Wochenrückblick KW15 2011

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Herzlich Willkommen zum Wochenrückblick der KW15 im Jahr 2011. Ohne Umschweife fangen wir direkt mit dem an, was euch evtl. in dieser Woche durch den Ticker gerutscht ist. Auch diese Woche möchten wir euch zum Abschluss der Woche auch noch die vermeintlich letzten News-Lücken füllen.

Layar ist ein kleines aber feines App für Android und iPhone, dass euch ein wenig Augmented Reality auf euer Smartphone bringt. So könnt ihr verschiedene “Ebenen” einblenden, die euch beim Rundgang durch bereits eingepflegte Städte und Orte direkt anzeigen was ihr euch da gerade anguckt. Mit der neu erschienenen Version 5.0 erhält der Twitter und Facebook Hype auch in diese App Einzug und so könnt ihr nun schnell und einfach euren Status in der App auf den genannten Portalen kundtun. Viel Spaß damit.

Opera 11.10 steht in der finalen Version zum Download bereit. Hauptmerkmal der neuen Version sollen enorme Geschwindigkeitsvorteile sein. Opera Turbo leitet Inhalte über einen Proxy beim Hersteller, der unter anderem Bilder komprimiert und damit die Darstellungszeit von Seiten deutlich verkürzt. Opera Turbo benutzt jetzt Googles Grafikformat WebP.

LastPass ist schon seit einiger Zeit der Passwort-Manager meiner Wahl. Gerade bin ich dabei mir Zufallspasswörter für meine einzelnen Zugänge zu registrieren, da in letzer Zeit gerade Blogs (Beispiel Gawker) immer häufiger Angriffsziel von Datendiebstahl werden und ich verhindern möchte, dass ein gelecktes Passwort Zugriff auf alle meine möglichen Accounts liefert. Da LastPass sich auch auf meinem iPhone als Premium-Nutzer betreiben lässt und es für jeden Browser zur Verfügung steht, komme ich selten in die Bredouille ein Passwort nicht zur Hand zu haben. Wer zwar LastPass nutzt, aber viele seine Accounts noch mit demselben Passwort ausgestattet hat, muss nicht zwingend jede Seite neu in LastPass aufnehmen, sondern kann all jene Accounts mit identischem Passwort zu einem Eintrag zusammenfassen. Wie das geht verraten euch die Jungs bei Lifehacker. Ich rate aber davon ab diese Vorgehensweise zu präferieren.

Wer Instagram mag, der sollte auch unbedingt einen Blick auf Viddy werfen. Sozusagen das Instagram für Videos. Auch hier müsst ihr euch wie auch bei Instagram zuerst anmelden, bevor ihr die App nutzen könnt. Der Prozess verlangt nicht viele Daten, allerdings erhalte ich seit Tagen die Meldung, dass der Registrierungs-Server nicht verfügbar sei. Daher kann ich euch leider keinen Praxiseindruck kundtun.

Merkt euch den Namen Pieceable. Mit Pieceable ist es iOS Entwicklern möglich ihre Apps von euch antesten zu lassen. Realisiert wird das Ganze mit Flash. Ihr könnt mit der Maus die App genauso benutzen, wie nach dem Kauf oder der Installation auf eurem iPhone. Einfach mal bei den Kollegen vom iPhone-Ticker vorbeischauen, die euch auch gleich eine kleine Demonstration zur Verfügung stellen.

Eye-Fi macht wirklich tolle SD-Karten. Mit WLAN ausgestattet, können eure Fotos ohne Kabel zu eurem PC/Mac gebeamt werden. Mit dem kommenden Direct-Mode geht Eye-Fi noch einen Schritt weiter und lässt euch die Fotos direkt mit der passenden App an euer iOS- oder Android-Gerät übertragen. Der Nachteil der Karten liegt im Preis, weil ihr hier meist das dreifache von dem Preis einer vergleichbaren SD-Karte auf den Tisch legen müsst. Bei mir hat sich Eye-Fi nicht aufgrund des höheren Preis noch nicht etablieren können, sondern alleine durch die Tatsache, dass ich meine vollen SD-Karten nach dem Sichern auf Picasa und YouTube beschrifte und aufbewahre.

Hut ab vor dem einen oder anderen findigen “Hacker”, der Trojaner wie den zuletzt bekannt gemachten Lösegeld-Trojaner entwirft. Die Idee ist doch wirklich mal Klasse. Gaukel dem Anwender vor, dass es Probleme mit seiner Windows-Lizenz gibt, lass es genauso aussehen, wie den originalen Lizenz-Dialog und verweise auf eine Rufnummer, die die eigenen Taschen klingeln lässt. Vorher kann der Anwender sein System scheinbar nicht mehr benutzen. Ein richtiges Mittel scheint es laut Aussagen von heise.de noch nicht zu geben und anscheinend gibt es auch noch keine Fälle, bei denen das Verhalten in Gänze unter die Lupe genommen werden konnte. Wenn jemand von euch drauf stößt, dann her mit den Erkenntnissen 😉

Wer mit einfachen Mitteln kontrollieren möchte, welche Freigaben, ob administrativ oder manuell in seinem Netzwerk zu sehen sind, der kann sich das Freeware-Tool ShareEnum zu Nütze machen.

Leider noch nicht im deutschen AppStore angekommen bietet euch “Postagram” die Möglichkeit eure Instagram Fotos für eine kleine Aufwandsentschädigung von $ 0,99 per Postkarte verschicken zu lassen. Hierzu habe ich bislang schon zwei Mal die entsprechende Postkarten App der deutschen Post benutzt. Da eure Instagram-Fotos in eurer Bibliothek landen, könnt ihr diese auswählen und letzen Endes ähnliches vollbringen, wie die Postagram-App.

Einige App-Hersteller sind wirklich Innovativ. Die Fahrenheit-Wetter-Applikation nutzt die Möglichkeit der Badge-Anzeige an der Applikation für die Anzeige der aktuellen Temperatur. Auch ansonsten ist die App ganz nett gemacht und für 0,79 € im AppStore als erschwinglich zu bezeichnen.

Notizen haben anscheinend auch den Bedarf sozial zu werden. Dies haben sich zumindest die Entwickler der Evernote-Applikation für den PC gedacht, da ihr nun mit einem Klick die Möglichkeit habt eure Evernote-Notizen per Facebook oder Twitter anzupreisen. Na denn…

Ähnlich innovativ wie bei der Fahrenheit App haben sich die Entwickler vom Google Calendar das Favicon zu nutze gemacht und zeigen in diesem nun das aktuelle Tagesdatum an. Wer sich diesen Tab auch noch angepinnt hat dann einen kleinen hübschen Reiter mit aktuellem Datum. Einen ähnlichen Weg ist Google schon bei Google Mail gegangen, indem das Favicon hier die Anzahl der ungelesenen E-Mails anzeigt.

Bei Dropbox hat es nun nicht nur die Webseite geschafft in unterschiedlichen Sprachen angezeigt zu werden. Auch die PC-/Mac-, sowie iOS-Versionen sind nun in weitere Sprachen übersetzt worden. So eingedeutscht kommt mir nach kurzer Zeit erst einmal alles Fremd vor 😉

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