Teufel Mute BT im Test – Konkurrenz für die Bose QC35?

Das letzte Jahr war für mich geprägt von einer Menge Tests aus der Kategorie Audio. Bluetooth Kopfhörer, Lautsprecher etc. Ich hatte wahrscheinlich noch nie so viele Kopfhörer auf meinem Kopf. In einem der erst kürzlich vergangenen Tests ging es um die Teufel Move BT. Für mich eine echte Überraschung lieferten Sie doch super Klang zu einem sehr sehr fairen Preis. Heute habe ich wieder einen Headset aus diesem Haus auf dem Kopf – den Teufel MUTE BT

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Eindruck, Design und Verarbeitung des Teufel MUTE BT

Öffnet man die Umverpackung aus Pappe ist der Inhalt recht übersichtlich. Drin ist ein Hartschalenetui und ein bisschen bedrucktes Papier, was man sich in einer ruhigen Minute oder bei Fragen hernehmen kann. Andere schmeissen es einfach weg – sucht euch was aus. Innerhalb der Verpackung findet man dann wonach man sucht: Das Headset ordentlich präsentiert. Außerdem ist drin: ein 3,5 Millimeter Kabel falls euch mal der Saft ausgeht und ein Micro-USB Kabel zum Laden des Akkus. Teufel denkt an alles: Der Hersteller legt euch einen Duplex-Klinkenstecker bei, den ihr dann im Flugzeug benutzen könnt. Tolle Sache.

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Kommen wir zum Eindruck des Gerätes, heißt: Wie sieht das Ding aus? Wie fühlt es sich an etc.? Wer schon die Teufel MUTE besitzt oder diese bereits in der Hand gehabt hat, wird vom Aussehen wenig Unterschiede feststellen können. Ich finde das Design gut. Die Kopfhörer sehen eben aus, wie Kopfhörer aussehen müssen. Klare Linien, Einfachheit dominieren hier und das ist auch gut so. Oben hat man wie üblich den Bügel der die Teile auf dem Kopf hält. Dieser wurde mit Kunstleder bespannt und mit einem weichen Polster versehen. Das Ganze wirkt dabei hochwertig. Die Bügel und der Rest des Kopfhörers sind aus Plastik, was der Hochwertigkeit aber keinen Abbruch tut. Im Gegenteil: Es hat sogar einen Vorteil, nämlich das Gewicht. Die eingesetzte Plastik fässt sich sehr gut an und ist entsprechend stabil. Dabei wurde nichts verklebt, sondern alles wird entsprechend sicher und fest mit Schrauben zusammengehalten.

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Der Rastermechanismus zum Verstellen der Größe ist leichtgängig aber dennoch knackig und hält sicher die Position. Die Ohrmuscheln mit dem Teufel T-Logo, die auf Gelenken gelagert sind besitzen Polster die mit Kunstleder bespannt sind. Dieses ist extrem weich und angenehm und sorgt auch nach längerem Höhren dafür, dass dem Anwender nicht der Schweiß am Ohr herunterläuft. Ich bin nun jemand, der verhältnismäßig große Ohren hat, zumindest wird mir das von diversen Kollegen ab und an attestiert. Dennoch passen die Over-Ear Kopfhörer perfekt und drücken nicht. Das ist für mich als Brillenträger immer ein besonders wichtiger Punkt!

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Was haben wir denn noch so am Kopfhörer? An der linken Ohrmuschel befindet sich der Ausgang für das 3,5 mm Kabel und ein Mikrofon für das Noise Cancelling. Außerdem findet man dort auch den Micro-USB Anschluss zum Laden des Akkus, den An/Aus/NoiseCancelling-Schalter, der auch zum Pairen des Headsets verwendet wird und die drei Buttons zur Steuerung der Musik etc.. Der in der rechten Ohrmuschel sitzende wechselbare Akku hält übrigens laut Hersteller ca. 28 h wenn ihr über Bluetooth und mit Active Noise Cancelling hört, was ich in meinem Test auch problemlos erreichen konnte. Die Laufzeit steigert sich noch, auf 50 Stunden über Bluetooth und ohne ANC bzw. 60 Stunden bei Kabelbetrieb mit ANC. Wie weit ihr mit einer Ladung kommt hängt natürlich stark von der Lautstärke der abgespielten Musik ab.

Bedienung

Eben hatte ich schon erwähnt, dass der Kopfhörer über insgesamt vier Knöpfe verfügt. Diese sind leider kaum zu erfühlen, was die Konkurrenz in diesem Segment deutlich besser umgesetzt hat. Man hat sichtlich Mühe die Schalter mit der linken Hand zu finden. Das war für mich anfangs auch etwas ungewohnt. Warum sind die Controls an der linken Seite? Naja – aber kommen wir zu den Knöpfen. Bei dem An/Ausschalter handelt es sich um einen Schiebeschalter, der zwischen Aus, An (nur BT) und An (mit ANC) unterscheidet.

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Zusätzlich zu dem An/Ausschalter gibt es noch die Lautstärketasten, die ich euch sicherlich nicht erklären muss . Mit einem Halten der +/- Laufstärketaste springt ihr einen Titel vor oder zurück.  In der Mitte liegt dann noch der vierte Button im Bunde, welcher für verschiedene Funktionen zuständig ist. Ein Tipp auf ihn startet oder pausiert die Wiedergabe. Haltet ihr ihn gedrückt aktiviert ihr Siri bzw. Google Now.  Eine App zum Fimwareupdate oder anderen Funktionen bietet Teufel nicht an. Ist meiner Meinung aber auch nicht zwingend notwendig.

Klang der Teufel MUTE BT

Teufel hat sich über die Jahre einen Namen in der Audiobranche gemacht und steht für Qualität und guten Klang. Der Hersteller beweist das bei den MUTE BT wieder einmal . Dabei ist anzumerken, dass der Klang hier von diversen Komponenten beeinflusst wird. Zum einen ist es das Noise Cancelling, was sehr gut funktioniert aber gefühlt einen Tick schlechter ist, als das des QC35 von Bose. Meiner Meinung nach kann der Teufel MUTE BT jedoch etwas besser als die Referenz von Bose: das Klangprofil ist für mich besser abgestimmt.

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Getestet mit HiRes Material und einer Menge Audio von Spotify kommt der Klang sehr raumfüllend und kraftvoll rüber. Der Bass ist kräftig aber nicht zu wuchtig. Hier könnte es für den ein oder anderen etwas zu wenig sein. Die Mitten und die Höhen sind ebenfalls sehr ausbalanciert und klar. Die Darstellung der Mitten gefällt mir hier fast am besten. Auch die Höhen sind nicht zu präsent oder quietschen. Alles in allem ein sehr schöne und präziser Klang.

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Ein kleines Manko fiel mir während meines Tests jedoch auf: die maximale Lautstärke. Hier macht der Kopfhörer für meinen Geschmack etwas zu schnell dicht. Für Hörer, die gerne auch mal alles geben, wird das eventuell zu wenig sein. Hier hätte der Hersteller ruhig etwas mehr erlauben können.

Fazit zu den Teufel MUTE BT

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Die Teufel MUTE BT sind sehr gute Kopfhörer, die eine Menge Käufer zufriedenstellen werden. Sie überzeugen mit einem guten Active Noise Cancelling und der Teufel-typischen angenehmen und gut ausbalancierten Klangsignatur. Die Verarbeitung ist gut und die Materialien sind zweckmäßig aber dennoch wertig. Auch beim Tragekomfort kann man dem Headset keine Abstriche geben. Besonders glänzen können die MUTE BT aber in der Akkulaufzeit. Bis maximal 60 Stunden und 28 Stunden im Bluetoothbetrieb mit ANC. Das schafft die Konkurrenz nicht. Außerdem ist der Akku wechselbar. Man muss die Dinger also nicht wegschmeissen, wenn der Akku mal schlapp macht. All das bekommt ihr für gerade einmal 200 Euro! Ja, der Bose QC35 ist in einigen Disziplinen besser. Der kostet aber auch das doppelte. Wer einen tollen Kopfhörer für vergleichsweise wenig Geld sucht, wird in diesem Preissegment keinen viel besseren als den Teufel MUTE BT finden. Klare Kaufempfehlung!

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Vielen Dank an Teufel für die Bereitstellung des Testgerätes!

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Folgt mir ^^

Olli

Ist beruflich im SAP Geschäft tätig, seit 2015 nach langer Pause aber wieder in der Blogosphäre unterwegs. Hat eine attestierte „Technik-Macke“ mit einer Vorliebe für Apple-Produkte.
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https://www.stereopoly.de

Ist beruflich im SAP Geschäft tätig, seit 2015 nach langer Pause aber wieder in der Blogosphäre unterwegs. Hat eine attestierte „Technik-Macke“ mit einer Vorliebe für Apple-Produkte.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Kurze Info zum Preisvergleich: Der BOSE Kopfhörer kostet nicht das Doppelte, sondern zZt. durchgängig knapp 120€ mehr 🙂

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