Präsentiert RIM nächste Woche das Blackberry-Tablet?

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Nach Informationen des renommierten Wall Street Journals wird Research in Motion (RIM) schon in wenigen Tagen sein streng geheimes Tablet präsentieren. Stellt das BlackPad einen iPad-Killer dar?

RIM aus Kanada macht Ernst, da das Unternehmen bereits nächste Woche einen eigenen Tablet-PC vorstellen will. Laut Wall Street Journal sollen Personen mit Insiderwissen dem Wirtschaftsblatt gesteckt haben, dass RIM das Gerät auf der am 27. September beginnenden Entwicklerkonferenz Blackberry Devcon der Öffentlichkeit vorstellen wird.

Spekulationen, dass der kanadische Smartphone-Hersteller an einem Konkurrenten zum iPad arbeiten würde, sind dabei nicht ganz neu. RIM hätte mit der Einführung eines Blackberry-Tablets die Möglichkeit, sich mit innovativen Produkten Marktanteile zurückzuerobern. In den vergangenen Monaten hatte man hier vor allem Marktanteile an Android-Handys und das iPhone verloren.

Laut WSJ-Information soll das Blackberry-Pad über ein 7 Zoll-Display verfügen und damit etwas kleiner sein als Apples iPad. Zudem soll das Gerät kein integriertes Funkmodul für Mobilfunknetze besitzen. Mithilfe dieser Maßnahmen sollte der Preis deutlich unterhalb des Apple Tablets liegen. Ferner soll das BlackPad über eine oder zwei Kameras verfügen. Mit dem RIM-Tablet lassen sich neben Fotos so auch Videochats und -konferenzen abhalten. Für die Anbindung ans Netz benötigt das “BlackPad” allerdings ein Blackberry-Handy, das sich via Bluetooth als Funkmodem verwendet lässt. Palm ist mit seinem Foleo, das auf einem ähnlichen Konzept basierte, schon vor einigen Jahren gescheitert. Noch vor seiner Markteinführung wurde das Projekt damals eingestellt.

Der Erfolg des BlackPads wird maßgeblich von der Qualität des Betriebssystems abhängen. Offenbar soll es sich hier um eine komplette Neuentwicklung handeln, die auf der Technologie des Software-Unternehmes QNX Software Systems basiert. Das Unternehmen wurde erst letztes Jahr von RIM übernommen. QNX hat bereits Betriebssysteme für viele verschiedene integrierte Anwendungen entwickelt. Diese kommen zum Beispiel in Autos zum Einsatz. Ob man die Vormacht des iPads durchbrechen kann, wird aber sicher auch vom Verkaufspreis abhängen.

Die neuen Gerüchte um das Rim-Tablet wuden vom Unternehmen noch nicht kommentiert.

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