Macht Google nun Jagd auf Facebook?

Google-Friend-Connect Macht Google nun Jagd auf Facebook? Web

Google Friend Connect kann man wohl am treffendsten mit einem Baukasten bezeichnen. Für die verschiedensten Social-Media Bedürfnisse hält der Dienst ein Tool bereit, um die eigene Webseite zu pimpen. Der Funktionsumfang wird jetzt noch mal deutlich erweitert. Alles noch viel interaktiver.

Ab jetzt kann man seine kleinen Geheimnisse per privater Nachricht an ein Communitymitglied direkt übermitteln. Für den Webseitenbetreiber bietet sich ferner die Möglichkeit, seine Community mit einem Newsletter zu beglücken. Diese lassen sich sogar personalisieren, indem man von der neuen Funktion, seine Nutzer nach ihren Interessen zu befragen, Gebrauch macht. Auch an die Monetarisierung der Blogs hat sich Google gemacht. Mithilfe eines Gadgets lässt sich nunmehr Werbung in die persönliche Seite einbinden, die zwar nicht dem Inhalt der Seite entspricht und damit auch nicht von Adsense erstellt werden kann, aber dafür die Interessen der Besucher widerspiegelt. Alle, die gerne den Funktionsumfang in der praktischen Anwendung sehen wollen, sollten sich dieses Video zu Gemüte führen:

Google Friend Connect wird bereits von neun Millionen Webseiten eingebunden. Ein Konkurrenzverhältnis zu der beliebtesten Social Networking Plattform, Facebook, kann ich nicht erkennen. Schließlich aggregiert Marc Zuckerberg seine Usergemeinde, wohingegen man sich bei Google Friend Connect unkompliziert innerhalb verschiedener Nischenthemen austauschen kann. Somit werden wohl beide Plattformen auch auf langfristiger Sicht ihre Berichtigung im Web finden.

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