Was LTE / 4G und Cloud-Computing miteinander zu tun haben

iCloud-Photo Was LTE / 4G und Cloud-Computing miteinander zu tun haben Technology
Gestern habe ich über meine Erfahrungen mit dem neuen LG P936 Optimus True HD LTE berichtet. Das Besondere an diesem neuen Android-Smartphone ist, dass es über den neuen 4G-/LTE-Standard verfügt. Ich bin mir allerdings gar nicht so sicher, ob man in diesem Zusammenhang überhaupt von Standard reden kann, denn zumindest in Deutschland sind LTE-fähige Endgeräte noch eher die Ausnahme. Wie sollte es auch anders sein, denn in puncto Netzausbau sieht es nicht bedeutend besser aus. Gestern kam hier die berechtige Frage auf, wozu man LTE unterwegs (außer als mobilen Hotspot) denn überhaupt braucht. Meine Antwort darauf: Cloud-Computing.

In den vergangenen Wochen dürfte jedem klar geworden sein, dass die Zukunft in der Cloud liegt. Jedes Unternehmen, das etwas auf sich hält, bietet inzwischen hauseigene Cloud-Lösungen an (Microsoft, LG Electronics, Google, Telekom, uvm.). Natürlich gibt es, wie bei jeder technischen Neuerung, Kritiker und Skeptiker, die Themen wie Datenschutz oder die Abhängig vom jeweiligen Dienstleister gegen die neuen Dienste ins Feld führen. Sei’s drum. Ich jedenfalls bin davon überzeugt, dass wir künftig immer mehr Dinge in die Cloud auslagern werden, da die ortsunabhängige Verfügbarkeit von Daten täglich wichtiger wird.

Im Zuge dieser Entwicklung gewinnt auch 4G / LTE an Bedeutung. Für den Otto Normalverbraucher, der sich schon freut, wenn daheim DSL 16000 verfügbar ist, macht das alles freilich noch keinen Sinn. Wozu auch unterwegs schneller Daten aus dem Internet herunterladen als zu Hause? Führt man sich aber mal vor Augen, mit welchen Datenmengen wir täglich hantieren und dass immer mehr Medien (Videos, MP3s, Bilder) nicht mehr lokal auf unseren PCs, Smartphones oder Tablets gespeichert sind, sondern bei Bedarf aus der Cloud gestreamed oder geladen werden, erscheint es nur folgerichtig, dass sich die Geschwindigkeit des mobilen Internets mit dieser Entwicklung Schritt hält. 3G ist zwar schnell, kommt aber dennoch an seine Grenzen, wenn Dateigrößen schon nicht mehr im MB, sondern in GB angegeben werden.

In diesem Sinne, liebe Netzbetreiber und Hersteller, drückt mal aufs Gas.

Veröffentlicht von

Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

Schreibe einen Kommentar