Microsofts Kin Handys– erste Reviews mit ernüchternden Ergebnissen

Kin-Cover Microsofts Kin Handys– erste Reviews mit ernüchternden Ergebnissen Handys Technologie

Seit gestern sind Microsofts neue Handhelds in den USA verfügbar. Demzufolge gibt es auch schon die ersten Reviews zum Kin One und Kin Two. Im Großen und Ganzen scheint Microsoft es so gemacht zu haben wie immer – Funktionen im Überfluss aber eine halbherzige Umsetzung. Auch zum europäischen Start der social network–Telefone gibt es neue Informationen.

Die Einbindung von social network-Applikationen in Smartphones ist nichts Neues. Palm, Motorola und Google haben diese Dienste schon seit Längerem fest in ihre Systeme integriert. Mit dem Kin One und dem Kin Two setzt Microsoft aber genau da an und will, so scheint es, mit wenig Innovation, ordentlich mitmischen. Ein ganz klarer Pluspunkt beider Handsets ist das Betriebssystem. Die überarbeitete Version eines Windows CE macht die Bedienung mehr als einfach und man kommt schnell zurecht. Microsofts Startbildschirm, der Loop, ist übersichtlich und man hat alles im Blick. Aber das soll es dann auch schon gewesen sein. Die Funktionen für Twitter oder Facebook scheinen halbherzig entwickelt zu sein. Mit der Twitter-App hat man zwar seine Follower im Blick und ist immer auf dem neuesten Stand. Doch wer mehr will, guckt in die Röhre. So soll es nicht möglich sein Antworten zu sehen oder gezielt nach Tweets oder Fotos zu suchen. Ähnlich beschränkt sieht es bei Facebook aus, bis auf Updates von Statusmeldungen bietet die App kaum Optionen. Auch Google Mail-User haben eher Schwierigkeiten mit dem Kin. Zwar kann man sich einen Account auf den Geräten einrichten, allerdings funktioniert auch das nur bedingt. Zugriff auf Mails lässt Microsoft zu, der Zugriff auf die Google Mail-Kontakte wird dagegen verhindert. Man muss schon bei Hotmail oder Windows Live angemeldet sein, um den vollen Umfang seines Mail-Accounts nutzen zu können. Auch YouTube Videos finden ihren Weg nicht auf die Kins von Microsoft. Ein weiterer Beweis für die nicht ganz ausgereiften Applikationen: Microsoft spendiert den Handhelds einen Near-By-Button, um Locations oder Restaurants zu finden. Schön und gut, aber ohne die dazugehörende Karte ist es schwer auch den richtigen Weg dorthin zu finden.

Overall, the Kin OS is promising, entertaining and — despite some obvious glitches — fairly well-suited to its target audience of social media addicts: in other words, tweens.

So beschreibt Wired die neuen Geräte von Microsoft und vermutlich trifft es den Kern ziemlich gut. Auch das jeweilige Fazit zum Kin One und zum Kin Two sind alles andere als sonnig. Das Kin One ist nach Angaben von Wired viel zu klein, um mobil im Internet zu surfen. Für 50 US-Dollar mit einem Vertrag über zwei Jahre ist das Kin One wirklich kein Schnäppchen. Auch das Kin Two, welches doppelt so teuer ist, überzeugt nicht wirklich. Microsoft bietet für die Geräte zu wenig Software und durch die unausgereiften Apps machen die Handhelds kaum Spaß.

Hier kann man sich beide Handhelds genauer ansehen:

[youtube width=”560″ height=”340″]https://www.youtube.com/watch?v=xUARou-NobI[/youtube]

In Europa wird Vodafone als Provider beide Geräte vertreiben. In der Pressemitteilung wurden allerdings weder Angeben zum Preis noch zur Verfügbarkeit gemacht. Auf dem Blog von Vodafone ist zumindest vom Herbst 2010 die Rede. Es bleibt abzuwarten, ob Vodafone die Preise trotz subventioniertem Vertrag ähnlich hoch ansetzen wird.

[via wired.com]

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Tweets die Microsofts Kin Handys– erste Reviews mit ernüchternden Ergebnissen erwähnt -- Topsy.com
12 Jahre zuvor

[…] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von MyWebby erwähnt. MyWebby sagte: RT @stereopoly Microsofts Kin Handys? erste Reviews mit ernüchternden Ergebnissen https://bit.ly/cJF53y […]

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