Sonos SUB im Test: mehr Bass geht nicht

SonosSUB Sonos SUB im Test: mehr Bass geht nicht Technologie

Wer mir bei Twitter folgt , der weiß, dass ich bereits seit geraumer Zeit zwei Sonos Play:3 in Kombination mit einer Bridge bei mir daheim im Wohnzimmer rumstehen habe. Sonos ist eine Philosophie, geprägt von schlichter Eleganz, hoher Klangqualität (ein Tief-, zwei Mittel- und zwei Hochtöner sind in der Play:3 verbaut) und vor allem einem: Kabellosigkeit. Dank der Bridge ist alles was die zwei Play:3 brauchen einen Stromanschluss, der Rest läuft über W-LAN. Dabei kann man beide Lautsprecher einzeln verwenden (in unterschiedlichen Räumen) oder koppeln. Musik kann man lokal vom Rechner oder über ein Netzwerk streamen, oder aber man greift aufs Internetradio beziehungsweise Streaming-Dienste, wie Spotify oder Rdio, zurück. Die Steuerung erledigt die Sonos-App, die für jede Plattform (iOS, Android, Windows, Mac) erhältlich ist. Soweit zur Idee hinter Sonos. Jetzt zum Sonos SUB.

SonosSUB-2 Sonos SUB im Test: mehr Bass geht nicht Technologie

Der SUB ist das neueste Familienmitglied der Sonos-Familie und sorgt mit seinen 16 Kilo Gewicht, zwei digitalen Verstärkern der Klasse D und einem Frequenzgang bis 25 Hz vor allem für eines: Bass. Filter, Equalizer und Zeitangleichung werden digital über einen DSP-Schaltkreis (Digital Signal Processing) festgelegt. Ein besonderes Highlight sind die zwei Force-Cancelling-Lautsprecher, die sich gegenseitig beschallen, was zu einem wirklich einzigartigen Bass führt.

Über das Design, vor allem den Klavierlack, lässt sich vortrefflich streiten. Mir gefällt es sehr gut und für diejenigen, die Klavierlack nicht mögen, folgt in Kürze eine matte Variante – die zudem günstiger sein wird. Der Sonos SUB lässt sich gewohnt einfach in das bereits bestehende Sonos-System integrieren: an den Strom anschließen, Connect-Knopf drücken, fertig. Danach folgt die Einrichtung: welcher Sonos-Komponente (also welchem Raum) möchte man den SUB zuordnen. Ein Klangtest stellt anschließend sicher, dass alles perfekt abgestimmt ist. Jetzt kann es losgehen.

SonosSUB-3 Sonos SUB im Test: mehr Bass geht nicht Technologie

Und wie es losgeht. Bei der ersten Benutzung sollte man eine möglichst niedrige Grundlautstärke auswählen, da man leicht unterschätzt, zu was der SUB fähig ist. In unserer Wohnung kann ich beispielsweise nicht über 30 Prozent gehen bei der Lautstärke, ansonsten würden bei den Nachbarn die Gläser aus den Regalen fallen. Man muss da auch nicht viel mehr dazu sagen: der Sonos SUB rundet ein ohnehin schon klangtechnisch hervorragendes Soundsystem ab, in dem er es um eine weitere Komponente ergänzt.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass sich die Anschaffung eines Sonos SUB nur dann lohnt, wenn man mindestens zwei Sonos Play:3 oder Play:5 daheim hat. Nur dann kann man auch rechtfertigen, warum man weitere 699 Euro allein für einen Subwoofer ausgibt.  Überteuert? Nein. Design, Verarbeitung, Klang und die perfekte Integration in ein bestehendes Sonos-Soundsystem sind das Geld allemal wert. Dabei steht außer Frage, dass sich der SUB nur für Musikliebhaber lohnt und nicht für Menschen, die beim Putzen kurz Radio hören möchten.

Wenn ihr noch Fragen habt, her damit!

[youtube l2KP2KUAE1I]

AmaPreisDirekt_orange Sonos SUB im Test: mehr Bass geht nicht Technologie  preisDEprodukt_black Sonos SUB im Test: mehr Bass geht nicht Technologie

Veröffentlicht von

Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

0 0 votes
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
5 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
Mäc
9 Jahre zuvor

Das Ding kostet nur 699€ und mehr Bass geht nicht? Das ist ja super! Leute, die mehrere 10.000€ für ihre Lautsprecher ausgeben um den besten Klang zu haben, müssen ja die totalen Vollidioten sein.

9 Jahre zuvor

Sonos SUB im Test: mehr Bass geht nicht https://t.co/qzNpEmN1

[…] liebe mein Sonos-System, vor allem seit dieses um den Sonos SUB ergänzt wurde. Ein einzigartiger Sound, satte Bässe und das alles kabellos und […]

[…] in Kontakt, nur dass dieses damals noch deutlich unbekannter war, als heute. Egal ob Sonos Play:3, Sonos SUB, oder Sonos Playbar – wir haben uns hier in den vergangenen Monaten fast das gesamte […]

5
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x