Microsoft Surface Pro 4 im Test

Microsoft hat Ende letzten Jahres das Surface Pro 4 veröffentlicht. Mittlerweile ist es der vierte Wurf der Surface Klasse bei dem der Hersteller versucht ein Notebook mit einem Tablet zu kreuzen. Wir haben das Gerät für euch ausprobiert.

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Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, möchte ich kurz erwähnen, dass ich ehemaliger Besitzer eines Surface Pro 3 bin. Ich werde also hier und da einen Vergleich zum Vorgänger ziehen.

Surface Pro 4 – Material und Design

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Microsoft hatte bereits mit dem Surface Pro 3 einen großen Wurf bezüglich Material und Verarbeitung geleistet. Auch beim Nachfolger überzeugt der Gigant aus Redmond durch einen sehr guten Material-Mix und hochwertiger Verarbeitung. Äußerlich sind kaum Unterschiede zu dem Vorgänger zu erkennen. Das Gehäuse ist aus wertigem Magnesium gefertigt und fühlt sich angenehm an. Das Tablet kommt in der gewohnten matt grauen Farbe daher. Neu ist allerdings das spiegelnd glänzende Microsoft Logo auf der Rückseite des Tablets. Beim Surface Pro 3 saß an dieser Stelle noch ein Surface Schriftzug. Ansonsten gibt es hier nichts zu kritisieren.

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Der stufenlos einstellbare Kickstand auf der Rückseite des Tablets lässt sich stets so einstellen, dass man das doch sehr stark spiegelnde Display auch bei Sonneneinstrahlung halbwegs gut erkennen kann. Auch bei schrägen Oberflächen kann man das Surface somit immer gut platzieren. Die Vorderseite nimmt das Display fast komplett ein. Rings herum ist der gewohnte schwarze Rahmen, welchen Microsoft in Zukunft ruhig etwas schmaler gestalten könnte. Der von dem Vorgänger bekannte Home Button mit dem Windows Logo hat sich übrigens aus dem Rahmen verabschiedet.

Technische Daten

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Microsoft hat uns ein Surface Pro 4 in der Variante mit i5-6300U Intel Prozessor und 8GB Arbeitsspeicher zum Test zur Verfügung gestellt. Das 12,3 Zoll große Display hat immer noch ein Seitenverhältnis von 3 zu 2 und löst mit 2.736 x 1.824 Pixeln auf. Das entspricht einer Pixeldichte von 267ppi. Außerdem werden 10 Finger Multitoucheingaben unterstützt. Im Surface Pro 3 war das Display mit 12 Zoll etwas kleiner und hatte auch „nur“ eine Auflösung von 2.160 x 1.440 Pixeln.

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Auch an der Dicke des Tablets hat der Hersteller etwas geschraubt, denn das Surface Pro 4 ist mit den Abmessungen von 292,10 x 201,42 x 8,45 Millimetern minimal schlanker als das Surface Pro 3 mit 292,1 x 201,4 x 9,1 Millimeter. Das neue Tablet hat mit 786 Gramm auch 20 Gramm an Gewicht einsparen können. Ich muss aber sagen, dass genau diese 786 Gramm für meinen Geschmack immer noch etwas zu schwer sind, um es als reines Tablet zu verwenden. Selbst das noch größere iPad Pro ist mit 723 Gramm leichter als das Windows Tablet. Man muss hier aber beachten, dass der Hersteller aus Redmond Laptop Hardware und somit einen vollwertigen PC verbaut. Wenn man diesen Fakt mit in Betracht zieht, dann ist das Surface sogar ein Leichtgewicht (obwohl man bei dem Vergleich das Type-Cover mit 310 Gramm nicht vergessen sollte). Hier sollte dennoch jeder selber testen, ob er mit dem Gewicht klar kommen kann.

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Auch an Verbindungs- und Anschlussmöglichkeiten hat Microsoft versucht nicht zu sparen. So findet sich ein mini HDMI- und ein USB 3.0 Port an dem Tablet. Weiterhin kann das Surface auch mit einem miniSD Kartenleser glänzen, der unter dem Kickstand zu finden ist. Außerdem gibt es den üblichen 3,5 Millimeter Anschluss für die Kopfhörer im Rahmen. Die neuesten Verbindungstechnologien sind mit 802.11ac WLAN und Bluetooth 4.0 ebenfalls mit an Board. Auch die typischen Sensoren für Umgebungslicht und Beschleunigung sind neben einem Gyroskop und Magnetometer verbaut worden. Wem die oben genannten Anschlüsse nicht reichen, der kann sich für 230 € noch eine Dockingstation zulegen, die weitere zwei mini Display Ports, einen Gigabit Netzwerk Anschluss, vier USB 3.0 Anschlüsse und einen Audioausgang bietet.

Das Type-Cover

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Microsoft hat neben dem Tablet auch an dem Type-Cover geschraubt. Das Wichtigste vorweg: Wer bereits ein Surface Pro 3 Type-Cover besitzt, der kann dies auch mit dem neueren Modell weiter nutzen. Microsoft war so nett und hat den Anschluss für die Tastatur unverändert belassen.

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Die neue Tastatur verbindet sich wie auch sein Vorgänger per Magnet mit dem Tablet und hält dabei bombenfest. Man könnte das Tablet sogar am Type-Cover hoch heben und es fällt dabei nicht herunter. Der Hersteller hat das bisher eher maue Touchpad um 40 Prozent vergrößert. Die Eingaben und Gesten mit den Fingern interpretiert es schnell und ganz zuverlässig. Dennoch ist das Touchpad der MacBooks nach wie vor um längen besser. Sorry Microsoft… da muss noch etwas Arbeit reingesteckt werden. Trotzdem hat man einen großen Schritt nach vorne gemacht.

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Die Tastatur hat man außerdem komplett überarbeitet. Das Keyboard verfügt über eine ordentliche Hintergrundbeleuchtung und die Tasten haben einen angenehmen und zuverlässigen Druckpunkt. Auch längeres Tippen ist hier kein Problem. Dennoch hat das Type-Cover das Problem, dass es vor allem im angestellten Modus durch die dünne Konstruktion nachfedert. Damit wird das Tippgefühl manchmal doch ganz schön matschig. Das ganze wird noch schlimmer, wenn man das Tablet mit der Tastatur versucht auf dem Schoß zu bedienen. Die Stabilität ist einfach kaum vorhanden und der dünne Kickstand kann sich mit der Zeit auch unangenehm in eure Oberschenkel arbeiten. Der normale Laptop hat hier klare Vorteile in der Bedienung.
Wenn man die Tastatur nicht braucht und das Surface Pro 4 aufräumen möchte, dient das Type-Cover gleichzeitig aus Displayschutz.

Der Stift

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Wenn man das Tablet von Microsoft bei dem Händler um die Ecke kauft oder online bestellt, bekommt man das Cover zwar nicht dazu, dafür aber zumindest den Stift. Der kostet normalerweise 64,99€, wenn man ihn separat kaufen möchte. Im Gegensatz zu dem Vorgänger ist der neue Pen nun zwei Gramm schwerer geworden, liegt aber nach wie vor gut in der Hand und ist angenehm ausbalanciert. Außerdem ist er auch einen Zentimeter größer bzw. länger geworden.

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Hatte der Vorgänger noch zwei sichtbare Tasten, so findet man bei dem aktuellen Modell nur noch einen versteckten Knopf dafür. Er befindet sich unter einem langen Streifen, in dem auch der Magnet versteckt ist. Welcher Magnet denn? Besitzer eines Surface Pro 3 kennen das: Tablet gekauft, Type-Cover ebenfalls, Stift dabei und – eine Lasche! Diese Lasche konnte man sich per Klebefläche entweder an das Tablet oder an das Type-Cover heften und den Stift dann dort platzieren. Nun hat Microsoft das Ganze weiter gedacht. Der Stift hält ab sofort magnetisch links und rechts am Tablet. Man brauch also keine unschöne Stofflasche mehr, wo man den Stift reinschieben muss. Sehr gut!

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Die damaligen Knopfzellen innerhalb des Pens sind nun durch eine verdammt dünne AAAA Zelle ersetzt worden. Die Kommunikation zwischen Surface und Stift wird aber nach wie vor per Bluetooth 4.0 hergestellt.

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Neben diesen Details hat der Hersteller auch an der Druckempfindlichkeit gebastelt. Der Vorgänger konnte nur zwischen 256 verschiedenen Druckstufen unterscheiden. Der aktuelle Stift kann dagegen 1024 verschiedene Druckstufen auseinander halten. Somit wird die Eingabe noch akkurater, was ich in meinem Test nicht widerlegen konnte. Die Eingaben reagieren flott und es ist kaum Lag zwischen Strich und tatsächlicher Reaktion des Displays spürbar. OneNote ist ein Beispielsprogramm in dem man sich mit dem Pen voll austoben kann und die Funktionen erst richtig zur Geltung kommen.

Bedienung

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Gerade bei der täglichen Nutzung des Surface Pro 4 macht das Display einen ziemlich guten Job. Die Farben sind nicht zu kräftig und die Blickwinkelstabilität ist ebenfalls richtig gut. Wer es gerne etwas heller mag wird mit dem verbauten Panel ebenfalls auf seine Kosten kommen. Über die gute Auflösung von 267ppi kann man sich ebenfalls nicht streiten. Das einzige Problem diesbezüglich ist die fehlende Skalierung einiger Programme.

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Einigen Programmen fehlt nach wie vor die Unterstützung von hohen Auflösungen, wie sie beim Surface der Fall sind. Da kann es schon mal passieren, dass man ohne Lupe schon sehr angestrengt davor sitzt, um Texte zu lesen oder ähnliches. Weiterhin ist das Display vor allem bei Sonneneinstrahlung ein richtiger Spiegel. Mit der höchsten Helligkeitsstufe und einer halbwegs passenden Einstellung des Kickstands kommt man aber irgendwie klar.
In dem Tablet werkelt nun ein i5 der Skylake Generation, welche bisher am energieeffizientesten und schnellsten unterwegs sind. Der hier verwendete i5-6300U taktet von 2,4 bis 2,9 Gigahertz und wird durch eine Intel HD 520 Grafikeinheit unterstützt. Während meines Tests lief diese Kombination mit den 8GB Arbeitsspeicher butterweich. Es gab keine Ruckler oder längere Ladezeiten, über die man sich beschweren könnte.

Bei performanceintensiveren Anwendungen springen relativ schnell die Lüfter an, die doch hörbar drehen können. Der Pegel ist aber erträglich und hat bei mir kein störendes Niveau erreichen können. Als Speichermedium kommt eine 256 Gigabyte große SSD zum Einsatz, welche im Alltag ebenfalls flott ihrem Dienst nachgeht. Fakt ist jedoch, dass das Surface ein Arbeitsgerät ist. Mit dem Seitenverhältnis von 3:2 und der verbauten GPU ist bei modernen Spielen relativ schnell Schluss. Wer ein Gerät zum Zocken sucht, sollte entweder zu einem potenten Laptop oder zu einem festen PC greifen. Die Nutzer, die jedoch nur einfache Spiele oder mal einen Endless-Runner spielen wollen, kommen auch beim Surface Pro 4 auf ihre Kosten.

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Unterstützt wird das durch die zwei auf der Front verbauten Lautsprecher, welche relativ laut Medien ausgeben können. Die Höhen sind jedoch etwas dominant und die Mitten und Tiefen könnten hier etwas ausgewogener daher kommen. Das ist jedoch jammern auf hohem Niveau. Für einen Film, Musik oder ein Spielchen reicht es allemal und der Klang ist ziemlich klar.
Zu Windows 10 muss man denke ich nicht mehr viel sagen. Microsoft hat mit seinem neuesten Betriebssystem einen ziemlich guten Job hingelegt. Vor allem die Kombination mit dem Surface funktioniert hier relativ gut. Das Tablet erkennt zuverlässig, ob ich das Type-Cover ablocke und schaltet dann automatisch in den Tabletmodus um, bei dem die UI etwas mehr für Finger optimiert wird. Genauso zuverlässig funktioniert das umgekehrt.

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Dennoch könnte Windows 10 im Tabletmodus etwas Fingerfreundlicher sein. Teilweise sind die Schaltflächen immer noch zu klein und die Ermangelung an fingeroptimierten Apps/Programmen tut der Sache auch keinen Abbruch. Hier kämpft das Betriebssystem nach wie vor mit seinem Ruf, ein Desktop-Betriebssystem sein zu wollen. Die Entwickler müssen hier dringend nachlegen, um die Tablets und vor allem Smartphones weiter zu pushen. Ob Microsoft diesen Weg weiter fahren kann, wird sich zeigen. Dennoch hat man hier schon einen großen Sprung gemacht, wenn man mit dem maroden Windows 8.1 vergleicht.

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Außerdem neu ist die Implementierung von Windows Hello. Der neue Dienst hilft Windows ohne Passwort und PIN zu entsperren. Dabei erkennt das Tablet per Biometrik den Nutzer in dem man die Kamera und einen verbauten Infrarot-Sensor benutzt. Einmal eingerichtet funktioniert das ziemlich gut und problemlos, selbst wenn es etwas dunkel ist. Ruck Zuck ist man im System. Eine feine Sache!

Kamera

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Bevor ich zur Kameraqualität komme möchte ich eines vorweg nennen: Die Kamera ist für mich bei einem Tablet nur nice to have. Ich würde mir nie ein Tablet kaufen und die Kamera nur Ansatzweise als Kaufgrund in Betracht ziehen. Warum? Weil es Smartphones gibt, bei denen die Kamera zum Beispiel ein Kaufargument ist. Außerdem kann man für ordentliche Fotos auch mal eine Kamera mit sich führen. So viel dazu von meiner Seite. Kommen wir nun aber zur Kamera des Surface Pro 4. An der Front findet man eine fünf Megapixelkamera welche für Skype-Telefonate, Hangouts etc. dicke ausreicht und sogar in der Lage ist 1080p aufzunehmen (wenn man es denn braucht). Hier gibt es auch nichts zu meckern. Auf der Rückseite befindet sich eine 8 Megapixel Kamera. Die Kamera-App des Surface ist OK bietet aber nicht allzu viele Möglichkeiten an der Fotoqualität zu schrauben. Was sofort auffällt, wenn man näher als 30 cm an ein Objekt herankommt: Der Autofokus spielt verrückt. Mir ist es beim Fokussieren mehrmals passiert, das ich überhaupt kein Bild hinbekommen habe. Warum? Weil der Autofokus fokussierte und fokussierte und fokussierte usw. usw. Ärgerlich.

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Ich habe hier nur ein Beispielbild in den Artikel gebaut, weil das Surface für viel Fotografieren auch einfach viel zu schwer ist. Die Fotoqualität ist in Ordnung aber auch nicht mehr. Der Hersteller hat auf jeden Fall einen kleinen Schritt nach vorn gemacht, denn die Kamera im Surface Pro 3 war noch weniger zu gebrauchen. Also: Wer mit dem Ding fotografieren will, sollte sich ein anderes Gerät aussuchen, für Schnappschüsse reicht es aber…

Der Akku

Microsoft verspricht bei dem Surface Pro 4 eine Laufzeit von „neun Stunden Video-Playback“. Diesen Wert konnte ich während meines Tests nie erreichen. Die mittlere Nutzungsdauer lag bei mir zwischen fünf und sechseinhalb Stunden (ohne spielen), was einer Abweichung von knapp 30% entspricht. Keine Ahnung wie der Hersteller auf diesen Wert kommen kann. Je nach Benutzungsprofil können bei euch natürlich andere Werte entstehen. An der Akkuleistung kann man also ruhig noch etwas arbeiten.

Fazit zum Microsoft Surface Pro 4

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Microsoft hat sein Surface Pro konsequent verbessert und dabei vieles richtig gemacht. Die Hardware verrichtet sehr gute Dienste, ohne das man zum Topmodell greifen muss. Auch bei der Verarbeitung des Gerätes ist der Hersteller keine Kompromisse eingegangen. Das Magnesiumgehäuse vermittelt einen hochwertigen Eindruck und selbst der doch wackelig aussehende Kickstand an der Rückseite ist außerordentlich stabil gebaut und sehr robust. Auch bei dem optionalen Type-Cover sieht man die Evolutionsschritte. Die Tasten sind wesentlich angenehmer und auch dem Touchpad tut seine größere Fläche gut. Dennoch ist der Tablet/Laptop-Hybride weiterhin schwer auf dem Schoß nutzbar. Hier hat ein richtiger Laptop einfach die Nase vorn.

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Als Tablet zum Lesen, Surfen etc. ist mir das Windows 10 Gerät einfach zu schwer. Und auch Windows 10 geht einen Schritt nach vorn, ist aber nach wie vor kein für Tauchbedienung optimiertes Betriebssystem, auch wenn der Tabletmodus schon relativ gut funktioniert. Das Surface Pro 4 versucht weiter den Mittelweg zwischen Tablet sein und den Laptop ersetzen wollen. Ich bin trotz der guten Verarbeitung, der super Hardware und dem verbesserten Windows nach wie vor nicht 100%ig überzeugt. Hier muss Microsoft noch ein paar Meter gehen. Weiterhin ist das Surface Pro 4 auch nicht ganz preiswert. Das günstigste Modell mit Core m3 Prozessor geht bei knapp 1000€ los und das teuerste Modell mit i7, 16GB RAM und 512GB SSD liegt bei 2.449€ (ist aber noch nicht erhältlich).

Vielen Dank an Microsoft für die Bereitstellung des Gerätes!

Folgt mir ^^

Olli

Ist beruflich im SAP Geschäft tätig, seit 2015 nach langer Pause aber wieder in der Blogosphäre unterwegs. Hat eine attestierte „Technik-Macke“ mit einer Vorliebe für Apple-Produkte.
unbenannt Microsoft Surface Pro 4 im Test Entertainment Gadgets Hardware Reviews Software stereopoly Tablet Technology Testberichte
Folgt mir ^^

Veröffentlicht von

https://www.stereopoly.de

Ist beruflich im SAP Geschäft tätig, seit 2015 nach langer Pause aber wieder in der Blogosphäre unterwegs. Hat eine attestierte „Technik-Macke“ mit einer Vorliebe für Apple-Produkte.

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Guter Beitrag,
    ich kann mich so gut wie allen Pros und Cons anschließen! Ich habe mittlerweile mein Notebook komplett verbannt und bediene mich nur noch dem Surface Pro 4 im beruflichem Alltag! An Mobilität zur Zeit kaum zu übertreffen! Im Büro mit Dockingstation und zwei externen Bildschirmen perfekt!
    Achja, ich bin seit Wochen im Besitz des i7/16GB/512GB Modells, welches angeblich laut Artikel noch nicht verfügbar ist!

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