Twitter will sich googeln lassen

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Mit Twitter hat sich das Microblogging etabliert. In maximal 140 Zeichen teilt sich unter anderem mein Lieblings-Celebrity-Pärchen Demi Moore und Ashton Kutcher der Erdbevölkerung mit. Damit diese Kurzmeldungen nicht verloren gehen, wird jetzt mit den großen Suchmaschinenanbietern verhandelt.

Nach Informationen des Wall Street Journals steht Twitter bereits in weit fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem Suchmaschinenprimus Google und dem Konkurrenzprodukt Bing von Microsoft. Aufgrund der Kooperation zwischen Yahoo und Microsoft könnten die Yahoo Seiten eventuell auch betroffen sein. Ziel ist die Integration der Tweets in die Suchergebnisse der beiden Unternehmen. Natürlich spielen bei dieser Zusammenarbeit finanzielle Motive eine wichtige Rolle. Der Microblogging-Dienst möchte nämlich nach einer erfolgreichen Einbindung an den üppigen Werbeeinahmen der Suchmaschinen-Dienste beteiligt werden.

Twitter konnte sich zwar erst letzten Monat neues Kapital in Höhe von 100 Millionen Dollar besorgen, dennoch fehlt es weiterhin an einem konkreten Geschäftsmodell, wie Geld in die Kasse kommen könnte. Vorhaben wie zahlungspflichtige Premium-Kanäle oder das Zwischenschalten von Werbebotschaften zwischen einzelnen Tweets wurden bisher noch nicht realisiert. Das Management von Twitter möchte unabhängig bleiben und nicht unter die Knute einer großen Suchmaschine rutschen, daher erscheint die Kooperation mit Google & Co nur logisch. Mit den Einnahmen lässt sich noch eine Weile das Leben in Freiheit genießen.

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Paul
12 Jahre zuvor

Ich hab Twitter ausgiebig (3Monate) getestet. In meinen Augen hat es keine Daseinsberechtigung. Ich hoffe mal das die ganzen kleinen Sprüche nicht im Index landen werden.

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