VZ-Netzwerke verkauft und Neustart geplant – Vom Handel mit toten Pferden

 

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Es gibt ein Sprichwort, das sagt: “Wenn du merkst, dass du auf einem toten Pferd reitest, steig ab.” Heute können wir es weiterspinnen und den Satz ergänzen “…und verkauf es an jemanden, den du davon überzeugst, dass man es wiederbeleben kann, auch wenn es schon ein bisschen streng riecht.”

Nein, es geht nicht um MySpace, sondern um die VZ-Netzwerke, gescheiterte Facebook-Klone der Internetvergangenenheit. Verkauft wurden sie an die Investmentgruppe Vert Capital Corp. Für einen unbekannten Betrag haben sie diese StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ übernommen und angekündigt, Großes mit ihnen vorzuhaben.

Gerüchten zufolge soll Vert Capital Corp. hinter dem sozialen Netzwerk bebo.com stecken. Zumindest ist die PR-Firma für Vert Capital Corp. die gleiche, die auch bebo.com vertritt. Es könnte sein, dass man mit dem Kauf der Netzwerke und der Ankündigung ihnen eine Frischzellenkur zu verpassen, einfach nur bebo.com in Deutschland etablieren möchte. Nur wie erfolgreich kann das sein?

Ich glaube nicht, dass eine Neuausrichtung sehr viel Aufschwung bringen kann. Es ist ja nicht so, als hätte man das in der Vergangenheit nicht mehrfach versucht. Die VZ-Netzwerke sind an dem gescheitert, das sie versucht haben zu kopieren – Facebook und hält man an dem Konzept fest, wird sich nichts ändern.

– Quelle: horizont.net

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Sebastian
10 Jahre zuvor

Als Ex-Angestellter beobachte ich das sehr genau. Schade das sie es damals nicht geschafft haben alleine auf dem deutschen Markt die Stellung zu halten. Kurzfristig ging es, aber dann hatte FB die Stellung übernommen.
Schade um die vielen engagierten (Ex-) Kollegen bzw der Rest der übrig ist. Wird spannend was nun daraus wird.

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