Müde, erschöpft und unproduktiv? Ein Powernap kann helfen – Aber nur wenn man es richtig macht

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Nicht immer bekommen wir den Schlaf, den wir benötigen. Wer am nächsten Tag jedoch trotzdem produktiv sein muss, sollte (sofern er die Möglichkeit dazu bekommt) versuchen seine Leistungsfähigkeit mit Powernapping zu steigern. Hierbei ist aber wichtig, herauszufinden, wann die beste Zeit dafür ist und was man beachten sollte.

Als Powernapping beschreibt man Tagschlafphasen außerhalb der normalen Nachtschlafphasen. Ein Powernap sollte nie länger als 30 Minuten dauern und mindestens 15 Minuten lang sein. Grund hierfür ist, dass nach 30 Minuten die Tiefschlafphase einsetzt. Wacht man später auf, fühlt man sich erschöpft und verwirrt. Laut Psychologin Rosalind Cartwright  und Dr. Alon Avidan, Leiter eines Programms gegen Schlafstörungen dürfen diese Schlafphasen nur zwischen 13 und 15 Uhr stattfinden, andernfalls sind sie nicht mehr erholsam.

Kleine Tricks:

Auch wenn man normalerweise keinen Kaffee trinkt, ist dieser eine gute Möglichkeit den Powernap zu unterstützen. Man trinkt kurz vorher einen starken Kaffee (z.B. einen Espresso) und legt sich danach schlafen. Man schläft dann nur so lange bis das Koffein anfängt zu wirken.

Um Müdigkeitslöchern, die trotz eines ausreichenden Schlafs auftreten, zu entgehen sollte man auch darauf achten, was man während der Arbeit isst. Süßigkeiten geben zwar durch den Zuckergehalt einen schnellen Energieschub, sorgen später aber dafür, dass der Blutzuckerspiegel absinkt und und verursachen damit starke Müdigkeitsphasen.

Einige Firmen haben bereits anerkannt, dass Mitarbeiter produktiver sind, wenn ihnen die Möglichkeit gegeben wird, sich zwischendurch kurz zu entspannen und bieten daher Ruheräume an. Dazu gehören BASF, Opel (Standort Kaiserslautern), Hornbach und Lufthansa. Zusätzlich fand man an der Harvard Universität heraus, dass ein kurzer Schlaf dem Burn Out Syndrom vorbeugen kann. Dieses kommt laut ihrer Forschungen dadurch zustande, weil eine Informationsübersättigung stattfindet und das Gehirn als eine Art Schutzmechanismus verhindert, dass weitere Informationen gespeichert werden können. Durch einen kurzen Schlaf verarbeitet das Gehirn jedoch auch zwischendurch Informationen und verwertet sie. Dadurch kann man sich nachher wieder konzentrieren und hat keine Ermüdungserscheinungen mehr.

– via Lifehacker | Wikipedia | orf science  Foto:  Some rights reserved by antwerpenR

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Kann ich jedem nur empfehlen. Wenn man die Möglichkeit dazu hat dann auf jeden Fall nutzen. Ich wünsche mir nur zu oft, dass ich mal einen Powernap nach dem Mittag machen könnte. Wenn man das richtig konditioniert dann wird es immer effektiver. Kann zum Anfangen die Napsounds von https://napsounds.com/ empfehlen 🙂 Die gehen immer 20 Minuten und dann wird man von einem Hahn geweckt. LG Willy

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