Statistik: Jeder zweite Internetnutzer geht mit dem Smartphone online

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Das Smartphone begleitet uns ständig im Alltag. Da ist es gar nicht verwunderlich, dass die Hälfte aller Internetnutzer mit ihrem Smartphone ebenfalls online gehen. Eine Studie mit knapp 1600 Befragten brachte dies ans Licht. 30 Millionen Menschen sind in Deutschland mobil unterwegs. 50 Prozent nutzen dabei ihr Smartphone und 17 Prozent ihr Tablet.

Im letzten Jahr waren es noch 14 Millionen Menschen in unserem Land, die mit ihren Smartphones ins Internet gingen. Der Markt wächst rasant. Eine große Chance für Programmierer von Apps auf allen Plattformen. In diesem Geschäft ist derzeit viel Geld zu machen, wenn man es richtig macht.

Die Wahl des Betriebssystems entscheidet automatisch auch über die Gerätewahl. Meist entscheiden sich die Nutzer zuerst für das OS und danach für das Gerät. Hier liegt die prozentuale Verteilung wie folgt: 46 Prozent entscheiden sich für Android, 26 Prozent für iOS und 20 Prozent für Windows Phone.

Hat sich der User einmal für ein System entschieden hat er den großen Vorteil, in einem Ökosystem zu sein indem Apps auf den meisten Geräten kompatibel sind, solange sie aus diesem Ökosystem stammen. Wenn es dann aber um Crossplattorming geht, scheitern fast alle Anbieter. Das aber aus gutem Grund. Befindet sich der User in einem relativ geschlossenen System, kann der Anbieter ihn als Kunden halten. Wer für Apps bereits eine Menge Geld gezahlt hat, wird sich einen Wechsel zu einem anderen Betriebssystem sicherlich zweimal überlegen. Hier ist Google mit Android noch einer der Anbieter, die dem User die meisten Freiheiten geben.

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Sehr langsam entwickelt sich bei uns der Cloud-Service, obwohl er von vielen Firmen sehr voran getrieben wird. Im Ausland verläuft diese Entwicklung sehr viel schneller als in Deutschland. Das liegt an unseren stärkeren Sicherheitsbedenken unsere Daten auf einem Server zu lagern. Aber auch hier ist trotz der Bedenken ein positiver Trend für die Cloud-Anbieter zu beobachten.

Sicherheitsbedenken gibt es aber nicht ausschließlich bei den Cloud-Diensten, sondern auch im Bereich des mobilen Internets allgemein. 74 Prozent der Nutzer des mobilen Internets haben Bedenken wegen ihrer Daten. Hier haben zwei Punkte maßgeblich zur Verunsicherung beigetragen. Zum einen die Werbewirkung der Antiviren-Software-Hersteller und zum anderen die Werbewirkung der Konkurrenz. Sicherheit ist ein sensibles Thema und so lässt sich ein Kunde gewinnen.

iOS hatte sowieso immer lange das Image sehr sicher zu sein, auch wenn einige kleine Ausrutscher hier bewiesen haben, dass es eine 100 prozentige Sicherheit nie geben kann. Android gilt allgemein eher als unsicher, aber viele Sicherheitsrisiken lassen sich durch die richtige Nutzung des Smartphones bereits minimieren. Damit ist Android nicht per se unsicherer als iOS, aber hat mehr Potenzial unsicher zu sein, da der Nutzer sehr viele Freiheiten hat, wie er sein Smartphone verwenden kann.

Die Umfrage wurde durch den Managementberatungs- und Technologiedienstleister Accenture durchgeführt und umfasste eine Befragung von 1615 Internetnutzern ab 14 Jahren.

Die Zunahme der mobilen Internetnutzung ist die stärkste seit 2008 und trotzdem stehen wir noch ganz am Anfang. Die Zukunft ist und bleibt spannend.

– Quelle: Absatzwirtschaft –
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