier nicht nötig wäre (die Sonos Playbar hat es aber vorgemacht und da wollen alle mit). Alle vier Soundbars kann man natürlich über Bluetooth mit einem Amazon Echo oder Google Home/Google Nest koppeln und so „smart machen“, aber irgendwie finde ich das beim Einsatz als PC-Lautsprechersystem quatsch.

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Wie dem auch sei. Hersteller könnten aufgrund des Alters durchaus geneigt sein, das ein oder andere hier vorgestellte Produkt über kurz oder lang durch einen Nachfolger zu ersetzen, oder gar ersatzlos auslaufen zu lassen, wenn es nicht gut im Markt lief. Das kann natürlich auch eine Chance sein, günstiger an ein solches Auslaufmodell zu kommen. Alle Vier klingen für ihren jeweiligen Preis angemessen gut und sind problemlos als Soundbars am PC oder Mac einsetzbar. Die favorisierte Verbindungsmethode sollte hier bei allen Soundbars ohne Soundkarte der digitale Audioeingang (optisch) sein. HDMI bringt nur etwas, wenn ihr einen PC-Monitor habt, der einen HDMI-ARC-Anschluss hat und sowas gibt es glaube ich gar nicht, im Gegensatz zu aktuellen TVs. Ich habe versucht, über den HDMI-Ausgang meiner Grafikkarte, parallel zur Verbindung des Monitors über Display Port, Sound auf die Soundbars zu bekommen, aber das war unmöglich.

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Randnotiz: Im Laufe der Vorbereitungen für diesen Test, war ich zwangsweise auch auf der Suche nach einem TOSLINK-Kabel für die digitale Audioverbindung und kann schlussendlich dieses 9 Euro teure Kabel von iVANKY (Affiliate-Link) empfehlen. Es ist mit Nylon umwickelt und wirkt für ein Lichtleiterkabel sehr stabil (s.o.).

Vergleichstabelle

Teufel Cinebar One Creative Stage Air Panasonic SC-HTB200 Polk MagniFi Mini
Bluetooth ja, v4.0 ja, v4.2 ja, v2.1 + EDR ja, v4.1
Codec SBC, aptX SBC SBC SBC
HDMI (ARC) ja nein ja ja
Digital Audio/TOSLINK (optisch) ja nein ja ja
Analog Audio/AUX (3,5 mm Klinke) ja ja ja ja
USB-Soundkarte ja,
via Mikro-USB
nein nein nein
USB-Anschluss ja,
PC-Verbindung
ja,
Direkt-Playback von Massenspeicher
ja,
nur Updates/Service
ja,
ohne Funktion
Dolby Digital ja nein ja ja
DTS Digital Surround nein nein ja nein
Akkubetrieb möglich nein ja,
2.200 mAh (~6h)
nein nein
Bedienelemente am Gerät nein ja ja ja
Fernbedienung ja nein ja ja
Leistung 4×20 Watt 2×5 Watt
(Spitzenleistung 20 W)
2×40 Watt 150 Watt insgesamt
(2 × Hochtöner,
4 × Mitteltöner + Sub)
integrierter Bass ja,
Reflexkanal
ja,
Passivmembran
ja,
Reflexkanal
nein
Leistungsaufnahme 64,8 Watt 10 Watt
(via Mikro-USB,
kein Netzteil)
15 Watt 37,5 Watt
Wi-Fi nein nein nein ja
(802.11b/g/n/ac)
optionaler Sub ja,
als Cinebar One+
(+98 Euro)
nein ja,
als SC-HTB254
(+78 Euro)
ja,
im Lieferumfang
Equalizer ja,
Presets
(Movie, Music, Voice)
nein ja,
Presets
(Music, Cinema)
ja,
Presets
(Film, Musik, Sport, Nacht)
Breite 35 cm 41 cm 45 cm 34,1 cm
Zubehör keine Audiokabel dabei 3,5 mm Audiokabel keine Audiokabel dabei 3,5 mm Audiokabel,
HDMI-Kabel,
optisches Kabel
(TOSLINK)
Besonderheiten Dynamore Ultra,
USB-Soundkarte,
aptX
mobil,
USB-Playback
DTS-Unterstützung,
Dimmfunktion der Status-LEDs
Wi-Fi,
Ethernet-Anschluss,
Google Cast,
Voice Adjust
Marktstart November 2017 Oktober 2018 April 2018 Oktober 2016
EVP 263,18 Euro 49,99 Euro 116 Euro ~330 Euro
Straßenpreis 243 Euro
(bei Teufel im Sale)
39,99 Euro
(bei Creative im Sale)
88,15 Euro
(Amazon)
279 Euro
(Hidden Audio)
stereopoly-ava-80px Die Suche nach einer Soundbar für den PC [Vergleichstest] Audio Gefeatured Lautsprecher Peripherie Technologie Testberichte
Folgt mir 🙂

Bloggt über Technik und kritisiert andernorts Filme. Versucht das Wesentliche vom Unsinn zu trennen und ist passionierter Burgerfotograf.

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3 Monate zuvor

Ich oute mich: für mich gibt es nur Teufel. Klar, man muss eine Stange Geld dafür hinlegen, aber ich finde, die Qualität die man dafür bekommt, ist es wert.

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