Test: Booq Boa Nerve Stealth-Tasche trifft den stählernden Bikernerv

Ihr kennt das: Man will seine ganzen Siebensachen, die man als digitaler Zeitgenosse so bei sich hat, in eine Tasche packen und dann ab aufs Fahrrad zum Zielort. Problem dabei: das Ding beult, rutscht von der Schulter oder ätzt auf der Hüfte rum beim trampeln. Und sieht obendrein Scheiße aus. Hier scheint jetzt der Hersteller Booq mit seinem neuesten Modell Boa Nerve Stealth ein Teil abgeliefert zu haben, das all diese Probleme mit einem Schlag löst. Der Selbstversuch ist jedenfalls äußerst zufriedenstellend verlaufen.

Schnappschuss-2014-12-06-15.31.25 Test: Booq Boa Nerve Stealth-Tasche trifft den stählernden Bikernerv Reviews Testberichte

Fangen wir mit dem an, was man an Dingen in diese schlanke Umhängetasche unversehrt verstauen kann. Wie man auf dem Foto sieht, habe ich so einiges an Techkram, den man als freiberuflicher Blogger unterbringen muss, um im Einsatz für den Kunden alle medialen Anforderungen zu erfüllen. Als da wären

  • Apple MacBook Air 13“ inklusive Stromversorgung
  • Videokamera inklusive Stromkram und Mikrofone
  • Digitale Spiegelreflexkamera
  • Ersatzakku fürs iPhone usw usf

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Eine deratige Befüllung überfordert schon so manchen Normalrucksack, der obendrein zum schwarzen Loch wird: Es geht viel rein, aber es kommt nix wieder raus. Man sucht den Adapter fürs Mikro, wühlt darin rum und wühlt und wühlt. Bei der Boa Nerve passiert das so nicht, denn hier liegt das alles neben- und nicht übereinander. Besonders positiv aufgefallen ist mir das Fach für den Rechner. Der ist kuschelig gefüttert und daher braucht das gute Stück keine Extrahülle. Der Taschenboden ist relativ breit, soadass ich die beiden Kameras nebeneinander reinpacken kann. Auf Grund der ganzen Außentaschen ist dann immer noch genug Platz für die ganzen Kabel. Spgar das Smartphone kommt sicher unter, denn dafür gibt es ein Extrafach – rot gekennzeichnet (siehe Video).

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Diese Tasche verfügt außerdem über zwei Feature, die sie für den Einsatz auf dem Fahrrad besonders auszeichnet.

  • Das Material ist absolut wasserdicht und äußerst robust. Nennt sich Tarpaulin. Das kommt bei Soldaten als Zeltbahn zum Einatz und in der Seefahrt als Persenning. So nennt man die Abdeckung, mit der auf dem Oberdeck Stauräume abgedeckt werden. Ihr merkt: Das Material genügt höchsten Ansprüchen an Festigkeit und Belastbarkeit.
  • Der spezielle Verschluss am Schultergurt. Der ist patentiert, rastet mit einem Magnetismus einfach ein und aus und hält doch fest. Wenn man ihn einrastet, liegt die Tasche etwas schief auf dem Rücken, aber das ist eben kein Bug sondern ein Feature: Die Tasche passt sich der leicht nach vorne gebeugten Fahrhaltung auf dem Rad perfekt an.

Insgesamt ist diese Tasche in allen Komponenten sehr hochwertig verarbeitet, also was Reißverschlüsse, Klettapplikationen, Nähte, Schultergurte usw betrifft. Mehrere Innentaschen sind mit vielen unterschiedlichen Fächern sehr praktisch unterteilt. Da rutscht nix rum und alles bleibt an seinem Platz.

Sonderbonus: Jede Tasche hat einen individuellen Code, den Terralinq. Den kann man auf der Booq-Website registrieren lassen und damit bei Verlust oder Diebstahl die Wiederauffindbarkeit substanziell erhöhen.

Die Tasche kostet irgendwas knapp unter 200 Euro. Ich meine: Lohnt sich.

Herstellerinfos auf der Boog-Website

Gut gemachtes, informatives Video des Herstellers

[youtube]https://youtu.be/B3QVM09Byzg[/youtube]

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