Tragbare Brennstoffzelle von Lilliputian Systems lädt iPhone bis zu 12 mal wieder auf

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Der Shop Brookstone wird der erste autorisierte Händer der mobilen Brennstoffzelle für USB-Aufladung von Lilliputian Systems sein. Das wurde vom Hersteller bereits bestätigt. Mit der tragbaren Brennstoffzelle soll es möglich sein, ein iPhone bis zu 12 Mal wieder aufzuladen.

Tragbare Brennstoffzellen sind keine neue Erfindung sondern wurden bereits vor vier Jahren marktreif. Die Firma „Medis“ bietet sie einzeln und als Notfallset für Tornados oder andere Katastrophen an. Obwohl sie an Handlichkeit kaum zu überbieten sind, haben sie sich bislang noch nicht wirklich durchgesetzt. Wieso? Nachdem sie komplett entladen müssen sie entweder entsorgt oder mittels einer Nachfüllkartusche wieder aufgerüstet werden. Zumindest zu Beginn war dies eine recht teure Angelegenheit und nicht dazu geeignet als einzige Lademöglichkeit herzuhalten. Die Preise von Lilliputian Systems und Brookstone sind nicht bekannt. Es soll aber Kartuschen zum Nachladen geben. Diese sind etwa so groß wie ein Zigarettenanzünder.

Im Gegensatz zu normalen Powerpacks sind Brennstoffzellen kein Energiespeicher sondern sie wandeln durch chemische Prozesse Stoffe in Energie um. Die Vorgänge, die zur Brennstoffzelle führten wurden 1838 von Christian Friedrich Schönbein entdeckt. Später profitierten vor allem die Raumfahrt und das Militär von dieser Technologie.

– via cnet | Quelle: Lilliputian Systems-

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Die Brennstoffzelle an sich finde ich schon interessant, aber es müsste noch eine „Ladestation“ geben, die man zu Hause benutzen kann, ohne das man sich noch für teures Geld neue Kapseln kaufen muss. Allerdings habe ich keine Ahnung, wie viel Energie für einen solchen Ladevorgang benötigt werden würde.

  2. Sorry, aber der Satz „Im Gegensatz zu normalen Powerpacks sind Brennstoffzellen kein Energiespeicher sondern sie wandeln durch chemische Prozesse Stoffe in Energie um.“ ist purer Nonsens.

    Natürlich ist der Treibstoff (Alkohol) der Brennstoffzelle ein Energiespeicher, genauso wie der Diesel im Tank und die Säure im Akku. Der Unterschied zu einem Akku ist, dass die Brennstoffzelle aus der Flüssigkeit Gase (H2O und CO2) macht, welche dann entweichen, während die Bestandteile einer Batterie oder eines Akkus auch nach der Transformation im Gehäuse bleiben (und der Prozess im Fall eines Akkus sogar reversiebel ist).

    Und nebenbei bemerkt sind die einzigen Möglichkeiten, „einen Stoff (also Materie) in Energie“ umzuwandeln Kernspaltung und Kernfusion. Und selbst für diesen Vorgang wäre diese Bezeichnung nicht akkurat. Und bis wir eines davon im Feuerzeugformat haben werden wird es wohl auch noch ein wenig dauern.

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  4. Ich würde mich für so eine Brennstoffzelle interresieren aber ich finde einfach nirgendwo winen schop indem ich eine kaufen kann auch bei dem onlineverkäufer Brookstone der diese set 2012 im sortiment haben soll hab ichnichts gefundn.

    • ich habe bei Lilliputian nachgefragt und die Antwort bekommen, das Gerät wäre ca. ab Mitte des Jahres bei Brookstone erhältlich (allerdings ca. zum Dreifachen des ursprünglich angegebenen Preises – ca. $ 300,- für das Gerät selbst, und $ 10,- pro Kartusche…)
      Damit hält sich mein (durchaus vorhandenes) Interesse doch eher in Grenzen… 😉

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