Studie: Smartphonebesitzer sind jung und reich

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Einer amerikanische Studie zufolge ist der durchschnittliche Smartphonebesitzer in den USA jung und reich. Dank der Nielsen-Studie, die mit 20.000 Mobilfunknutzern stattfand, kam man auf diese Ergebnisse. Aus der Reihe fallen nur die 18- bis 24-Jährigen, da sie auch trotz geringen Einkommens Smartphones besitzen.

In den USA haben sich Smartphones bei 58 Prozent der Mobilfunknutzern durchgesetzt. Besonders hoch ist die Quote bei den 24- bis 35-Jährigen mit 66 Prozent. Je älter die Smartphone-Nutzer werden, desto höher ist ihr Einkommen. Während bei den 35- bis 44-Jährigen ein Einkommen zwischen 35.000 und 75.000 USD üblich ist, sind die Smartphonenutzer der Generation 65+ mit einem Einkommen von 100.000 USD im Jahr die wohlhabendere Zielgruppe.

Bei der Interpretation kann man sicherlich verschiedene Ansätze verfolgen. Das Smartphone ist noch kein Alltagsgegenstand, sondern für viele ein Statussymbol oder Luxusgut. Man braucht es nicht unbedingt, aber wenn man das Geld übrig hat, leistet man es sich. Die jüngere Zielgruppe, die ihr Geld entweder noch von den Eltern bekommt oder noch keine finanziellen Verpflichtungen hat, ist für diese Art von Konsum anfälliger und wägt Anschaffungen nicht so lang ab, wie zum Beispiel ein Familienvater, der mit dem Geld nicht nur sich, sondern auch noch Kinder ernähren muss.

Das Smartphone wird sich aber weiterhin durchsetzen. Das liegt nicht nur daran, dass es moderner ist und mehr kann als ein normales Handy, sondern weil die Nachfrage nach Smartphones dafür gesorgt hat, dass wir einen sehr heterogenes Angebot an verschiedenen Modellen für unterschiedliche Ansprüche und verschiedene Preisklassen haben. Ein Android-Smartphone bekommt man bei uns bereits für unter 100 Euro. Dabei handelt es sich natürlich nicht um ein High-End-Gerät, aber eben um ein Smartphone. Die Unterschiede der Funktionen sind bei den verschiedenen Preisklassen mit Android kaum merkbar. Unterschiede gibt es lediglich in der Hardware. Zusätzlich gibt es bei Smartphones einen sehr starken Preisverfall, sobald das Nachfolgemodell auf den Markt gekommen ist. Auch hier haben die Kunden dann die Möglichkeit ein gutes Smartphone recht günstig zu bekommen, wenn sie ein wenig warten.

Dieses Jahr wird sich dies besonders eindrucksvoll bestätigen. Laut Bitkom wird 2012 das Jahr sein, in dem mehr Smartphones als Handys verkauft werden.

– via internetworld | Quelle : Nielsen
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Michael
10 Jahre zuvor

Fragt sich, ob Alter und Einkommen wirklich aussagekräftig sind. Wenn man mal auf den Chart guckt… alles unter 45 kauft sich ein Smartphone, wenn man es sich leisten kann. Große Überraschung… Interessant wäre es zu schauen a) was macht die Zielgruppe beruflich b) für was nutzt diese Alter/Einkommen/Branche das Ganze. Das würde garantiert deutlich differenzierter ausfallen…

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