Siebenminütiger Werbespot zeigt, was wir vom Samsung Galaxy Note 2 zu erwarten haben

Samsung-Galaxy-Note-2 Siebenminütiger Werbespot zeigt, was wir vom Samsung Galaxy Note 2 zu erwarten haben Samsung Smartphones

Zugegeben, sehr viel Neues sehen wir da nicht, denn das Samsung Galaxy Note 2 wurde in einer Keynote auf der IFA 2012 bereits der Öffentlichkeit präsentiert. Dennoch ist es schön zu sehen, wie man die Features in ein Video für den Endkunden zusammengefasst hat.

Folgendes bekommen wir in dem Video zu Gesicht. Das Display soll noch mehr Details zeigen. Der Grund hierfür liegt bei dem 0,2 Zoll größeren Display. Die Auflösung des neuen Note 2 ist nämlich geringer als die des Note 1. Letzteres wird im Video natürlich nicht erwähnt. Das Samsung Galaxy Note 2 ist schmaler als das Note 1. Um genauer zu sein 0,3 Millimeter. Wie passt das zusammen? Größeres Display und schmaleres Smartphone? Der Bereich zwischen Displayrand und Außenrand (Bezel) wurde schmaler gemacht. Dieser oft verschenkte Platz konnte eingespart werden und sowohl aufs Display hinzugerechnet, als auch von der Breite abgezogen werden.

Des weiteren wird gezeigt, dass das Display das gängige Bildverhältnis von 16:9 hat. Perfekt um Videos auf dem Smartphone zu schauen. Das Display stellt Text auf Webseiten auch ohne Zoomfaktor klar dar.

Die Galerie mit den selbstgeschossenen Bildern hat mehrere Ansichten. Alle haben einen dreidimensionalen Effekt bei dem die Bilder entweder “Star Wars”-esque von oben durchs Bild scrollen oder wie ein Strudel über den Bildschirm kreiseln. In jedem Fall Eyecandy und mehr als eine schnöde Standardgalerie. Wer sich lieber durch die Bilder in der Vollansicht scrollt kann dies auch sowohl im Hoch- als auch Querformat machen. Das kann aber, soweit ich weiß, jedes Android Smartphone. Dabei handelt es sich also um kein Sonderfeature.

Die Verwaltung von Fotoalben wurde wurde erleichtert und optisch überarbeitet. Die Android-Version auf dem Galaxy Note 2 wurde, so wie von jedem Hersteller auch von Samsung für dieses Gerät modifiziert. So haben Bedienelemente eine eigene Benutzeroberfläche, die sie von anderen Android-Smartphones unterscheiden.

Der S-Pen hat eine neue Funktion bekommen. Musste er sonst immer das Display berühren, um eine Reaktion auszulösen, reicht es jetzt schon wenn er sich über dem Display befindet. So kann er zum Beispiel bei Alben eine Vorschau der in diesem Album befindlichen Bilder anzeigen, ohne dass das Album geöffnet werden müsste. Das funktioniert übrigens auch in der Videoansicht. Hovert man den S-Pen über ein Video, dann wird eine kurze Vorschau dieses Videos abgespielt, sodass man direkt sehen kann, was dort passiert.

Genauso kommt diese Funktionen bei vielen anderen Apps zum Einsatz wo auf dem PC ein Mouse-hover-Effekt eingesetzt werden würde.

Das Note beherrscht Multitasking. Auch dies ist ein Standard-Feature von Android. Samsung hat bei dem Samsung Galaxy Note 2 allerdings eine aufrufbare Taskleiste erstellt, die alle aktiven Anwendungen anzeigen lassen kann und es ermöglicht, zwischen ihnen her zu switchen. Nicht nur das. Anwendungen lassen sich beispielsweise auch im Splitscreen ausführen, sodass das Display in seiner vollen Größe genutzt werden kann. Die verschiedenen Splitscreens lassen sich in der Größe noch verändern und nach Bedarf anpassen. Im Video wird dieses Multitasking eindrucksvoll demonstriert, indem eine Tabellenkalkulation gezeigt und gleichzeitig ein Videoanruf getätigt wird, in dem man sich über das geöffnete Dokument unterhalten kann. Das ist Multitasking, wie man es nur vom Computer kennt. Selbst Videos lassen sich über geöffneten Browserfenstern anzeigen, in der Größe verändern und verschieben.

Dann kommt natürlich das Alleinstellungsmerkmal des Samsung Galaxy Note 2. Es ist in jedem Fall ein Smartphone für Leute, die gerne kreativ sein wollen. Der S-Pen ist hierfür ein hervorragendes Tool. Er wurde seit dem Samsung Galaxy Note 1 verbessert. Er ist zum einen länger und ergonomischer geworden und zum anderen besitzt er jetzt eine Gummispitze, die noch realistischere Linien und Liniendicken je nach aufgebrachten Druck ermöglicht.

Fotomontagen mit mehreren Bildern funktionieren auch. Solche Augaben musste man sonst immer händisch am PC vornehmen. Das ist zumindest bei Smartphone-Fotos mit so viel Aufwand verbunden, dass man darauf meist verzichtet hat.

Auf Fotos lassen sich auf der “Rückseite” Notizen anlegen. Hier kann man beispielsweise angeben wann man dieses Bild wo aufgenommen hat. Samsung wollte dem Bild auf dem Smartphone wieder den Wert eines echten Fotos geben, das man beschriften konnte. Weg vom Bild als Massenprodukt, hin zum Foto als Objekt der Erinnerung an besondere Momente.

Mit dem Low Light Shot lassen sich stimmungsvolle Bilder auch in schlechten Lichtverhältnissen machen. Per S-Beam lassen sie sich danach von Smartphone zu Smartphone versenden indem man sie einfach mit den Rückseiten aneinander hält. Hier kommt die NFC-Technik zum Einsatz, die seit Android 4.0 Ice Cream Sandwich die Übertragung von Dateien und Bildschirminhalten per Beam unterstützt.

Die Kamera am Galaxy Note 2 schafft Aufnahmen in Zeitlupe. Ob diese die gleiche Qualität haben, wie im Beispielvideo gezeigt, bleibt abzuwarten. Spätestens seit Nokia wissen wir ja, dass Beispielinhalte immer nur Demonstrationen und keine realen Inhalte zeigen.

Ein nächster, wichtiger Punkt ist die alternative Steuerung vom Smartphone mittels S-Pen, also Schrift und Sprache. Das Galaxy Note 2 beherrscht die Sprachsteuerung und die Steuerung per Handschrift. So kann man zum Beispiel “Schedule” schreiben und bekommt die aktuellen Termine angezeigt. Ob es im Endeffekt nicht schneller ginge, wenn man die Termine direkt raussucht, bleibt offen. Dennoch ein eindrucksvolles Feature.

– Quelle: Androidspin
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[…] Galaxy Note ist momentan wohl das Beste, das man von Samsung in die Hände bekommen kann. Das Video, das ich euch vor einigen Tagen gezeigt hatte, beweist, dass Samsung hier Android aufgebohrt hat, […]

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