Motorola stellt Backflip Android Phone vor

Backflip Motorola stellt Backflip Android Phone vor Handys Technologie

Motorola, der Hersteller des Milestone, hat sich in diesem Jahr wieder einiges vorgenommen. Denn auf der CES 2010 ist das Backflip mit dem Google Betriebssystem Android vorgestellt worden. Weitere Android-Geräte werden nach ersten Gerüchten folgen. Das Besondere am Backflip sind die umdrehbare QWERTZ-Tastatur als auch die Motoblur Bedienoberfläche.

Motorola will mit dem Backflip allem Anschein nach abermals eine eierlegende Wollmilchsau auf den Markt bringen, an dem sowohl Business-User als auch Multimedia- und Social Network Nutzer eine Freude haben werden. Dieses soll durch die Motoblur Technologie, eine eigens für Android entwickelte Nutzeroberfläche, erreicht werden. So wird das Android-System wie auch bei HTC mit deren Sense-Oberfläche modifiziert, um noch mehr aus dem Google Betriebssystem herauszuholen. Mit Motoblur lässt sich die Nutzeroberfläche durch Widgets anpassen, um insbesondere direkt auf Social Media Inhalte wie Twitter, Facebook, Gmail, MySpace, Yahoo, Last.fm und dergleichen zugreifen zu können. Sanjy Jha, Co-CEO von Motorola fasst auf der Pressekonferenz zusammen:

“BACKFLIP maximizes the multi-tasking and multi-functional potential of MOTOBLUR with its unique design elements, making it as smart as it is social.”

So werden, wie auf dem Palm Pre, alle Kontakte in einem Adressbuch zusammengeführt. Außerdem werden Status-Updates der Kontakte bei Kontaktaufnahme zusammen mit einem Foto angezeigt – klingt interessant. Darüber hinaus wird durch eine Datensicherung aller Kontakte zu einem Motoblur Server regelmäßig durchgeführt, sodass die eigenen Daten immer archiviert werden und auch bei Verlust des Geräts erhalten bleiben. Zudem bietet Motorola in diesem Paket einen GPS-Ortungsservice und eine Löschung aller Daten über das Motoblur Portal an. Dieser Service erinnert ein wenig an Mobile Me von Apple.

Backflip_b Motorola stellt Backflip Android Phone vor Handys Technologie

Was die Hardware angeht, haben wir es mit einem 3,1 Zoll TFT Touch-Display mit einer Auflösung von 320 x 480 Bildpunkten zu tun. Es besitzt eine QWERTZ-Tastatur die sich auf der Rückseite des Geräts befindet und nach vorne klappen lässt. Dadurch sind die Tasten auch beim Transport ungeschützt. Die Steuerung soll über eine neuartige Navigation, BACKTRACK genannt, erfolgen. Hierbei befindet sich ein Touchpanel auf der Rückseite des Geräts, durch welches das Gerät gesteuert werden soll. Dieses Panel erkennt Gesten wie Swipe und Doppel-Tipp.

Eine  5 Megapixel Kamera mit Auto-Focus und LED-Blitz ist mit an Bord, wie auch GPS, ein 3,5 mm Kopfhöreranschluss, Bluetooth 2.0 und auch WiFi (802.11 b/g). Als Standardspeicher wird eine 2 GB SD-Karte mitgeliefert, die natürlich gegen eine größere (bis 32 GB) getauscht werden kann.

Da das Android Betriebssystem eingesetzt wird, hat man Zugriff auf den Android Market, der mittlerweile über 20.00 Apps bereithält. Ein Full HTML Browser in Form, des Android Webkits ist bereits mit an Bord des 133 Gramm leichten Smartphones. Ärgerlich ist allerdings, das nach Angaben Motorolas die Version 1.5 und nicht die aktuellste Android Version 2.1 installiert ist.

Auf den Markt soll es übrigens schon im ersten Quartal 2010 kommen. Ein Preis steht leider noch nicht fest.

Anbei noch ein Demovideo des Motorola Backflip:

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[…] Gehäuse brauchen. Wer mehr ein Alltagssmartphone von Motorola möchte, ist mit dem Devour, Backflip oder Milestone gut […]

[…] gesagt bin ich kein großer Freund dieser, meiner Meinung nach, unhandlichen Geräte. Nach Backflip nun Flipout. Das Design des Flipout ist nicht neu, Nokia und auch LG haben bereits ähnliche […]

[…] Arbeitsspeicher. Zudem wurde dem Gerät eine kompakte QWERTZ/QWERTY-Tastatur verpasst. Wie beim Motorola Backflip, soll ein berührungsempfindlicher Trackpad auf der Rückseite vorhanden sein. die […]

[…] sich aber auch gut auf der 2.1 Version entwickeln. Bei Geräten wie beispielsweise dem Motorola Backflip, die noch auf einer älteren Version laufen, ist recht sicher, dass sie ein Update auf Eclair […]

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