Nokia 5800 XpressMusic offiziell vorgestellt

Seinen ersten großen Auftritt hatte das neue Nokia 5800 XpressMusic bereits vor einigen Monaten im neuen Batman-Film „The Dark Knight“. In den Händen von Lucius Fox wurde das erste Smartphone von Nokia, welches sich zur Steuerung fast ausschließlich eines Touchscreens bedient, zum Störsender und konnte noch so einiges mehr.

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Ausserhalb des Filmes kann es das natürlich nicht, die „realen“ Features sind allerdings ebenso beeindruckend. Wie man dem Namen schon entnehmen kann, liegt das besondere Augenmerk des Handys ganz klar bei der Musik. Das Gerät verfügt über die so genannte „Media Bar“, eine Art Drop Down Menu, welches einen Schnellzugriff auf alle wichtigen Bereiche des Media Players sowie des Internets bietet. Damit der Musikgenuss qualitativ möglichst hochwertig wird, hat Nokia Stereo Lautsprecher verbaut, die laut Herstellerangaben den zur Zeit besten auf dem Mobilfunkmarkt verfügbaren Surround Sound bieten. Wahlweise kann man über die übliche 3,5 mm Buchse natürlich auch einen Kopfhörer anschließen.

Das Feintuning lässt sich über einen Equalizer durchführen, der bereits vorinstalliert ist. Mit einer Speicherkapazität von 8 GB bietet das Gerät Platz für circa 6000 Songs, wem dies nicht reichen sollte kann den Speicher mit einer microSD-Karte um bis zu 16 GB erweitern.

Interessant ist das alles deshalb, da das 5800 XpressMusic das erste Handy von Nokia ist, welches mit dem neuen „Comes With Music“-Service von Nokia verkauft wird. Im Kaufpreis ist eine Flatrate für den Nokia Music Store enthalten. Ein Jahr lang kann sich der Besitzer kostenlos millionen von Musikstücken herunterladen und danach auch behalten. Abgesehen von den Kosten für den mobilen Datentransfer fallen keine weiteren Kosten an. Der Service wird in absehbarer Zeit nur mit dem Nokia 5800 XpressMusic Nokia N95 8GB oder Nokia 5310 XpressMusic angeboten.

Ein weiteres Highlight stellt das „Contacts Bar“-Widget dar. Dieses ermöglicht es 4 Kontakte auf dem Homescreen dauerhaft anzeigen zu lassen und via Klick eine Übersicht über die letzten Telefonate, SMS, E-Mails und sogar Blog-Updates zu erhalten. Vom Prinzip her ist „Contacts Bar“ damit eine Art RSS-Feed der jeweiligen Person, find ich irgendwie sehr cool.

Auch bei der Kamera wurde nicht gespart und es kommt ein 3,2 Megapixel Sensor mit einer Linse von Carl Zeiss zum Einsatz. Licht ins Dunkel bringen gleich zwei LED-Blitze. Die gemachten Bilder können per Knopfdruck direkt an Services wie FlickR oder Facebook weitergeleitet werden. Videos können mit 30 fps aufgenommen und im Anschluss auf dem brillianten 16:9 Display des Gerätes angeschaut werden.

Weitere Features beinhalten Bluetooth 2.0, WLAN und die Datenturbos UMTS/HSDPA. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass Nokia im Gegensatz zu Apple gleich Flash mit an Bord genommen hat und man deshalb beim Surfen im Internet auch wirklich alle Seiten anschauen kann.

Die StandBy-Zeit im UMTS-Netz gibt Nokia mit 17 Tagen an, was ich allerdings für etwas realitätsfremd halte.

Das 5800 Xpress Music kommt im vierten Quartal 2008 für runde 300 € ohne Vertrag auf den Markt. In Verbindung mit „Comes With Music“ kann das Smartphone jedoch erst ab Januar 2009 erworben werden.

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Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

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m4gic.net » 5800, comes with music, nokia, touchscreen, xpress music » Erstes Smartphone von Nokia mit Touchscreen: Nokia 5800 XpressMusic
12 Jahre zuvor

[…] Nokia hat das 5800 XpressMusic nun offiziell vorgestellt und bringt das Smartphone wohl noch in diesem Monat zu einem Preis von 300 € auf den Markt. Als erstes Smartphone von Nokia, welches über einen Touchscreen verfügt, darf man gespannt sein wie das Gerät von den Leuten angenommen wird. Einen ausführlichen Bericht von mir findet ihr auch in diesem Fall wieder bei stereopoly.de. […]

12 Jahre zuvor

Erwähnswert finde ich hier, dass man in 90% des Symbian per Scrollbar scrollen muss. Hier hat Nokia es lediglich beim Browser geschafft das „intuitive Scrolling“ zu integrieren.
Dazu kommt, dass man fast überall doppelt touchen muss, um die gewünschte Operation zu erreichen.
Das Touchpad ist nicht sehr empfindlich, da es auf Stylus-Bedienung ausgelegt ist.

Des Weiteren klingt der Preis erstmal sehr niedrig, aber laut anderen Artikeln muss man zusätzlich den Musik-Dienst mitbuchen. Somit holt sich Nokia hier die Kosten hintenrum wieder rein.
Hier stellt sich zudem die Frage, ob T-Mobile und andere das Handy überhaupt in ihr Repertoir aufnehmen, da sie selbst einen eigenen Musikdienst anbieten und sicher wenig Lust auf eine solche Konkurrenz haben.

Wieder mal ein guter Ansatz, der zwar technisch dem Iphone überlegen ist, aber sich aufgrund der Bedienung wieder selbst nach unten katapultiert.

Gruß
Sascha

12 Jahre zuvor

der musikservice wird erst ab 2009 zusammen mit dem 5800 angeboten sprich wer sich das gerät jetzt holt muss die flatrate nicht mitbuchen, von daher ist der preis ok. ferner ist ja egal ob t-mobile das gerät ins programm nimmt wir haben ja noch genug andere provider 😉

[…] dazu bei Stereopoly, Golem, FTD, Chip, […]

[…] 5800 XpressMusic zu schreiben. Das haben aber die “Kollegen” übernommen (connect Stereopoly,Es treten jedoch schon erste Verzögerungen auf. So soll das 5800 mit Touchscreen (Datenblatt) […]

12 Jahre zuvor

Nun ist es ja da ab morgen. Bloß wird von Nokia 400 Euro angegeben, was ich ja doch recht teuer finde. Werd es mir aber morgne mal anschauen!

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