Samsung Galaxy C5: Mittelklasse-Smartphone im Premium-Gewand

Samsung hat in China das erste Modell seiner Galaxy C-Reihe vorgestellt. Das Samsung Galaxy C5 kommt im Metall-Gehäuse daher und setzt auf bewährte Hardware-Features. Es ist ein weiteres Beispiel für den Trend hin zu günstigen Mittelklasse-Smartphones mit Premium-Feeling.

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Wenn man sich die Bilder vom neuen Samsung Galaxy C5 so anschaut, muss man unweigerlich an das iPhone denken: das Metallgehäuse und dessen Farben, die Form der Tasten, die Lautsprecheröffnungen, und und und. Aber das ist ok. Die Zeiten, in denen man über irgendwelche iPhone-Klone diskutiert hat, sind längst vorbei.

Das Samsung Galaxy C5 verdeutlicht vielmehr einen Trend, der in der Smartphone-Branche in den vergangenen Monaten verstärkt zu beobachten war: Die Grenze zwischen Mittel- und Oberklasse-Smartphones verschwimmt zunehmend. Von der optischen Anmutung her stehen Geräte wie das Galaxy C5, das in China in der 32 GB-Version bereits für 299 Euro erhältlich ist, den Modellen für weit über 500 Euro in nichts nach – und auch bei der Hardware kommt der durchschnittliche Nutzer voll auf seine Kosten.

Super-AMOLED-Display und Fingerabdrucksensor

Das Samsung Galaxy C5 ist mit einem 5,2 Zoll großen Super-AMOLED-Display ausgestattet, das es auf eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln bringt. Ein Snapdragon 617-Prozessor und 4 GB Arbeitsspeicher sorgen für ausreichend Leistung. Die 16-Megapixel-Hauptkamera (f/1.9-Blende) sowie die Frontkamera mit 8 Megapixeln (f/1.9) können sich ebenfalls sehen lassen. Nur der Akku passt mit mageren 2.600 mAh nicht so recht ins Bild.

Samsung hat dem Galaxy C5 übrigens auch einen Fingerabdrucksensor verpasst, ein Feature, dass einst den Premium-Modellen vorbehalten war. All das macht deutlich, dass Smartphones wie das Galaxy C5 eine ganz bestimmte Zielgruppe ansprechen sollen: Käufer, die viel Wert auf Design und eine Premium-Anmutung legen, zugleich aber auf die neueste Kamera oder einen Hochleistungsprozessor verzichten können.

Das Konzept dürfte aufgehen – wenngleich vorerst nur auf dem chinesischen Markt.

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Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

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