Recognizr: Android App mit hohem Stalker Potenzial

Stalker Recognizr: Android App mit hohem Stalker Potenzial Web

Die Schar der Smartphone-Benutzer konnten in letzter Zeit eine Zunahme an Augmented Reality-Anwendungen feststellen. Eine Technologie, die die visuelle Umgebung des wirklichen Lebens mit computergenerierten Bildern anreichert. Die schwedische Software-Firma The Astonishing Tribe hat eine Android-App namens Recognizr entwickelt, mit deren Hilfe man die Social-Networking-Geschichte von verschieden Personen aufgetischt bekommt. Angezeigt wird sie dabei durch die Handy-Kamera.

Der Forschungleiter am TAT, Dan Gärdenfors,  sieht mit der Anwendung die Möglichkeit „Social Networking auf die nächste Stufe“ zu hieven. Recognizr funktioniert indem der Anwender die Handy-Kamera auf eine andere Person richtet. Mithilfe der eingebauten Gesichtserkennung wird das „Kameraobjekt“ gescannt. Im Anschluss  daran werden diese Informationen an einen Remote-Server gesendet, wo sie dann mit der in der Datenbank abgelegten Identität abgeglichen werden. Ist die App fündig geworden, so werden die Social-Networking-Informationen zu dieser Person ans Mobiltelefon zurückgesendet. Visuell wird dies durch die Symbole der verschiedenen sozialen Plattformen dargestellt, die um den Kopf der Person herum positioniert werden.

Ein Demovideo:

Das größte Potenzial kann die Android-Anwendung wohl bei Menschen mit einer ausgeprägten Sozialphobie entwickeln. Schließlich hat man so die Möglichkeit sich das soziale Profil von der gewünschten Person anzuschauen, ohne dabei zuvor den Namen in Erfahrung gebracht zu haben. Die Achtet-die-Privatsphäre-Fraktion kann sich dabei aber entspannen. Schließlich ist die  Datenbank auf die diese Anwendung zurückgreift, als Opt-in ausgelegt. Daher müssen Benutzer vorher erst ein Foto hochladen, das auch vom System identifiziert wird, bevor man gescannt werden kann. Zudem muss man als Benutzer erst angeben auf welchen Social-Networking-Profile man sich bewegt.

Die Anwendung ist dabei auf dem iPhone und Android-Geräten anwendbar. Eine kommerzielle Anwendung könnte nach Gärdenfors in weniger als zwei Monaten fertig sein. Noch wartet man auf Partnerschaften mit Mobilfunk-Händlern, Dienstleistern und Social Networking-Seiten. Bei dem hohen Stalkerpotenzial hierzulande sollte dies  ja kein Problem darstellen dürfen ;)?

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