Synology DiskStation DS918+ als All-in-One-Server für kleinere Unternehmen

Die Synology DiskStation DS918+ ist ein leistungsstarker und skalierbarer NAS mit vier Einschüben und SSD-System-Cache. Ich habe die DiskStation DS918+ unter anderem als Cloud-Lösung und Dateiarchiv in unseren Arbeitsalltag integriert.

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Wer @gillyberlin und mir in den sozialen Medien folgt, der weiß, dass wir vor einiger Zeit eine kleine Agentur gegründet haben: die Netzoptimisten. Zu unserem Leistungsspektrum zählt dabei nicht nur die strategische Beratung, sondern auch die Produktion von Videos und Fotos.

Mit der Zeit kommt da einiges an Daten zusammen, da wir neben den fertigen Filmen und Bildern auch die Final Cut-Projekte und RAW-Dateien archivieren. Zudem sitzen wir nicht im selben Büro, also müssen tagtäglich Dateien über die Cloud ausgetauscht und organisiert werden. Also haben wir uns auf die Suche nach einer passenden Lösung gemacht. Zunächst dachten wir an eine reine Cloud-Lösung (Dropbox Business, etc.), mussten dann aber schnell feststellen, dass diese bei einem Speicherbedarf jenseits der drei Terabyte recht schnell sehr teuer wird. Außerdem ist es bei den verfügbaren Internetgeschwindigkeiten in Deutschland nicht gerade ein Vergnügen, ein 30 Gigabyte großes Final Cut-Projekt in die Dropbox hochzuladen.

Und so sind wir irgendwann beim Thema NAS gelandet. Hier war uns wichtig, dass die Sicherheit der Daten gewährleistet ist, es die Möglichkeit gibt ein komplettes Backup über die Cloud zu erstellen und die verfügbaren Apps immerhin annähernd an den Bedienkomfort einer Dropbox herankommen. Und so sind wir bei der Synology DiskStation DS918+ gelandet.

Das kann die Synology DiskStation DS918+

Die Synology DiskStation DS918+ verfügt über eine Quad-Core 1,5 GHz CPU, zwei 1GbE LAN-Ports, 4 GB DDR3L Arbeitsspeicher (erweiterbar auf bis zu 8 GB) und kann mit bis zu zwei M.2 NVMe 2280 SSDs bestückt werden, um einen schnellen System-Cache zu erstellen. Zudem unterstützt das System AES 256-bit-Verschlüsselung und 2-Stufen-Authentifizierung.

27369106_10156059149188620_6202819320558642561_o-772x579 Synology DiskStation DS918+ als All-in-One-Server für kleinere Unternehmen Featured Testberichte 27173921_10156059149168620_4228291721471436762_o-772x579 Synology DiskStation DS918+ als All-in-One-Server für kleinere Unternehmen Featured Testberichte 27021527_10156059149358620_8832726918292205186_o-772x579 Synology DiskStation DS918+ als All-in-One-Server für kleinere Unternehmen Featured Testberichte 27021282_10156059149163620_2170959646569851748_o-772x579 Synology DiskStation DS918+ als All-in-One-Server für kleinere Unternehmen Featured Testberichte

Bestückt haben wir die DiskStation DS918+ für den Anfang mit vier 6 Terabyte großen Festplatten (WD RED). Maximal stehen uns somit 24 Terabyte an Speicherplatz zur Verfügung. Da wir RAID (Redundant Array of Independent Disks) nutzen, reduziert sich der Speicher allerdings um die Hälfte. Dazu dann im nächsten Artikel mehr.

Was Synology neben der Hardware für uns so interessant macht, ist der DiskStation Manager (DSM), ein intuitives webbasiertes Betriebssystem, mit dem sich die DiskStation einfach und intuitiv verwalten lässt. Damit lässt sich im Handumdrehen eine Cloud einrichten, auf die wir rund um die Uhr mit der entsprechenden App zugreifen können (auch via Smartphone). Wir können eine weitere DiskStation an einem anderen Standort nutzen, um ein komplettes Backup zu erstellen. Oder wir nutzen den neuen Synology C2-Backup-Dienst, mit dem man komfortabel Backups von bestimmten Ordnern erstellen kann. Je nach gewähltem Sicherungsplan bezahlt man nur 6,99 Euro pro Terabyte und Monat. Die Daten werden im Synology C2-Rechenzentrum in Frankfurt am Main gesichert. Das alles läuft vollautomatisch im Hintergrund ab.

Das war jetzt erst einmal ein grober Überblick. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir im Detail auf die einzelnen Facetten und Features der Synology DiskStation eingehen – und natürlich vor allem darauf, wie sich die DiskStation in unserem Arbeitsalltag bewährt. Stay tuned!

Frank Feil

Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

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Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Klingt spannend. Würde mich freuen, wenn Du darauf eingehen könntest, wie Ihr den Zugriff „von außen“ eingerichtet habt. Plane auch die Anschaffung eines NAS (an der Fritzbox), habe mich aber noch nicht damit befasst, wie ich nicht nur innerhalb der eigenen vier Wände auf die Daten zugreifen kann.

  2. Pingback: Synology C2 Backup: Cloud-Datensicherung leicht gemacht - STEREOPOLY

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