Uber darf Dienst in Deutschland vorerst wieder aufnehmen

Zu Uber überschlagen sich in letzter Zeit die Nachrichten ja regelrecht. In einer ziemlich überraschenden Entscheidung hat das Landgericht Frankfurt eine landesweite einstweilige Verfügung gegen den Car-Sharing-Dienst erlassen, der nun aber wieder gekippt wurde.

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Erst wurde Uber verboten, dann hat das Startup trotzig angekündigt, seinen Dienst dennoch weiterzuführen und so wie es aussieht, war das gar keine dumme Idee. Das Landgericht Frankfurt hat die einstweilige Verfügung nun nämlich gekippt. Grundlage für so eine Verfügung sind unter anderem der Tatbestand der Dringlichkeit und die Anwälte von Uber konnten argumentieren, dass dieser Fakt hier nicht gegeben sei. Hauptbegründung ist, dass „Taxi Deutschland“ schon lange Zeit vom Dienst habe wissen müssen und schlicht und ergreifend viel zu spät reagiert habe.

Die Argumentation ist schlüssig, denn Uber startete nicht erst gestern in Deutschland und erst als der Dienst langsam gefährlich wurde, hat die Lobby reagiert. Trotzdem gibt es noch keine Entwarnung: Der Richter, sieht den Grund für die einstweilige Verfügung weiterhin als gegeben an, also müssen wir sehen, was die Zukunft bringt.

Quelle: MobiFlip

 

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Ich bin ein Kind des Internets und blogge über Technik und Musik bei TechNews, dem Impericon Magazin und STEREOPOLY. Meinen Enkel werde ich einmal 40 Katzen, alte Splatterfilme und eine ausgedehnte Musiksammlung vermachen.

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