Offiziell: BlackBerry PlayBook unterstützt Android-Apps

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Noch im  Januar war es ein unbestätigtes Gerücht, das BGR aus mehreren Quellen gehört haben wollte. Zwei Monate später stellt sich diese irre Geschichte tatsächlich als Tatsache heraus: Auf dem BlackBerry PlayBook, das ab Mitte April in den USA zu Verkauf angeboten wird, lassen sich auch Android-Apps benutzen. Damit wird das PlayBook um Einiges interessanter, denn neben den 25.000 BlackBerry-Apps lassen sich theoretisch auch alle 200.000 Apps aus dem Android Market installieren.

RIM wird auf dem PlayBook zwei “App-Player” installieren, mit denen entweder die Laufzeitumgebung für BlackBerry Java-Apps oder für Android 2.3 Apps gestartet werden kann. Damit ist es nicht zwar möglich, direkt auf den Android  Market zuzugreifen, allerdings jene Android Apps zu nutzen, die via BlackBerry App World angeboten werden. BlackBerry nimmt somit eine Vorauswahl vor, um keine Überschwemmung an “Müll-Apps” aufs PlayBook zu bringen.

“The BlackBerry PlayBook is an amazing tablet. The power that we have embedded creates one of the most compelling app experiences available in a mobile computing device today,” said Mike Lazaridis, President and Co-CEO at Research In Motion. “The upcoming addition of BlackBerry Java and Android apps for the BlackBerry PlayBook on BlackBerry App World will provide our users with an even greater choice of apps and will also showcase the versatility of the platform.”

Android Apps wie auch BlackBerry Java Apps werden in einer sicheren “Sandbox” auf dem PlayBook gespeichert und von dort gestartet.  Es hat den Anschein, als könnten die Android Apps nicht nativ in der Umgebung des QNX-Betriebssystems laufen, denn sie müssen von den Entwicklern repacked und neu signiert werden, um sie in der BlackBerry App World anbieten zu können. Das gleich gilt allerdings auch für BlackBerry Java Apps.

Angesichts dessen, dass Android Apps auf dem PlayBook laufen, die für Smartphones programmiert sind, stellt sich die Frage, wie die Programme auf dem großen Display dargestellt werden. Werden sie in Widgets auf dem Homescreen angezeigt, oder oder füllen sie den ganzen Bildschirm aus? Ein allzu großes Problem wird die vermutlich nicht sein, denn die Darstellung funktioniert auch gut auf dem Samsung Galaxy Tab mit der gleichen Displaygröße von 7 Zoll.

Mit dieser Erweiterung wird das 7-zollige PlayBook mit Dual Core-Prozessor nicht nur für Business-User interessant. Die große Vielfalt an Apps durch die Kompatibilität mit Android-Software ist ein wichtiger Zugewinn. Da RIM allein mit seinem kleinen Angebot an Apps keine große Chance auf dem hart umkämpften Tablet-Markt mit den großen Playern wie Apple und Android haben würde, ist die Entscheidung klug, sich mit einem der beiden zu verbünden oder zumindest Teile des Ökosystems mit zu nutzen.

Hier ein Hands-On mit dem PlayBook:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=PVHdMihMgC4&feature=player_embedded[/youtube]

via TheNextWeb –

 

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