Motorola erwägt Geräte mit Windows Phone

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Vor einem halben Jahr hatte Motorola die Windows-Tür zugeschlagen. Jetzt scheint sie sich wieder zu öffnen. Motorola hat seit Jahren eine Produktlinie mit Android-Smartphones, die sich allerdings, verglichen mit den Modellen von HTC und vor allem Samsung, wenig Gewinn abwerfen trotz der zeitweiligen Referenz-Geräte Milestone und Xoom.

Vielleicht folgt Motorola damit der Strategie der anderen Android-Telefonbauer, sich ein Zweitsystem für den Notfall zu halten. Man denke nur, was geschieht, wenn die derzeitige Klagewut weiter eskaliert und nicht nur Tablets sondern auch Smartphones von Apple vom Markt geklagt werden – gut dran, wer da zumindest noch ein Gerät mit Windows Phone anbieten kann.

Windows kostet Geld, scheint aber in dieser Hinsicht auch mehr Sicherheit zu bieten – oder die gleichen Methoden anzuwenden. Es ist nämlich so, dass Microsoft letztes Jahr Motorola wegen Patentverletzungen verklagt hat und die Klage natürlich noch offen ist. Sollte Motorola dem Club der Windows-Phone-7-Hersteller beitreten, könnte die Klage auch zurückgezogen werden. Allerdings wünscht sich Motorola einen ähnlich exklusiven Deal wie Nokia ihn erhalten hat. Die Chancen für solch eine Partnerschaft gehen vermutlich gegen Null.

Das Statement von Motorola Mobility CEO Sanjay Jha, man sei “completely open” für Windows Phone 7, liest sich da gleich ganz anders.

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